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==Leben==
 
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Glafenberger war Bürger und Rat ([[1482]] - [[1485]]), sowie von [[1486]] bis [[1488]] und ein weiteres Mal von [[1491]] bis [[1492]] Bürgermeister der Stadt Salzburg.  
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Glavenberger war Bürger und Rat ([[1482]]-[[1485]]), sowie von [[1486]] bis [[1488]] und ein weiteres Mal von [[1491]] bis [[1492]] Bürgermeister der Stadt Salzburg.  
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Daran anschließend fungierte er als [[Salzburger Erzbischöfe|erzbischöflicher]] Stadtrichter ([[1494]], [[1497]] - [[1500]]).  
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Daran anschließend fungierte er als [[Salzburger Erzbischöfe|erzbischöflicher]] Stadtrichter ([[1494]], [[1497]]-[[1500]]).  
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In die Amtszeit Glafenbergers fielen unter anderem zwei für die damalige Zeit als Großprojekte zu bezeichnende Bauvorhaben: Einerseits der Zwinger auf dem [[Mönchsberg]] ([[1488]]) und anderseits der Bau der städtischen [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserleitungen]] vom [[Gersberg]].  
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In die Amtszeit Glafenbergers fielen unter anderem zwei für die damalige Zeit als Großprojekte zu bezeichnende Bauvorhaben: Einerseits der Zwinger auf dem [[Mönchsberg]] (1488) und anderseits der Bau der städtischen [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserleitungen]] vom [[Gersberg]].  
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Aus den Jahren[[ 1486]] bis 1488 sind noch die Rechnungen des Bürgermeisters Glafenberger erhalten. Obwohl diese über einen Zeitraum von drei Jahren geführten Rechnungen nur eine bruchstückhafte Quelle darstellen, geben sie einen interessanten Einblick in die Finanzgebarung der Stadt im Spätmittelalter. Der größte Posten unter den Einnahmen stellte z. B. 1487 das ''Ungeld '' dar, bei dem es sich um eine von [[Erzbischof]] eingeführte [[Getränkesteuer]] handelte, die großteil dem Erzbischof selbst, aber auch der Stadt zugute kam.  
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Aus den Jahren 1486 bis 1488 sind noch die Rechnungen des Bürgermeisters Glavenberger erhalten. Obwohl diese über einen Zeitraum von drei Jahren geführten Rechnungen nur eine bruchstückhafte Quelle darstellen, geben sie einen interessanten Einblick in die Finanzgebarung der Stadt im Spätmittelalter. Der größte Posten unter den Einnahmen stellte z. B. 1487 das ''Ungeld '' dar, bei dem es sich um eine von [[Erzbischof]] eingeführte [[Getränkesteuer]] handelte, die großteils dem Erzbischof selbst, aber auch der Stadt zugute kam.  
    
Diese Rechnungen, in denen sich unter anderem auch ein Eintrag über die Anfertigung der "[[Judensau]]" durch [[Hans Valkenauer]] findet, stehen heute im Besitz des [[Salzburg Museum]]s.  
 
Diese Rechnungen, in denen sich unter anderem auch ein Eintrag über die Anfertigung der "[[Judensau]]" durch [[Hans Valkenauer]] findet, stehen heute im Besitz des [[Salzburg Museum]]s.  
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