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{{Video}}Der '''Alte Markt''' in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] wurde im Frühmittelalter ([[13. Jahrhundert]]) als Handelsplatz planmäßig angelegt.  
 
{{Video}}Der '''Alte Markt''' in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] wurde im Frühmittelalter ([[13. Jahrhundert]]) als Handelsplatz planmäßig angelegt.  
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[[Bild:Alter Markt.jpg|thumb|Blick auf die [[Alte Residenz]], dahinter der [[Salzburger Dom]] und die [[Festung Hohensalzburg]], links die Brunnensäule mit dem Hl. Florian am Alten Markt]]
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[[Bild:Alter Markt.jpg|thumb|Blick auf die [[Alte Residenz]], dahinter der [[Salzburger Dom]] und die [[Festung Hohensalzburg]], links die Brunnensäule mit dem hl. Florian am Alten Markt]]
    
An diesen städtischen Marktplatz schlossen einst der Milchmarkt und Kräutermarkt, der Rüben- und Krautmarkt und der Hafnermarkt an. Er besteht heute aus stattlichen Zeilen von Bürgerhäusern, deren Kern meist ins Mittelalter reicht, die aber vielfach frühneuzeitlich überprägt sind.  
 
An diesen städtischen Marktplatz schlossen einst der Milchmarkt und Kräutermarkt, der Rüben- und Krautmarkt und der Hafnermarkt an. Er besteht heute aus stattlichen Zeilen von Bürgerhäusern, deren Kern meist ins Mittelalter reicht, die aber vielfach frühneuzeitlich überprägt sind.  
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In der Mitte des Alten Marktes steht heute der Marktbrunnen, der urkundlich anstelle eines alten Ziehbrunnens [[1488]] hier errichtet wurde, als erstmals Wasser vom [[Gaisberg]] über die Stadtbrücke bis zum Alten Markt geleitet werden konnte. Das erhaltene achtseitige Brunnenbecken wurde [[1685]]-[[1687|87]] gefertigt und ist ringsum mit einem zwei marmornen Treppenstufen umgeben. Es besitzt akanthusgeschmückte Eckpfeiler und Rosetten sowie ein zierliches Spiralgitter, das auf das Wasserbecken aufgesetzt ist und von [[Wolf Guppenberger]] [[1583]] geschaffen wurde. Die Brunnensäule trägt ebenso wie das schmiedeeiserne Gitter als städtischer Brunnen das Wappen der [[Salzburg|Stadt Salzburg]]. Die Statue an der Spitze der Brunnensäule stellt den Heiligen Florian dar und wurde [[1734]] von [[Josef Anton Pfaffinger]] geschaffen.
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In der Mitte des Alten Marktes steht heute der Marktbrunnen, der urkundlich anstelle eines alten Ziehbrunnens [[1488]] hier errichtet wurde, als erstmals Wasser vom [[Gaisberg]] über die Stadtbrücke bis zum Alten Markt geleitet werden konnte. Das erhaltene achtseitige Brunnenbecken wurde [[1685]][[1687|87]] gefertigt und ist ringsum mit zwei marmornen Treppenstufen umgeben. Es besitzt akanthusgeschmückte Eckpfeiler und Rosetten sowie ein zierliches Spiralgitter, das auf das Wasserbecken aufgesetzt ist und von [[Wolf Guppenberger]] [[1583]] geschaffen wurde. Die Brunnensäule trägt ebenso wie das schmiedeeiserne Gitter als städtischer Brunnen das Wappen der [[Salzburg|Stadt Salzburg]]. Die Statue an der Spitze der Brunnensäule stellt den heiligen Florian dar und wurde [[1734]] von [[Josef Anton Pfaffinger]] geschaffen.
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Seit Ende des [[16. Jahrhundert]]s steht auch die [[Alte fürsterzbischöfliche Hofapotheke]] auf dem Alten Markt. Gegenüber der [[Alte Residenz|alten Residenz]] befinden sich das Traditionscafé [[Café Tomaselli]] und die [[Café-Konditorei Fürst]], deren Begründer die [[Mozart-Kugel]] kreierte. Ein ehemaliges Bürgerhaus, in dem sich heute die Zentrale der [[Salzburger Sparkasse]] befindet, erhielt durch mehrere Umbauten eine etwas zu modern für diesen Platz ausgefallene Fassade. Neben dem Café Tomaselli befindet sich am Alter Markt 10a auch das [[Kleinstes Haus der Stadt Salzburg|kleinste Haus der Stadt Salzburg]].
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Seit Ende des [[16. Jahrhundert]]s befindet sich auch die [[Alte fürsterzbischöfliche Hofapotheke]] am Alten Markt. Gegenüber der [[Alte Residenz|alten Residenz]] befinden sich das Traditionscafé [[Café Tomaselli]] und die [[Café-Konditorei Fürst]], deren Begründer die [[Mozart-Kugel]] kreierte. Ein ehemaliges Bürgerhaus, in dem sich heute die Zentrale der [[Salzburger Sparkasse]] befindet, erhielt durch mehrere Umbauten eine etwas zu modern für diesen Platz ausgefallene Fassade. Neben dem [[Café Tomaselli]] befindet sich am Alten Markt 10a auch das [[Kleinstes Haus der Stadt Salzburg|kleinste Haus der Stadt Salzburg]].
 
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Zwischen [[1873]] und [[1927]] trug der Platz den Namen ''Ludwig-Viktor-Platz'', nach dem jüngsten Bruder von [[Kaiser Franz Joseph I.]], [[Erzherzog Ludwig Viktor]], der ab [[1861]] [[Schloss Klessheim]] bewohnte.
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Zwischen [[1873]] und [[1927]] trug der Platz den Namen ''Ludwig-Viktor-Platz,'' nach dem jüngsten Bruder von [[Kaiser Franz Joseph I.]], [[Erzherzog Ludwig Viktor]], der ab [[1861]] [[Schloss Klessheim]] bewohnte.
    
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