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In einer Übersichtskarte  aus dem Jahre 1981  von Alfred Hoffmann und Franz Carl Lipp wird die Region Salzkammergut in ein "östliches" und ein "westliches" Salzkammergut unterteilt. Das östliche umfasst die historischen, ursprünglichen Salzregionen und ihre Zubringergebiete für [[Holz]] und Nahrungsmittel, während das westliche aus jenen Gebieten besteht, die der Aufschwung des [[Fremdenverkehr]]s im 19. und [[20. Jahrhundert]] zum Salzkammergut gebracht hat. Dieses westliche Salzkammergut umfasst das [[Mondseeland]], den Attergau, das Wolfgangseegebiet und die Fuschlseeregion. Die Westgrenze des westlichen Salzkammergutes  verläuft nach den in  der genannten Karte festgehaltenen Vorstellungen der Autoren Hoffmann und Lipp vom [[Gamsfeld]]  über den [[Hoher Zinken|Hohen Zinken]] und über das [[Gennerhorn]] zum [[Faistenauer Schafberg]]. Von dort über den [[Filbling]] und dann gerade noch den Ortskern von [[Hof bei Salzburg]] umschlingend östlich der [[Fuschler Ache]] nach [[Thalgau]]-[[Oberdorf]]. Von dort südlich der Fuschler Ache  Richtung Osten bis zur Landesgrenze und dieser nach Norden folgend über den [[Kolomansberg]] zum [[Irrsberg (Tiefgraben)|Irrsberg]]<ref>siehe: Dirninger, Hellmuth, Thuswaldner, 2015</ref>. Diese Grenzziehung ist  zwar nicht willkürlich, dennoch aber ohne historische Grundlage. Das heutige "Tourismus-Salzkammergut" umfasst eine Fläche von rund 2.500 Quadratkilometer, also nicht ganz die Größe von Vorarlberg. Dazu hat der Oberste Gerichtshof nach einem Rechtsstreit im Jahre 2014 festgestellt, dass für das Salzkammergut „keine exakte geografische Gebietsabgrenzung“ bestehe. Das Wachstum vom historischen Kernbereich des Salzkammergutes, der Grundherrschaft Wildenstein  in Oberösterreich mit ca. 680 Quadratkilometern (zeitweise auch "Ischlland" bzw. "österreichische Schweiz" genannt) inklusive dem Ausseerland insgesamt etwa 850 Quadratkilometer umfassend, auf die heutigen 2.500 Quadratkilometer zeigt die Attraktivität der Marke "Salzkammergut" für die Tourismuswirtschaft.
 
