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Am [[1. Jänner]] [[2009]] beginnt eine neue Ära für das Salzburger Rote Kreuz, einen Betrieb mit 2700 Mitarbeitern und 52 Millionen Euro Bilanzsumme. Für Gerhard Huber, der seit 1989 an der Spitze des "Rettungskonzerns" stand, fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Der 67-Jährige verabschiedet sich in die Pension – und zwar zügig. Ein paar Projekte bleiben ihm in den kommenden Monaten noch zu betreuen, aber die Zentrale in der [[Dr.-Karl-Renner-Straße]] braucht er dafür nicht mehr zu betreten.
 
Am [[1. Jänner]] [[2009]] beginnt eine neue Ära für das Salzburger Rote Kreuz, einen Betrieb mit 2700 Mitarbeitern und 52 Millionen Euro Bilanzsumme. Für Gerhard Huber, der seit 1989 an der Spitze des "Rettungskonzerns" stand, fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Der 67-Jährige verabschiedet sich in die Pension – und zwar zügig. Ein paar Projekte bleiben ihm in den kommenden Monaten noch zu betreuen, aber die Zentrale in der [[Dr.-Karl-Renner-Straße]] braucht er dafür nicht mehr zu betreten.
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Wird Huber das aushalten? Bisher gehörten 14-Stunden-Arbeitstage zu seinem Alltag, "und freie Wochenenden hatte ich in diesem Jahr genau zwei", sagt er. Huber hatte eine bundesweit unübliche Doppelrolle zu spielen: Er war für den Rettungsbetrieb genauso zuständig wie für die betriebswirtschaftliche Führung des gemeinnützigen Unternehmens. "Die schönste Anrede für mich war immer, wenn die Leute einfach nur ,der Chef‘ zu mir gesagt haben."
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Wird Huber das aushalten? Bisher gehörten 14-Stunden-Arbeitstage zu seinem Alltag, "und freie Wochenenden hatte ich in diesem Jahr genau zwei", sagt er. Huber hatte eine bundesweit unübliche Doppelrolle zu spielen: Er war für den Rettungsbetrieb genauso zuständig wie für die betriebswirtschaftliche Führung des gemeinnützigen Unternehmens. "Die schönste Anrede für mich war immer, wenn die Leute einfach nur,der Chef‘ zu mir gesagt haben."
    
Und das haben sie. Huber war und ist ein Alphatier der alten Schule. Er sagte immer, was er meinte. Seine Anweisungen gab er kurz und knapp, ohne Höflichkeitsfloskeln. Mit Allgemeinplätzen quälte er die Öffentlichkeit selten. Zum Ende seiner Karriere hat er die Thronfolge genau geregelt: Sein Reich wird auf zwei langjährige Rotkreuzveteranen aufgeteilt. [[Helmut Schmidt]] aus Wien übernimmt den kaufmännischen Teil, [[Anton Holzer]] aus [[Hallein]] den operativen.
 
Und das haben sie. Huber war und ist ein Alphatier der alten Schule. Er sagte immer, was er meinte. Seine Anweisungen gab er kurz und knapp, ohne Höflichkeitsfloskeln. Mit Allgemeinplätzen quälte er die Öffentlichkeit selten. Zum Ende seiner Karriere hat er die Thronfolge genau geregelt: Sein Reich wird auf zwei langjährige Rotkreuzveteranen aufgeteilt. [[Helmut Schmidt]] aus Wien übernimmt den kaufmännischen Teil, [[Anton Holzer]] aus [[Hallein]] den operativen.