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| | Herzog Ludwig X. von Bayern kam [[1525]] dem von aufständischen Bauern belagerten Erzbischof [[Matthäus Lang]] mit Militär zu Hilfe. Im [[1529]] geschlossenen [[Vertrag von Mühldorf]] vereinbarten Fürsterzbischof [[Matthäus Lang von Wellenburg]] und der bayerische Herzog die Holznutzungsrechte der Reichenhaller Saline im Pinzgau. | | Herzog Ludwig X. von Bayern kam [[1525]] dem von aufständischen Bauern belagerten Erzbischof [[Matthäus Lang]] mit Militär zu Hilfe. Im [[1529]] geschlossenen [[Vertrag von Mühldorf]] vereinbarten Fürsterzbischof [[Matthäus Lang von Wellenburg]] und der bayerische Herzog die Holznutzungsrechte der Reichenhaller Saline im Pinzgau. |
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| − | [[1540]] wurde [[Ernst Herzog von Bayern]] zum Fürsterzbischof von Salzburg gewählt. | + | [[1540]] wurde [[Ernst Herzog von Bayern]] zum Fürsterzbischof von Salzburg (Administrator, ohne eigentliche Wahl zum Bischof bzw. Erzbischof) gewählt. |
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| | Im Jahr [[1583]] wurde ein [[Konkordat]] über kirchliche Angelegenheiten zwischen Bayern und dem Erzbistum Salzburg sowie den [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümern]] geschlossen. | | Im Jahr [[1583]] wurde ein [[Konkordat]] über kirchliche Angelegenheiten zwischen Bayern und dem Erzbistum Salzburg sowie den [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümern]] geschlossen. |
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| | Der [[Salinen-Hauptvertrag]] zwischen Bayern und Salzburg ([[1781]]) regelte Angelegenheiten des [[Salz]]<nowiki>abbaus</nowiki> und des Holzbezuges. | | Der [[Salinen-Hauptvertrag]] zwischen Bayern und Salzburg ([[1781]]) regelte Angelegenheiten des [[Salz]]<nowiki>abbaus</nowiki> und des Holzbezuges. |
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| − | Die Stadt [[Mühldorf am Inn]] fiel [[1802]] an Bayern, nachdem sie zuvor fast 900 Jahre dem Salzburger Erzbischof gehörte. Das [[Erzbistum (Überblick)|Fürsterzbistum Salzburg]] wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss ([[1803]]) in ein weltliches Kurfürstentum umgewandelt. Der frühere Großherzog von Toskana, [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand III.]], ein Bruder Kaiser [[Franz II.|Franz' II.]], trat nun die Regierung in Salzburg an. Zu seinem räumlich aufgesplitterten Kurfürstentum gehörten neben Salzburg noch weitere säkularisierte Länder wie [[Berchtesgaden]], ein Teil von [[Passau]] und [[Eichstätt]] (alle heute Bayern), die ehedem geistliche Fürstentümer waren. Dieses Staatsgebilde bestand bis [[1806]]. | + | Die Stadt [[Mühldorf am Inn]] fiel [[1802]] an Bayern, nachdem sie zuvor fast 900 Jahre zum Salzburger Erzbistum gehörte. Das [[Erzbistum (Überblick)|Fürsterzbistum Salzburg]] wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss ([[1803]]) in ein weltliches Kurfürstentum umgewandelt. Der frühere Großherzog von Toskana, [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand III.]], ein Bruder Kaiser [[Franz II.|Franz' II.]], trat nun die Regierung in Salzburg an. Zu seinem räumlich aufgesplitterten Kurfürstentum gehörten neben Salzburg noch weitere säkularisierte Länder wie [[Berchtesgaden]], ein Teil von [[Passau]] und [[Eichstätt]] (alle heute Bayern), die ehedem geistliche Fürstentümer waren. Dieses Staatsgebilde bestand bis [[1806]]. |
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| | Das „[[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Reich Deutscher Nation]]“, dem Salzburg und Bayern angehörten, wurde [[1806]] aufgelöst. | | Das „[[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Reich Deutscher Nation]]“, dem Salzburg und Bayern angehörten, wurde [[1806]] aufgelöst. |