In einer Übersichtskarte  aus dem Jahre 1981  von Alfred Hoffmann und Franz Carl Lipp wird die Region Salzkammergut in ein "östliches" und ein "westliches" Salzkammergut unterteilt. Das östliche umfasst die historischen, ursprünglichen Salzregionen und ihre Zubringergebiete für [[Holz]] und Nahrungsmittel, während das westliche aus jenen Gebieten besteht, die der Aufschwung des [[Fremdenverkehr]]s im 19. und [[20. Jahrhundert]] zum Salzkammergut gebracht hat. Dieses westliche Salzkammergut umfasst das [[Mondseeland]], den Attergau, das Wolfgangseegebiet und die Fuschlseeregion. Die Westgrenze des westlichen Salzkammergutes  verläuft nach den in  der genannten Karte festgehaltenen Vorstellungen der Autoren Hoffmann und Lipp vom [[Gamsfeld]]  über den [[Hoher Zinken|Hohen Zinken]] und über das [[Gennerhorn]] zum [[Faistenauer Schafberg]]. Von dort über den [[Filbling]] und dann gerade noch den Ortskern von [[Hof bei Salzburg]] umschlingend östlich der [[Fuschler Ache]] nach [[Thalgau]]-[[Oberdorf]]. Von dort südlich der Fuschler Ache  Richtung Osten bis zur Landesgrenze und dieser nach Norden folgend über den [[Kolomansberg]] zum [[Irrsberg (Tiefgraben)|Irrsberg]]<ref>siehe: Dirninger, Hellmuth, Thuswaldner, 2015</ref>. Diese Grenzziehung ist  zwar nicht willkürlich, dennoch aber ohne historische Grundlage. Das heutige "Tourismus-Salzkammergut" umfasst eine Fläche von rund 2.500 Quadratkilometer, also nicht ganz die Größe von Vorarlberg. Dazu hat der Oberste Gerichtshof nach einem Rechtsstreit im Jahre 2014 festgestellt, dass für das Salzkammergut „keine exakte geografische Gebietsabgrenzung“ bestehe. Das Wachstum vom historischen Kernbereich des Salzkammergutes, der Grundherrschaft Wildenstein  in Oberösterreich mit ca. 680 Quadratkilometern (zeitweise auch "Ischlland" bzw. "österreichische Schweiz" genannt) inklusive dem Ausseerland insgesamt etwa 850 Quadratkilometer umfassend, auf die heutigen 2.500 Quadratkilometer zeigt die Attraktivität der Marke "Salzkammergut" für die Tourismuswirtschaft.
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Der oberösterreichische Teil des historischen, echten Salzkammergutes unterstand der Wiener bzw. Niederösterreichischen Hofkammer. Für das steirische Salzkammergut, gab es ab dem 16. Jahrhundert ein eigenes Organisationsstatut. Bis zur Mitte des 18.Jahrhunderts unterstand es nicht dem Gmundner Salzoberamt, sondern der Grazer  bzw. innerösterreichischen Hofkammer.  
 
Der oberösterreichische Teil des historischen, echten Salzkammergutes unterstand der Wiener bzw. Niederösterreichischen Hofkammer. Für das steirische Salzkammergut, gab es ab dem 16. Jahrhundert ein eigenes Organisationsstatut. Bis zur Mitte des 18.Jahrhunderts unterstand es nicht dem Gmundner Salzoberamt, sondern der Grazer  bzw. innerösterreichischen Hofkammer.  
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===Geschichte===
 
===Geschichte===
 
Geschichtlich von Bedeutung sind viele Orte des echten und des erweiterten Salzkammergutes, neben Gmunden, Ebensee, Bad Ischl, Aussee vor allem Hallstatt, wonach eine ganze, bedeutende Geschichtsperiode benannt ist.  U.a. auch St. Gilgen. Dort wurden [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] Mutter [[Anna Maria Walburga Pertl]] am [[25. Dezember]] [[1720]] und ihr Vater [[Wolfgang Nikolaus Pertl]] am [[6. Dezember]] [[1667]] geboren. Die Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart, [[Maria Anna Walburga Ignatia Mozart]], genannt ''Nannerl'',  heiratete am [[23. August]] [[1784]] einen Amtsnachfolger ihres Großvaters, [[Reichsfreiherr Johann Baptist Berchtold zu Sonnenburg]].
 
Geschichtlich von Bedeutung sind viele Orte des echten und des erweiterten Salzkammergutes, neben Gmunden, Ebensee, Bad Ischl, Aussee vor allem Hallstatt, wonach eine ganze, bedeutende Geschichtsperiode benannt ist.  U.a. auch St. Gilgen. Dort wurden [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] Mutter [[Anna Maria Walburga Pertl]] am [[25. Dezember]] [[1720]] und ihr Vater [[Wolfgang Nikolaus Pertl]] am [[6. Dezember]] [[1667]] geboren. Die Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart, [[Maria Anna Walburga Ignatia Mozart]], genannt ''Nannerl'',  heiratete am [[23. August]] [[1784]] einen Amtsnachfolger ihres Großvaters, [[Reichsfreiherr Johann Baptist Berchtold zu Sonnenburg]].

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