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====Rennen 1938====
 
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[[Datei:Großglockner Grand Prix 2017 1938_AF_Hans_Stuck_Auto_Union_N83_Kurve_363972.jpg|thumb|Hans Stuck 1938 im Rennwagen ''Auto Union Typ C'' Spezial-Bergrennwagen]]
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[[Datei:Großglockner Grand Prix 201 1938_AF_Hans_Stuck_Auto_Union_N83_Strecke_363954.jpg|thumb|Hans Stuck 1938 im Rennwagen ''Auto Union Typ C'' Spezial-Bergrennwagen]]
 
[[Datei:grossglockner hochalpenstraße volkswagen 01.jpg|thumb|"KdF"-Wagen 1938 auf der Glocknerstraße]]
 
[[Datei:grossglockner hochalpenstraße volkswagen 01.jpg|thumb|"KdF"-Wagen 1938 auf der Glocknerstraße]]
 
[[Datei:grossglockner hochalpenstraße volkswagen 02.jpg|thumb|"KdF"-Wagen 1938 auf der Glocknerstraße]]
 
[[Datei:grossglockner hochalpenstraße volkswagen 02.jpg|thumb|"KdF"-Wagen 1938 auf der Glocknerstraße]]
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Huschke von Hanstein auf BMW (mit zwei Litern Hubraum) wurde als dritter der Klasse bis 2 000 cm³ mit einem Schnitt von 65,77 km/h deutscher Sportwagen-Bergmeister, da die beiden vor ihm platzierten Teilnehmer aus England und Rumänien stammten; Hans Stuck auf Auto Union deutscher Rennwagen-Bergmeister mit einem Schnitt von 74,40 km/h, gefolgt von Hermann Lang auf Mercedes-Benz und Manfred von Brauchitsch, ebenfalls auf Mercedes-Benz.
 
Huschke von Hanstein auf BMW (mit zwei Litern Hubraum) wurde als dritter der Klasse bis 2 000 cm³ mit einem Schnitt von 65,77 km/h deutscher Sportwagen-Bergmeister, da die beiden vor ihm platzierten Teilnehmer aus England und Rumänien stammten; Hans Stuck auf Auto Union deutscher Rennwagen-Bergmeister mit einem Schnitt von 74,40 km/h, gefolgt von Hermann Lang auf Mercedes-Benz und Manfred von Brauchitsch, ebenfalls auf Mercedes-Benz.
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Übrigens wollte man 1938 zunächst das Rennen wieder von [[Fusch an der Großglocknerstraße|Fusch]] bis auf die [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] in 2346 [[m ü. A.]] fahren – 33,5 km: Von Fusch bis zum [[Fuscher Törl]] (19,6 km) als ersten Lauf, dann eine neutralisierte Strecke und als zweiter Lauf die Strecke von Guttal zur Franz-Josefs-Höhe (7,4 km). Aber wegen Schlechtwetters gab es ungenügende Trainingsmöglichkeiten, und so entschied die ONS (Oberste Nationale Sportkommission) unter Leitung von Korpsführer Hühnlein, dass das Rennen in zwei Läufen nur von der heutigen Mautstelle [[Ferleiten]] bis zum Fuscher Törl (12,6 km) stattfinden sollte.
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Übrigens wollte man 1938 zunächst das Rennen wieder von [[Fusch an der Großglocknerstraße|Fusch]] bis auf die [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] in 2346 [[m ü. A.]] fahren – 33,5 km: Von Fusch bis zum [[Fuscher Törl]] (19,6 km) als ersten Lauf, dann eine neutralisierte Strecke und als zweiter Lauf die Strecke von Guttal zur Franz-Josefs-Höhe (7,4 km). Aber wegen Schlechtwetter gab es ungenügende Trainingsmöglichkeiten, und so entschied die ONS (Oberste Nationale Sportkommission) unter Leitung von Korpsführer Hühnlein, dass das Rennen in zwei Läufen nur von der heutigen Mautstelle [[Ferleiten]] bis zum Fuscher Törl (12,6 km) stattfinden sollte.
    
Stielaugen machten die „Ostmärker“ beim Glockner Rennen [[1938]], als ein blaues Automobil, ein ganz normaler Tourenwagen, noch nie dort gesehen, lustig die Großglockner Rennstrecke hinauf brummte. Der Lautsprecher gab bekannt, dass dieses Fahrzeug für die 12,5 km lange Rennstrecke 21:54,4 Min benötigte und einen Schnitt von 34,5 km/h erreichte. Gänzlich ohne zu kochen, gänzlich ohne nach Kühlwasser zu lechzen. Am Steuer saß [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]], und das Automobil war der „KdF-Wagen“, Deutschlands Volkswagen!
 
Stielaugen machten die „Ostmärker“ beim Glockner Rennen [[1938]], als ein blaues Automobil, ein ganz normaler Tourenwagen, noch nie dort gesehen, lustig die Großglockner Rennstrecke hinauf brummte. Der Lautsprecher gab bekannt, dass dieses Fahrzeug für die 12,5 km lange Rennstrecke 21:54,4 Min benötigte und einen Schnitt von 34,5 km/h erreichte. Gänzlich ohne zu kochen, gänzlich ohne nach Kühlwasser zu lechzen. Am Steuer saß [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]], und das Automobil war der „KdF-Wagen“, Deutschlands Volkswagen!