| | Als in den Abendstunden des [[14. Mai]] [[2003]] eine Boeing 737 der Lauda Air um 19:55 Uhr am [[Airport Salzburg]] mit den befreiten Geiseln von Algier landete, war ein langes Warten zu Ende. 52 Tage waren 17 Europäer, darunter 10 Österreicher, in der Gewalt von 30 Geiselnehmern in der algerischen Sahara. Bei der spektakulären Befreiungsaktion, die eine Spezialeinheit der algerischen Armee mit Unterstützung von Hubschraubern mit Raketen durchführte, wurde das Lager in der algerischen Wüste auf einem Hügel gestürmt. Nach ihrer Landung in Salzburg wurden sie mit einem Bus von [[Schweighofer & Zöhrer]], der direkt bei der Maschine die Rückkehrer und etwa 40 Angehörige aufnahm, in die [[Schwarzenbergkaserne]] gefahren, wo sie einer medizinischen Durchuntersuchung unterzogen wurden. | | Als in den Abendstunden des [[14. Mai]] [[2003]] eine Boeing 737 der Lauda Air um 19:55 Uhr am [[Airport Salzburg]] mit den befreiten Geiseln von Algier landete, war ein langes Warten zu Ende. 52 Tage waren 17 Europäer, darunter 10 Österreicher, in der Gewalt von 30 Geiselnehmern in der algerischen Sahara. Bei der spektakulären Befreiungsaktion, die eine Spezialeinheit der algerischen Armee mit Unterstützung von Hubschraubern mit Raketen durchführte, wurde das Lager in der algerischen Wüste auf einem Hügel gestürmt. Nach ihrer Landung in Salzburg wurden sie mit einem Bus von [[Schweighofer & Zöhrer]], der direkt bei der Maschine die Rückkehrer und etwa 40 Angehörige aufnahm, in die [[Schwarzenbergkaserne]] gefahren, wo sie einer medizinischen Durchuntersuchung unterzogen wurden. |
| − | Das Drama, das die Welt in Atem hielt, begann am [[17. März]] 2003, als in der algerischen [[Salzburger Sahara Dramen|Sahara]] Geisel genommen werden, darunter auch Salzburger. Am [[23. April]] wird es Gewissheit, dass die verschollenen Salzburger in der Gewalt von Terroristen sind. Die Geiselnehmer hätten die Europäer auf das große Unrecht bei der Wahl in Algerien im Jahr 1992 aufmerksam machen wollen, als mehr als 80 Prozent der Wähler zu Gunsten des Islam gestimmt hätten. Das algerische Militär habe das Wahlergebnis aber nicht gelten lassen, zitierte Ingo Bleckmann, ein Salzburger Unternehmen, der die Geiselhaft miterlebte, ein Gespräch mit den Entführern. | + | Das Drama, das die Welt in Atem hielt, begann am [[17. März]] 2003, als in der algerischen Sahara Geiseln genommen werden, darunter auch Salzburger. Am [[23. April]] wird es Gewissheit, dass die verschollenen Salzburger in der Gewalt von Terroristen sind. Die Geiselnehmer hätten die Europäer auf das große Unrecht bei der Wahl in Algerien im Jahr 1992 aufmerksam machen wollen, als mehr als 80 Prozent der Wähler zu Gunsten des Islam gestimmt hätten. Das algerische Militär habe das Wahlergebnis aber nicht gelten lassen, zitierte Ingo Bleckmann, ein Salzburger Unternehmen, der die Geiselhaft miterlebte, ein Gespräch mit den Entführern. |
| | Von den acht Salzburgern nahmen sieben - es fehlte die Tochter des Reiseleiters Gerhard Wintersteller, die im Krankenhaus behandelt wurde - an einer international beachteten Pressekonferenz nach ihrer Rückkehr in Salzburg teil. | | Von den acht Salzburgern nahmen sieben - es fehlte die Tochter des Reiseleiters Gerhard Wintersteller, die im Krankenhaus behandelt wurde - an einer international beachteten Pressekonferenz nach ihrer Rückkehr in Salzburg teil. |