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:Der reisende Bildhauergeselle Franz Ertinger<ref>Franz Ferdinand Ertinger (* 1629 Immenstadt [Allgäu, Deutschland]; † [[7. März]] [[1693]], 63 Jahre alt) besuchte 1682 und 1690 Salzburg, wurde hier gefirmt, wobei ein Baron [[Rehlingen]] sein Pate war, heiratete am 2. Mai 1669 in Salzburg (Dompfarre) Sibille Eberl''in''.</ref> arbeitete mehrere Wochen lang bei dem Bildhauer [[Simeon Fries]], erfuhr, dass die Statuen des Petrus und des Paulus vor dem Dom von Melchior Bardel (der aber dabei mit [[Bartholomäus von Opstal|Bar''th''el ''von Obstall'']] verwechselt wurde) und dass den Residenzbrunnen mit einem Kostenaufwand von 27.000 Gulden ein Italiener gemacht habe, der sich nach der Fertigstellung, mit dem Werklohn in Form eines Wechselbriefes, nach Hause aufgemacht habe, aber eine Tagesreise von Salzburg entfernt durch einen seiner vertrautesten Freunde ermordet worden sei, welcher den Wechselbrief an sich genommen, das Geld behoben und sich aus dem Staub gemacht habe.<ref>Des Bildhauergesellen Franz Ferdinand Ertinger Reisebeschreibung durch Österreich und Deutschland. Nach der Hs. cgm. 3312 der Staatsbibliothek in München herausgegeben von E. Tietze, Conrad (Quellenschriften für Kunstgeschichte, Bd. XIV, 1907).</ref>
 
:Der reisende Bildhauergeselle Franz Ertinger<ref>Franz Ferdinand Ertinger (* 1629 Immenstadt [Allgäu, Deutschland]; † [[7. März]] [[1693]], 63 Jahre alt) besuchte 1682 und 1690 Salzburg, wurde hier gefirmt, wobei ein Baron [[Rehlingen]] sein Pate war, heiratete am 2. Mai 1669 in Salzburg (Dompfarre) Sibille Eberl''in''.</ref> arbeitete mehrere Wochen lang bei dem Bildhauer [[Simeon Fries]], erfuhr, dass die Statuen des Petrus und des Paulus vor dem Dom von Melchior Bardel (der aber dabei mit [[Bartholomäus von Opstal|Bar''th''el ''von Obstall'']] verwechselt wurde) und dass den Residenzbrunnen mit einem Kostenaufwand von 27.000 Gulden ein Italiener gemacht habe, der sich nach der Fertigstellung, mit dem Werklohn in Form eines Wechselbriefes, nach Hause aufgemacht habe, aber eine Tagesreise von Salzburg entfernt durch einen seiner vertrautesten Freunde ermordet worden sei, welcher den Wechselbrief an sich genommen, das Geld behoben und sich aus dem Staub gemacht habe.<ref>Des Bildhauergesellen Franz Ferdinand Ertinger Reisebeschreibung durch Österreich und Deutschland. Nach der Hs. cgm. 3312 der Staatsbibliothek in München herausgegeben von E. Tietze, Conrad (Quellenschriften für Kunstgeschichte, Bd. XIV, 1907).</ref>
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Angespornt durch Tietzes Überlegungen und die dargestellte Mordgeschichte, machte sich Franz Martin auf die Suche nach einem im fraglichen Zeitraum in Salzburg tätigen italienischen Bildhauer und fand in den Abteirechnungen von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] aus dem November 1658 sowie als Trauzeugen bei einer am 14. Februar 1656 in der Salzburger Dompfarre erfolgten Eheschließung einen italienischen Bildhauer namens '''Thomas Garono'''. Er mutmaßte unter Hinweis auf die Bildhauer Tommaso da Carona (bezeugt 1399-1437) und Nicola Corona (nachgewiesen seit 1695), dass Carona der Herkunftsname des Bildhauers nach dem Ort Carona, gelegen in den Bergamasker Alpen im Schweizer Kanton Tessin, sei.
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Angespornt durch Tietzes Überlegungen und die dargestellte Mordgeschichte, machte sich Franz Martin auf die Suche nach einem im fraglichen Zeitraum in Salzburg tätigen italienischen Bildhauer und fand in den Abteirechnungen von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] aus dem November 1658 sowie als Trauzeugen bei einer am 14. Februar 1656 in der Salzburger Dompfarre erfolgten Eheschließung einen italienischen Bildhauer namens '''Thomas Garono'''. Er mutmaßte unter Hinweis auf die Bildhauer Tommaso da Carona (bezeugt 1399-1437) und Nicola Corona (nachgewiesen seit 1695), dass Carona der Herkunftsname des Bildhauers nach dem Ort Carona, gelegen in den Bergamasker Alpen im Schweizer Kanton Tessin, sei.
    
== 1965 bis 1986==
 
== 1965 bis 1986==

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