| − | Am [[16. November]] [[1932]] ist er in die NSDAP eingetreten und ist Hauptverantwortlicher für die [[Salzburger Bücherverbrennung]] auf dem Salzburger [[Residenzplatz]] am [[30. April]] [[1938]]. Er war SS Mitglied (Nr. 295.474 seit [[1. Jänner]] [[1938]]) und ab 30.1.1943 SS Hauptsturmführer. | + | Am [[16. November]] [[1932]] ist er in die NSDAP eingetreten und ist Hauptverantwortlicher für die [[Salzburger Bücherverbrennung]] auf dem Salzburger [[Residenzplatz]] am [[30. April]] [[1938]]. Er war SS Mitglied (Nr. 295.474 seit [[1. Jänner]] [[1938]]) und ab 30.1.1943 SS Hauptsturmführer. |
| − | Sein Engagement galt insbesondere [[Südtirol]]. In seinen zahlreichen Werken befasste er sich besonders mit seiner Tiroler Heimat. Durch die alliierte Zensur wurden Bücher jener Autoren aus dem Verkehr gezogen, die inhaltlich Bestandteil der nationalsozialistischen Propaganda gewesen sind. Diese Maßnahme galt besonders für Springenschmid. Mehr als 20 Bücher seiner Hand wurden indiziert. Trotz allem publizierte er nach dem Krieg fleißig weiter. Noch heute sind in Buchhandel zwei Bücher von ihm lieferbar. | + | Sein Engagement galt insbesondere [[Südtirol]]. In seinen zahlreichen Werken befasste er sich besonders mit seiner Tiroler Heimat. Springenschmid verfasste das "Lamprechtshausener Weihespiel" (1938 und 1939 aufgeführt), das einen Salzburger NS-Mythos schaffen und die Aufführungen des "Jedermann" vor dem Salzburger Dom ersetzen sollte. Ab März 1938 ("Anschluss") bestimmte er als Landesrat für Erziehung und Volkspropaganda maßgeblich die Kulturpolitik, die Jugendarbeit und die Landespolitik salzburgs. Springenschmid galt als "Chefideologe der Salzburger Nationalsozialisten". Salzburger Bräuche, Trachten und Volkskunst wurden propagandistisch missbraucht. Als Leiter des Salzburger Schulwesens und des NSLB trug Springenschmid die Hauptverantwortung für die Bücherverbrennung. Vor dem lodernden Feuer sprach er von der Notwendigkeit der Vernichtung alles klerikalen und jüdischen. |