| − | Die [[Glossar Biologie#I|Imagines]] sind tagaktiv und fliegen im hellen Sonnenschein. Besonders gerne besuchen sie zur Nektaraufnahme Disteln (z.B. ''[[Carduus defloratus]]''), wurden im Hochgebirge aber auch an ''[[Saponaria pumila]]'', dem Zwerg-Seifenkraut saugend gefunden. Sie stehen an den Disteln in Konkurrenz zu zahlreichen anderen Schmetterlingsarten wie z.B. ''[[Catoptria conchella]]'', ''[[Chersotis ocellina]]'', ''[[Erebia eriphyle]]'', ''[[Erebia manto]]'' oder ''[[Parnassius apollo]]'', dem [[Apollofalter]]. Aber auch zahlreiche Hautflügler und Fliegen saugen an denselben Blüten. Die Raupen fressen nach Forster & Wohlfahrt (1960) an verschiedenen Fabaceae, wie z.B. ''[[Hippocrepis comosa]]'' (Gewöhnlicher Hufeisenklee), ''[[Securigera varia]]'' (Bunte Kronwicke), ''Astragalus''- und ''Onobrychis''-Arten. Sie verpuppen sich in einem glänzenden, silberweißen, spindelförmigen Kokon, der gern an Grasstängeln und dergleichen befestigt wird. Die Art wurde in den letzten Jahren immer seltener und ist gebietsweise bereits verschwunden. Aus diesem Grund wird sie bei Embacher (1996) in die Kategorie 2 (stark gefährdet) eingestuft. | + | Die [[Glossar Biologie#I|Imagines]] sind tagaktiv und fliegen im hellen Sonnenschein. Besonders gerne besuchen sie zur Nektaraufnahme Disteln (z. B. ''[[Carduus defloratus]]''), wurden im Hochgebirge aber auch an ''[[Saponaria pumila]]'', dem Zwerg-Seifenkraut saugend gefunden. Sie stehen an den Disteln in Konkurrenz zu zahlreichen anderen Schmetterlingsarten wie z. B. ''[[Catoptria conchella]]'', ''[[Chersotis ocellina]]'', ''[[Erebia eriphyle]]'', ''[[Erebia manto]]'' oder ''[[Parnassius apollo]]'', dem [[Apollofalter]]. Aber auch zahlreiche Hautflügler und Fliegen saugen an denselben Blüten. Die Raupen fressen nach Forster & Wohlfahrt (1960) an verschiedenen Fabaceae, wie z. B. ''[[Hippocrepis comosa]]'' (Gewöhnlicher Hufeisenklee), ''[[Securigera varia]]'' (Bunte Kronwicke), ''Astragalus''- und ''Onobrychis''-Arten. Sie verpuppen sich in einem glänzenden, silberweißen, spindelförmigen Kokon, der gern an Grasstängeln und dergleichen befestigt wird. Die Art wurde in den letzten Jahren immer seltener und ist gebietsweise bereits verschwunden. Aus diesem Grund wird sie bei Embacher (1996) in die Kategorie 2 (stark gefährdet) eingestuft. |