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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Sein Vater war König Vladislav II. von Böhmen und seine Mutter aus erster Ehe, Gertrud von Österreich, Tochter von Markgraf Leopold III. der Fromme; sein Vetter von Kaiser FRIEDRICH I. | + | Sein Vater war König Vladislav II. von Böhmen und seine Mutter aus erster Ehe, Gertrud von Österreich, Tochter von Markgraf Leopold III. der Fromme; sein Vetter von Kaiser Friedrich I. |
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| − | Am [[1. November]] [[1168]] bestieg er in Salzburg den Stuhl des Erzbischof, der mit der erzbischöfliche Weihe am [[15. März]] [[1169]] durch Adalbert durch Udalrich, Patriarch von Aquileja (Friaul, Italien) und noch etwas später durch den Erhlat des Palliums vom Papst Alexander III. kirchlich abgesegnet wurde. Adalbert übte auch alle weltlichen Herrschaftsrechte aus, obwohl er noch nicht von Kaiser Friedrich I. die Regalien empfangen hatte. | + | Am [[1. November]] [[1168]] bestieg er in Salzburg den Stuhl des Erzbischof, der mit der erzbischöfliche Weihe am [[15. März]] [[1169]] durch Adalbert durch Udalrich, Patriarch von Aquileia (Friaul, Italien) und noch etwas später durch den Erhalt des Palliums vom Papst Alexander III. kirchlich abgesegnet wurde. Adalbert übte auch alle weltlichen Herrschaftsrechte aus, obwohl er noch nicht von Kaiser Friedrich I. die Regalien empfangen hatte. |
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| | Der erzürnte Kaiser ließ ihn daher, als er Pfingsten 1169 in Begleitung seines Vaters vor ihm in Bamberg erschien, nicht einmal vor. Beim Erscheinen des Kaisers im Salzburgischen von seinen Ministerialen im Stich gelassen, musste Adalbert vorerst auf seine Würde verzichten und ging in die österreichischen Klöster Admont und Vorau. Auf dem Hoftag von Regensburg [[1174]] wurde Adalbert, der sich auch das [[Salzburger Domkapitel]] und die Prälaten zu Feinden gemacht hatte, abgesetzt. Neuer Erzbischof wurde Propst [[Heinrich von Berchtesgaden]]. | | Der erzürnte Kaiser ließ ihn daher, als er Pfingsten 1169 in Begleitung seines Vaters vor ihm in Bamberg erschien, nicht einmal vor. Beim Erscheinen des Kaisers im Salzburgischen von seinen Ministerialen im Stich gelassen, musste Adalbert vorerst auf seine Würde verzichten und ging in die österreichischen Klöster Admont und Vorau. Auf dem Hoftag von Regensburg [[1174]] wurde Adalbert, der sich auch das [[Salzburger Domkapitel]] und die Prälaten zu Feinden gemacht hatte, abgesetzt. Neuer Erzbischof wurde Propst [[Heinrich von Berchtesgaden]]. |
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| | Im Frieden von Venedig [[1177]] mussten aber dann beide, sowohl Adalbert als auch Heinrich zugunsten [[Konrad III. von Wittelsbach|Konrads von Wittelsbach]] auf den Erzbischofstitel in Salzburg verzichten. Als dann Konrad [[1183]] nach Mainz zurück kehrte, wurde Adalbert erneut zum Salzburger Erzbischof gewählt und konnte am [[19. November]] wieder seinen Erzbischofssitz in Salzburg einnehmen. | | Im Frieden von Venedig [[1177]] mussten aber dann beide, sowohl Adalbert als auch Heinrich zugunsten [[Konrad III. von Wittelsbach|Konrads von Wittelsbach]] auf den Erzbischofstitel in Salzburg verzichten. Als dann Konrad [[1183]] nach Mainz zurück kehrte, wurde Adalbert erneut zum Salzburger Erzbischof gewählt und konnte am [[19. November]] wieder seinen Erzbischofssitz in Salzburg einnehmen. |
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| − | Er gründete Spitäler, sicherte mit Hilfe eines kaiserlichen Privilegs die Vormachtstellung der [[Friesacher Münzstätte]] im Südost-Alpenraum, brachte die Hoheitsrechte über das [[Eigenbistum Gurk]] erneut zur Geltung und vollendete [[1198]] den großartigen romanischen Dom. Mit der Erschließung neuer [[Salzbergbau|Salzlager]] am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] bei [[Hallein]], die Adalbert dem Abt von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]], [[Wichpoto]], abgekauft hatte, wurde die Salzburger Saline zur führenden Saline im [[13. Jahrhundert]] im süddeutschen Raum. | + | Er gründete Spitäler, sicherte mit Hilfe eines kaiserlichen Privilegs die Vormachtstellung der [[Friesacher Münzstätte]] im Südost-[[Alpen]]raum, brachte die Hoheitsrechte über das [[Eigenbistum Gurk]] erneut zur Geltung und vollendete [[1198]] den großartigen romanischen Dom. Mit der Erschließung neuer [[Salzbergbau|Salzlager]] am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] bei [[Hallein]], die Adalbert dem Abt von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]], [[Wichpoto]], abgekauft hatte, wurde die [[Saline Hallein|Salzburger Saline]] zur führenden Saline im [[13. Jahrhundert]] im süddeutschen Raum. |
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| | ==Literatur== | | ==Literatur== |