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Die Wohnverhältnisse waren sehr trist. 1947 wurden nach dem Höchststand von 4 000 Personen die Plätze auf 2 000 beschränkt. Durch die ursprüngliche Verwendung als Kaserne war es schwierig, so etwas wie eine Privatsphäre zu haben. Die Flüchtlinge halfen sich mit einer Unterteilung mit Wellblech und Holzfaserplatten. So entstanden bis zu 15 Wohneinheiten pro Baracke. Als Notunterkünfte dienten auch Baracken ohne Strom.
 
Die Wohnverhältnisse waren sehr trist. 1947 wurden nach dem Höchststand von 4 000 Personen die Plätze auf 2 000 beschränkt. Durch die ursprüngliche Verwendung als Kaserne war es schwierig, so etwas wie eine Privatsphäre zu haben. Die Flüchtlinge halfen sich mit einer Unterteilung mit Wellblech und Holzfaserplatten. So entstanden bis zu 15 Wohneinheiten pro Baracke. Als Notunterkünfte dienten auch Baracken ohne Strom.
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Ein Teil der Flüchtlinge arbeitete in lagereigenen Werkstätten, deren Produkte nicht nur dem Eigenbedarf dienten, sondern auch verkauft wurden. Daneben entwickelte sich auch ein kulturelles Leben. Medizinische Betreuung war durch das Rote Kreuz und der UNRRA (Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen) gewährleistet. Später gab es ein Spital, eine Ambulanz und ein Laboratorium. Die Ausspeisung erfolgte in drei Kantinen. Verschiedene Einrichtungen, wie z.B. der Kindergarten, wurden von privaten Hilfsorganisationen erhalten. Auch kulturelle Veranstaltungen gehörten zum Lagerleben.
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Ein Teil der Flüchtlinge arbeitete in lagereigenen Werkstätten, deren Produkte nicht nur dem Eigenbedarf dienten, sondern auch verkauft wurden. Daneben entwickelte sich auch ein kulturelles Leben. Medizinische Betreuung war durch das Rote Kreuz und der UNRRA (Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen) gewährleistet. Später gab es ein Spital, eine Ambulanz und ein Laboratorium. Die Ausspeisung erfolgte in drei Kantinen. Verschiedene Einrichtungen, wie z. B. der Kindergarten, wurden von privaten Hilfsorganisationen erhalten. Auch kulturelle Veranstaltungen gehörten zum Lagerleben.
 
==Quelle==
 
==Quelle==
 
*'''Gabriele Huber, Regina Thumser:''' Das Flüchtlingslager "Camp Hellbrunn" - Fremdsprachige Flüchtlinge im Salzburg der Nachkriegszeit in: Salzburg: städtische Lebenswelt(en) seit 1945, herausgegeben von Hanns Haas,Robert Hoffmann,Robert Kriechbaumer, Böhlau, Wien, 2000;  S.75-101
 
*'''Gabriele Huber, Regina Thumser:''' Das Flüchtlingslager "Camp Hellbrunn" - Fremdsprachige Flüchtlinge im Salzburg der Nachkriegszeit in: Salzburg: städtische Lebenswelt(en) seit 1945, herausgegeben von Hanns Haas,Robert Hoffmann,Robert Kriechbaumer, Böhlau, Wien, 2000;  S.75-101

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