Von den wenigen Funden von ''B. pinicolella'' im Umfeld der [[Stadt Salzburg]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011) sind mit einer Ausnahme (1.7.1966, [[Sam]]-Moos, Fritz Mairhuber) alle älter als 100 Jahre und gehen auf Mitterberger (1909) zurück. Auch die Höhenverbreitung ist bisher nur von 430 - 475 m dokumentiert. Über den natürlichen Lebensraum der Art liegen keinerlei Angaben vor. Die Imagines fliegen in einer Generation pro Jahr im Juli und August ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2013), die Raupen überwintern (Koster 2002).
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Von den wenigen Funden von ''B. pinicolella'' im Umfeld der [[Stadt Salzburg]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011) sind mit einer Ausnahme (1.7.1966, [[Sam]]-Moos, Fritz Mairhuber) alle älter als 100 Jahre und gehen auf Mitterberger (1909) zurück. Auch die Höhenverbreitung ist bisher nur von 430 - 475 m dokumentiert. Über den natürlichen Lebensraum der Art liegen keinerlei Angaben vor. Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen in einer Generation pro Jahr im Juli und August ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2013), die Raupen überwintern (Koster 2002).
==Biologie und Gefährdung==
==Biologie und Gefährdung==
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Über die Lebensweisen der Imagines in Salzburg ist nichts bekannt, sie sollen nach Koster (2002) nachtaktiv sein. Die Raupen minieren in den Nadeln der Fichte (''[[Picea abies]]'') und möglicherweise auch von Kiefern (''[[Pinus sylvestris]]''), die Puppe ruht in einem spindelförmigen Kokon zwischen den Nadeln (Koster 2002). Warum die Art trotz der nahezu allgegenwärtigen Futterpflanzen so selten gefunden wurde, ist unbekannt. Die Beurteilung einer eventuellen Gefährdung ist mangels Daten daher nicht möglich.
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Über die Lebensweisen der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] in Salzburg ist nichts bekannt, sie sollen nach Koster (2002) nachtaktiv sein. Die Raupen minieren in den Nadeln der Fichte (''[[Picea abies]]'') und möglicherweise auch von Kiefern (''[[Pinus sylvestris]]''), die Puppe ruht in einem spindelförmigen Kokon zwischen den Nadeln (Koster 2002). Warum die Art trotz der nahezu allgegenwärtigen Futterpflanzen so selten gefunden wurde, ist unbekannt. Die Beurteilung einer eventuellen Gefährdung ist mangels Daten daher nicht möglich.