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| | [[Datei:Königskerzenblüte.jpg|thumb|Königskerzenblüte]] | | [[Datei:Königskerzenblüte.jpg|thumb|Königskerzenblüte]] |
| | Die '''Königskerze''' zählt zu den Braunwurzgewächsen (Scrophulariaceae), ist im [[Bundesland Salzburg]] heimisch und kommt in mehreren Arten vor. | | Die '''Königskerze''' zählt zu den Braunwurzgewächsen (Scrophulariaceae), ist im [[Bundesland Salzburg]] heimisch und kommt in mehreren Arten vor. |
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| | ==Bekannte Arten== | | ==Bekannte Arten== |
| | * Kleinblütige oder Kleine Königskerze (Verbascum thapsus) – sie weist heilkräftige Pflanzenteile auf. | | * Kleinblütige oder Kleine Königskerze (Verbascum thapsus) – sie weist heilkräftige Pflanzenteile auf. |
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| | * Mehlige Königskerze (Verbascum lychnitis) | | * Mehlige Königskerze (Verbascum lychnitis) |
| | * Windblumen-Königskerze (Verbascum phlomoides) | | * Windblumen-Königskerze (Verbascum phlomoides) |
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| | ==Beschreibung der heilkräftigen kleinblütigen Königskerze== | | ==Beschreibung der heilkräftigen kleinblütigen Königskerze== |
| | =====“Volksnamen“===== | | =====“Volksnamen“===== |
| | Die kleinblütige Königskerze ist im deutschen Sprachraum auch unter den Bezeichnungen Brennkraut, Fackelblume oder Fackelkraut, Frauenkunkel oder Frauenkerze, Johanniskerze oder Königinkerze, Marienkerze, Neunmannskraft, Schafschwanz, Unholdenkerze, Unholdenkraut, Wetterkerze, Wollblume, Wollkraut und Zöllich bekannt. | | Die kleinblütige Königskerze ist im deutschen Sprachraum auch unter den Bezeichnungen Brennkraut, Fackelblume oder Fackelkraut, Frauenkunkel oder Frauenkerze, Johanniskerze oder Königinkerze, Marienkerze, Neunmannskraft, Schafschwanz, Unholdenkerze, Unholdenkraut, Wetterkerze, Wollblume, Wollkraut und Zöllich bekannt. |
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| | =====Botanisches===== | | =====Botanisches===== |
| | Die Pflanze ist zweijährig, bildet einen ein bis zwei Meter hohen geraden Stengel aus, der wie seine Blätter wollig filzig erscheint. Die unteren Blätter wachsen groß, stumpf, länglich elliptisch, während die oberen Blätter klein sind und spitzer zulaufen. Der Blütenstand ist als lange, endständige Ähre ausgebildet. Die Blüten der Kleinblütigen Königskerze sind gelb und weisen weißwollige oder rötlichwollige Staubgefäße auf. | | Die Pflanze ist zweijährig, bildet einen ein bis zwei Meter hohen geraden Stengel aus, der wie seine Blätter wollig filzig erscheint. Die unteren Blätter wachsen groß, stumpf, länglich elliptisch, während die oberen Blätter klein sind und spitzer zulaufen. Der Blütenstand ist als lange, endständige Ähre ausgebildet. Die Blüten der Kleinblütigen Königskerze sind gelb und weisen weißwollige oder rötlichwollige Staubgefäße auf. |
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| | =====Heilkräftige Pflanzenteile und Heilwirkung===== | | =====Heilkräftige Pflanzenteile und Heilwirkung===== |
| | Die Königskerze zählt wie der Eibisch zu den schleimhaltigen Heilpflanzen. Es werden die Blätter und die Blüten gesammelt und getrocknet, wobei Trocknung und Lagerung wegen der Luftfeuchtigkeitsunverträglichkeit größte Sorgfalt erfordern. Die Wurzel wird im Frühjahr ergraben, noch bevor das Kraut ergrünt. Die Pflanze eignet sich aufgrund ihrer Inhaltsstoffe für die Anwendung bei allen Erkrankungen der Atmungsorgane. Sie wirkt schmerzlindernd und entzündungswidrig, wodurch sie auch zur Behandlung von katarrhalischen Erkrankungen des Magen-Darmkanals sowie zur Behandlung entzündlicher Wunden geeignet ist. Die Pflanze wird sowohl in der Volksmedizin, als auch in der Homöopathie und in der Tiermedizin eingesetzt. Die Kleinblütige Königskerze zählt auch zu den [[Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern]]. | | Die Königskerze zählt wie der Eibisch zu den schleimhaltigen Heilpflanzen. Es werden die Blätter und die Blüten gesammelt und getrocknet, wobei Trocknung und Lagerung wegen der Luftfeuchtigkeitsunverträglichkeit größte Sorgfalt erfordern. Die Wurzel wird im Frühjahr ergraben, noch bevor das Kraut ergrünt. Die Pflanze eignet sich aufgrund ihrer Inhaltsstoffe für die Anwendung bei allen Erkrankungen der Atmungsorgane. Sie wirkt schmerzlindernd und entzündungswidrig, wodurch sie auch zur Behandlung von katarrhalischen Erkrankungen des Magen-Darmkanals sowie zur Behandlung entzündlicher Wunden geeignet ist. Die Pflanze wird sowohl in der Volksmedizin, als auch in der Homöopathie und in der Tiermedizin eingesetzt. Die Kleinblütige Königskerze zählt auch zu den [[Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern]]. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | * Dieter Podlech, „Heilpflanzen“, GU Gräfe und Unzer Naturführer | + | * Dieter Podlech: „Heilpflanzen“, GU Gräfe und Unzer Naturführer |
| − | * Bruno P. Kremer, „Was blüht in den Alpen?“, KOSMOS naturführer, 2001, Franckh-Kosmos-Verlags-GmbH & Co, Stuttgart | + | * Bruno P. Kremer: „Was blüht in den Alpen?“, KOSMOS naturführer, 2001, Franckh-Kosmos-Verlags-GmbH & Co, Stuttgart |
| − | * Richard Willfort, „Gesundheit durch Heilkräuter“, Rudolf Träuner Verlag, Linz/D., 6. Auflage 1964 | + | * Richard Willfort: „Gesundheit durch Heilkräuter“, Rudolf Träuner Verlag, Linz/D., 6. Auflage 1964 |
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| | [[Kategorie:Wissenschaft]] | | [[Kategorie:Wissenschaft]] |
| | [[Kategorie:Biologie]] | | [[Kategorie:Biologie]] |
| − | | + | [[Kategorie:Flora]] |
| − | [[Kategorie:Fauna]] | |