| − | Der als Sohn des k.k. Salzverschleißamtskontrolleurs Peter Paul Eder und seiner Gattin Theresia, geborene [[Hintner]], Geborene wurde auf den Namen ''Franz de Paula'' getauft. Zunächst besuchte er das [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasium Salzburg]], dann trat Franz de Paula Albert Eder [[1839]] dem [[Benediktinerorden]] bei und studierte Theologie an der [[Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Salzburg]]. Am [[1. August]] [[1843]] erhielt er in Salzburg im Alter von 25 Jahren zusammen mit 18 Alumnen durch Kardinal Schwarzenberg die Priesterweihe. Anschließend war er in der Seelsorge (Abtenau) und als Gymnasiallehrer tätig. [[1851]] promovierte er in Innsbruck zum Dr. phil. Von [[17. Jänner]] [[1857]] bis 1876 wirkte er als [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]]. Am [[27. Mai]] [[1876]] wurde er vom Salzburger [[Domkapitel]] zum Erzbischof gewählt<ref>Quelle: Ortner, Franz: Teol. Diss. 1969, S. 77 </ref> und am 29. September 1876 in einem Konsistorium in Rom präkanonisiert(kirchlich eingesetzt). Am [[22. Oktober]] 1876 erfolgte die Bischofsweihe (Konsekration) durch den Erzbischof von Prag, Friedrich Kardinal Fürst zu Schwarzenberg <ref> Ortner , Franz: Theol. Diss. Salzburg 1969, S. 187 </ref>. Am 29. Oktober fand die Übergabe des Palliums und die Inthronisation als Erzbischof und Metropolit der [[Salzburger Kirchenprovinz]] statt. Am 30. Oktober 1876 legte er in die Hände des Kaisers den Treueeid ab, wonach er an die Ausübung seines Amtes schreiten konnte. | + | Der als Sohn des k.k. Salzverschleißamtskontrolleurs Peter Paul Eder und seiner Gattin Theresia, geborene [[Hintner]], Geborene wurde auf den Namen ''Franz de Paula'' getauft. Zunächst besuchte er das [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasium Salzburg]], dann trat Franz de Paula Albert Eder [[1839]] dem [[Benediktinerorden]] bei und studierte Theologie an der [[Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Salzburg]]. Am [[1. August]] [[1843]] erhielt er in Salzburg im Alter von 25 Jahren zusammen mit 18 Alumnen durch Kardinal Schwarzenberg die Priesterweihe. Anschließend war er in der Seelsorge (Abtenau) und als Gymnasiallehrer tätig. [[1851]] promovierte er in Innsbruck zum Dr. phil. Von [[17. Jänner]] [[1857]] bis 1876 wirkte er als [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]]. Am [[27. Mai]] [[1876]] wurde er vom Salzburger [[Domkapitel]] zum Erzbischof gewählt<ref>Quelle: Ortner, Franz: Teol. Diss. 1969, S. 77 </ref> und am 29. September 1876 in einem Konsistorium in Rom präkanonisiert(kirchlich eingesetzt). Am [[22. Oktober]] 1876 erfolgte die Bischofsweihe (Konsekration) durch den Erzbischof von Prag, Friedrich Kardinal Fürst zu Schwarzenberg <ref> Ortner, Franz: Theol. Diss. Salzburg 1969, S. 187 </ref>. Am 29. Oktober fand die Übergabe des Palliums und die Inthronisation als Erzbischof und Metropolit der [[Salzburger Kirchenprovinz]] statt. Am 30. Oktober 1876 legte er in die Hände des Kaisers den Treueeid ab, wonach er an die Ausübung seines Amtes schreiten konnte. |
| | Er war als Vertreter des Großgrundbesitzes Reichstagsabgeordneter (vom [[29. April]] [[1861]] bis [[27. Juli]] [[1865]]) und zwei Mal Salzburger [[Landtagsabgeordneter]] (1863 bis 1867 und 1869 bis 1871). Seine politische Tätigkeit übte er zunächst als Mitglied der liberalen Fraktion aus, später dann, ab 1870, bei den Konservativen. | | Er war als Vertreter des Großgrundbesitzes Reichstagsabgeordneter (vom [[29. April]] [[1861]] bis [[27. Juli]] [[1865]]) und zwei Mal Salzburger [[Landtagsabgeordneter]] (1863 bis 1867 und 1869 bis 1871). Seine politische Tätigkeit übte er zunächst als Mitglied der liberalen Fraktion aus, später dann, ab 1870, bei den Konservativen. |