Änderungen

298 Bytes hinzugefügt ,  13:57, 8. Okt. 2017
Gliederung ~~~~
Zeile 1: Zeile 1:  
{{Straße|400|Anton-Neumayr-Platz|Staatsbrücke|{{PAGENAME}}}}
 
{{Straße|400|Anton-Neumayr-Platz|Staatsbrücke|{{PAGENAME}}}}
Die '''Griesgasse''' ist eine Straße in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]].
+
[[Datei:Griesgasse 01.jpg|thumb|Griesgasse]]
 +
Die '''Griesgasse''' ist eine [[Straßen und Plätze der Stadt Salzburg|Straße]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]].
   −
==Die Griesgasse==
+
== Lage ==  
Sie führt vom [[Anton-Neumayr-Platz]]-Ecke [[Münzgasse]] am südlichen Rand des [[Ferdinand-Hanusch-Platz]]es vorbei zur [[Staatsbrücke]]. Der Name stammt von dem feinen Sand, den die [[Salzach]] früher in diesem Teil der Stadt angeschwemmt hatte. Der Teil zwischen der Griesgasse und der Salzach lag außerhalb der Stadt und bot für Viehweiden und Gärten Platz. Die alte [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtmauer]] lag zwischen den Häusern zwischen der [[Getreidegasse]] und der Griesgasse.  
+
Die Griesgasse führt vom der [[Staatsbrücke]], über den [[Ferdinand-Hanusch-Platz]] zum [[Anton-Neumayr-Platz]], wo auch die Einmündung der [[Münzgasse]] erfolgt. Die Griesgasse ist etwa 340 Meter lang.
   −
Unter [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] begann man mit der Verbauung "am Gries". So kann man noch heute sein Wappen am [[Löchlbogen]] sehen, der zum [[Hagenauer Platz]] ([[Mozarts Geburtshaus]]) führt. In der Griesgasse Nr. 19 (ehemals [[Nonstop-Kino]]) ließ er die [[Städtische Fleischbank|Fleischbänke]] von der hölzernen [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] verlegen. Da die Salzach früher auch den heutigen Ferdinand-Hanusch-Platz einnahm, konnten die Fleischer ihre (stinkenden) Abfälle ebenfalls gleich in den Fluss schütten.  
+
== Name ==
 +
Der Name ist abgeleitet von dem feinen Sand ('Gries'), den die [[Salzach]] früher in diesem Teil der Stadt angeschwemmte. Gries bedeutet Schwemmland, dass vom einem Gewässer angeschwemmt wurde oder auch wieder fortgetragen werden kann.
 +
 
 +
== Geschichte ==
 +
Der Teil zwischen dem Gries und der Salzach lag früher außerhalb der Stadtmauer und bot Platz für Viehweiden und Gärten. Die alte [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtmauer]] lag  zwischen den Häusern der [[Getreidegasse]] und der Griesgasse.
 +
 
 +
Unter [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] begann man mit der Verbauung "am Gries". So kann man noch heute sein Wappen am [[Löchlbogen]] sehen, der zum [[Hagenauer Platz]] ([[Mozarts Geburtshaus]]) führt. In der Griesgasse Nr. 19 ([[Nonstop-Kino]]) ließ er die [[Städtische Fleischbank|Fleischbänke]] von der hölzernen [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] verlegen. Da die Salzach früher auch den heutigen Ferdinand-Hanusch-Platz einnahm, konnten die Fleischer ihre (stinkenden) Abfälle ebenfalls gleich in den Fluss schütten.  
    
Zur Zeit von Wolf Dietrich hatten die Häuser in der Altstadt noch keine Nummern, sondern Namen. So auch das heutige Haus Nr. 5 in der Griesgasse. Es hieß [[Kronenhaus]] und wurde als Armen- und Altersheim verwendet. Und ein "Vorläufer" der [[Salzburg AG]] war schon damals im Haus Nr. 21 angesiedelt: ''der gemainen Stadt Schmiede'' - Schmiede der Stadtgemeinde.
 
Zur Zeit von Wolf Dietrich hatten die Häuser in der Altstadt noch keine Nummern, sondern Namen. So auch das heutige Haus Nr. 5 in der Griesgasse. Es hieß [[Kronenhaus]] und wurde als Armen- und Altersheim verwendet. Und ein "Vorläufer" der [[Salzburg AG]] war schon damals im Haus Nr. 21 angesiedelt: ''der gemainen Stadt Schmiede'' - Schmiede der Stadtgemeinde.