Da die Wirte der Tauernhäuser auch für die Wegeerhaltung in ihrem Bereich zuständig waren, kam es auch manchmal zu Klagen. Die [[Heiligenblut]]er Säumer beschwerten sich beispielsweise [[1710]] über den sehr schlechten Zustand des [[Saumpfad]]es ins [[Seidlwinkltal]]. Zwar hatten die Heiligenbluter schon selbst einen "Tauernknecht" angestellt, der sich um die Ausbesserung des Tauernweges kümmerte, aber sie baten die [[Hofkammer]] um Unterstützung, die ja auch Steuern aus dem Säumen erhielt. Das Ergebnis: die Heiligenbluter erhielten die Kosten von 10 [[Gulden]] für ihren Tauernknecht als Entschädigung über den schon bisher ausbezahlten "Samergroschen". | Da die Wirte der Tauernhäuser auch für die Wegeerhaltung in ihrem Bereich zuständig waren, kam es auch manchmal zu Klagen. Die [[Heiligenblut]]er Säumer beschwerten sich beispielsweise [[1710]] über den sehr schlechten Zustand des [[Saumpfad]]es ins [[Seidlwinkltal]]. Zwar hatten die Heiligenbluter schon selbst einen "Tauernknecht" angestellt, der sich um die Ausbesserung des Tauernweges kümmerte, aber sie baten die [[Hofkammer]] um Unterstützung, die ja auch Steuern aus dem Säumen erhielt. Das Ergebnis: die Heiligenbluter erhielten die Kosten von 10 [[Gulden]] für ihren Tauernknecht als Entschädigung über den schon bisher ausbezahlten "Samergroschen". |