Änderungen

1 Byte hinzugefügt ,  17:37, 26. Nov. 2017
K
Textersetzung - „z.B.“ durch „z. B.“
Zeile 31: Zeile 31:  
Der Zustrom der Feriengäste, die während der Sommermonate schon damals alljährlich Salzburg besuchten und, angeregt durch entsprechende Hinweis in Reiseführern, auch eine Vorführung des Pansymphonikons als Attraktion wünschten, hielt auch nach dem Tod Pater Singers im Jahr 1882 an. Die Vorstehung des Klosters sah sich veranlasst, ein Gedenkzimmer ihres berühmten Ordensbruders einzurichten. Dieses Zimmer, in dem Erinnerungsstücke und die Instrumente Pater Singers gezeigt wurden, lag ursprünglich im ersten Stock des Klosters; wegen der strengen Klausurbestimmungen war nur Männern der Besuch möglich. Frauen mussten sich mit dem Zuhören von der Straße aus begnügen.
 
Der Zustrom der Feriengäste, die während der Sommermonate schon damals alljährlich Salzburg besuchten und, angeregt durch entsprechende Hinweis in Reiseführern, auch eine Vorführung des Pansymphonikons als Attraktion wünschten, hielt auch nach dem Tod Pater Singers im Jahr 1882 an. Die Vorstehung des Klosters sah sich veranlasst, ein Gedenkzimmer ihres berühmten Ordensbruders einzurichten. Dieses Zimmer, in dem Erinnerungsstücke und die Instrumente Pater Singers gezeigt wurden, lag ursprünglich im ersten Stock des Klosters; wegen der strengen Klausurbestimmungen war nur Männern der Besuch möglich. Frauen mussten sich mit dem Zuhören von der Straße aus begnügen.
   −
Um allen Interessenten den Zugang zum Pater-Singer-Museum möglich zu machen, wurde die Gedenkstätte in der Folge wegen des anhaltend großen Andranges in das Erdgeschoß verlegt. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ließen allerdings die zahlreichen technischen Neuerungen im akustischen Bereich, z.B. die Entwicklung der Grammophone, die Beachtung von Pater Singers Wunderwerk allmählich schwinden. Mit Bedauern stellte im Jahr [[1928]] das [[Salzburger Volksblatt]] das gänzliche Verstummen des Pansymphonikons fest.  
+
Um allen Interessenten den Zugang zum Pater-Singer-Museum möglich zu machen, wurde die Gedenkstätte in der Folge wegen des anhaltend großen Andranges in das Erdgeschoß verlegt. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ließen allerdings die zahlreichen technischen Neuerungen im akustischen Bereich, z. B. die Entwicklung der Grammophone, die Beachtung von Pater Singers Wunderwerk allmählich schwinden. Mit Bedauern stellte im Jahr [[1928]] das [[Salzburger Volksblatt]] das gänzliche Verstummen des Pansymphonikons fest.  
    
Unter dem Schwibbogen, der die Franziskanerkirche mit dem Kloster verbindet, ist eine marmorne Gedenktafel mit einem Porträtmedaillon Pater Singers zu sehen, auf der noch der schöne Text zu lesen, den die bewundernden Zeitgenossen dem Gedenken ihres Pater Peter gewidmet haben:
 
Unter dem Schwibbogen, der die Franziskanerkirche mit dem Kloster verbindet, ist eine marmorne Gedenktafel mit einem Porträtmedaillon Pater Singers zu sehen, auf der noch der schöne Text zu lesen, den die bewundernden Zeitgenossen dem Gedenken ihres Pater Peter gewidmet haben: