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'''Yponomeuta cagnagella''' (''Tinea cagnagella'' Hübner, [1813]) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].
 
'''Yponomeuta cagnagella''' (''Tinea cagnagella'' Hübner, [1813]) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
''Y. cagnagella'' ist in Salzburg bisher nur von wenigen Fundorten nachgewiesen (Embacher & Kurz 2009), die sich auf die Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II (nördliche Kalkalpen) verteilen. Ursache dafür ist hauptsächlich, dass die Imagines nicht sicher von ''[[Yponomeuta malinellus]]'' und weißen Formen von ''[[Yponomeuta padella]]'' unterschieden werden können und der faunistische Nachweis nur über die Raupen und die Kenntnis der Futterpflanzen eindeutig möglich ist. Eine Suche nach den Raupen in den letzten Jahren hat aber gezeigt, dass die Art zumindest im Umkreis der [[Stadt Salzburg]] durchaus verbreitet und häufig ist. Die bisher dokumentierte Höhenverbreitung ist mit 420 - 610 m aber sehr gering und wird stark durch die Höhenverbreitung der Futterpflanze (''[[Evonymus europaea]]'', Pfaffenhütchen) bestimmt (in Salzburg von 420 - 720 m dokumentiert, siehe Kurz & Kurz 2012). Der Lebensraum der Art umfasst laubdominierte Gehölze, Waldränder, sowie hochstauden- und gebüschreiche Schlagflächen mit Vorkommen der Futterpflanze, wobei im Gegensatz zu verwandten Arten bisher kein besonderer Unterschied zwischen Raupen und Imagines festgestellt wurde. ''Y. cagnagella'' bringt nur eine Generation im Jahr hervor. Raupen sind hauptsächlich im Mai, Imagines von Juni bis August zu finden.
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''Y. cagnagella'' ist in Salzburg bisher nur von wenigen Fundorten nachgewiesen (Embacher & Kurz 2009), die sich auf die Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II (nördliche Kalkalpen) verteilen. Ursache dafür ist hauptsächlich, dass die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] nicht sicher von ''[[Yponomeuta malinellus]]'' und weißen Formen von ''[[Yponomeuta padella]]'' unterschieden werden können und der faunistische Nachweis nur über die Raupen und die Kenntnis der Futterpflanzen eindeutig möglich ist. Eine Suche nach den Raupen in den letzten Jahren hat aber gezeigt, dass die Art zumindest im Umkreis der [[Stadt Salzburg]] durchaus verbreitet und häufig ist. Die bisher dokumentierte Höhenverbreitung ist mit 420 - 610 m aber sehr gering und wird stark durch die Höhenverbreitung der Futterpflanze (''[[Evonymus europaea]]'', Pfaffenhütchen) bestimmt (in Salzburg von 420 - 720 m dokumentiert, siehe Kurz & Kurz 2012). Der Lebensraum der Art umfasst laubdominierte Gehölze, Waldränder, sowie hochstauden- und gebüschreiche Schlagflächen mit Vorkommen der Futterpflanze, wobei im Gegensatz zu verwandten Arten bisher kein besonderer Unterschied zwischen Raupen und [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] festgestellt wurde. ''Y. cagnagella'' bringt nur eine Generation im Jahr hervor. Raupen sind hauptsächlich im Mai, [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] von Juni bis August zu finden.
 
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
Über die Biologie der Imagines ist in Salzburg nichts bekannt. Die Raupen fressen bei uns ausschließlich am Gemeinen Pfaffenhütchen (''[[Evonymus europaea]]''). Wie die übrigen verwandten Gespinstmotten fertigen sie Gemeinschaftsnester aus Seide an, die einige Dutzend Tiere umfassen können. Gelegentlich treten sie auch in größeren Massen auf und können dann einzelne Büsche ihre Futterpflanzen kahl fressen. Die Verpuppung erfolgt in spindelförmigen Kokons, oft ebenfalls gemeinschaftlich im Nest. Als Parasit wurde in Salzburg eine bis jetzt nicht näher identifizierte Raupenfliege festgestellt. Trotz der geringen Höhenverbreitung kann die Art in Salzburg auf Basis der neueren Raupenfunde als ungefährdet angesehen werden.
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Über die Biologie der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist in Salzburg nichts bekannt. Die Raupen fressen bei uns ausschließlich am Gemeinen Pfaffenhütchen (''[[Evonymus europaea]]''). Wie die übrigen verwandten Gespinstmotten fertigen sie Gemeinschaftsnester aus Seide an, die einige Dutzend Tiere umfassen können. Gelegentlich treten sie auch in größeren Massen auf und können dann einzelne Büsche ihre Futterpflanzen kahl fressen. Die Verpuppung erfolgt in spindelförmigen Kokons, oft ebenfalls gemeinschaftlich im Nest. Als Parasit wurde in Salzburg eine bis jetzt nicht näher identifizierte Raupenfliege festgestellt. Trotz der geringen Höhenverbreitung kann die Art in Salzburg auf Basis der neueren Raupenfunde als ungefährdet angesehen werden.
 
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==
 
{{NKIS | taxonid=893}}
 
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