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| − | '''Karl Joseph von Kuenburg''' (* [[27. Mai]] [[1686]] in [[Salzburg]]; † [[10. Dezember]] [[1729]] auf Schloss Tüßling in Oberbayern) war [[1723]] [[Bischof von Seckau|Fürstbischof von Seckau]] und von 1723 bis 1729 [[Bischof von Chiemsee|Fürstbischof von Chiemsee]]. | + | '''Karl Joseph von Kuenburg''' (* [[27. Mai]] [[1686]] in [[Salzburg]]; † [[10. Dezember]] [[1729]] auf Schloss Tüßling in Oberbayern) war [[1723]] [[Bischof von Seckau|Fürstbischof]] von [[Seckau]] und von 1723 bis 1729 [[Bischof von Chiemsee|Fürstbischof]] von [[Bistum Chiemsee|Chiemsee]]. |
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| | + | == Familie == |
| | + | Karl Joseph Graf von Kuenburgs Vater war der Reichsgraf Johann Joseph von [[Kuenburg]], kaiserlicher [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Geheimer Rat]] und [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kämmerer]] und später auch [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#E|Erbschenk]] des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts Salzburg]]. Seine zweite Ehefrau Gräfin Josepha Maria von [[Harrach]] war Karl Josephs Mutter. Sie war eine Schwester des Salzburger [[Fürsterzbischof]]s [[Franz Anton von Harrach]]. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Karl Joseph Graf von Kuenburgs Vater war der Reichsgraf Johann Joseph von Kuenburg, kaiserlicher Geheimer Rat und Kämmerer und später auch Erbschenk des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts Salzburg]]. Seine zweite Ehefrau Gräfin Josepha Maria von Harrach war Karl Josephs Mutter. Sie war eine Schwester des Salzburger Erzbischofs Franz Anton von Harrach. | + | Karl Joseph studierte ab [[1701]] an der [[Benediktineruniversität Salzburg]], danach in in Laibach und 1706 bis 1708 in Rom. 1706 erhielt er Pfründe an den [[Domkapitel|Domkapiteln Salzburg]] und [[Passau]], auf die vorher sein älterer Bruder Maximilian Joseph verzichtet hatte. [[1710]] wurde er von seinem Onkel, Fürsterzbischof Harrach, zum [[Konsistorium der Erzdiözese Salzburg|Konsistorialrat]] ernannt, dessen Präsidenten wurde er [[1713]], in diesem Jahr wurde er auch zum Priester geweiht. [[1714]] wurde er vom Salzburger Domkapitel zum [[Propst]] gewählt. |
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| − | Karl Joseph studierte ab [[1701]] an der [[Benediktineruniversität Salzburg]], danach in in Laibach und 1706 bis 1708 in Rom. 1706 erhielt er Pfründe an den [[Domkapitel|Domkapiteln Salzburg]] und Passau, auf die vorher sein älterer Bruder Maximilian Joseph verzichtet hatte. 1710 wurde er von seinem Onkel, Erzbischof Harrach, zum [[Konsistorium der Erzdiözese Salzburg|Konsistorialrat]] ernannt, dessen Präsidenten wurde er 1713, in diesem Jahr wurde er auch zum Priester geweiht. 1714 wurde er vom Salzburger Domkapitel zum Propst gewählt.
| + | Am [[21. April]] [[1723]] ernannte Fürsterzbischof Harrach seinen Neffen Karl Joseph von Kuenburg zum Bischof von Seckau. Die Bischofsweihe erhielt er am [[6. Juni]] 1723. Ob er seine Diözese Seckau überhaupt in Besitz nahm ist nicht sicher, da er bereits am [[4. Oktober]] 1723 für den Chiemseer Bischofssitz nominiert wurde. Nach der Bestätigung vom [[29. Dezember]] 1723 folgte am [[21. Mai]] [[1724]] die Amtseinführung in [[Herrenchiemsee]]. |
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| − | Am [[21. April]] [[1723]] ernannte Erzbischof Harrach seinen Neffen Karl Joseph von Kuenburg zum [[Bischof von Seckau]]. Die Bischofsweihe erhielt er am [[6. Juni]] [[1723]]. Ob er seine Diözese Seckau überhaupt in Besitz nahm ist nicht sicher, da er bereits am [[4. Oktober]] [[1723]] für den Chiemseer Bischofssitz nominiert wurde. Nach der Bestätigung vom [[29. Dezember]] [[1723]] folgte am [[21. Mai]] [[1724]] die Amtseinführung in [[Herrenchiemsee]].
| + | In seiner Amtszeit berief er [[1725]] eine Synode nach St. Johann in Tirol ein. Nach seinem Tod am 10. Dezember 1729, der sich auf einer Hochzeit seines Bruders auf dem oberbayerischen Schloss Tüßling ereignete, wurde behauptet, dass er vergiftet wurde, die wahre Todesursache war jedoch Fleckfieber. Er liegt im [[Salzburger Dom]] begraben. |
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| − | In seiner Amtszeit berief er [[1725]] eine Synode nach St. Johann in Tirol ein. Nach seinem Tod am 10. Dezember 1729, der sich auf einer Hochzeit seines Bruders auf dem oberbayerischen Schloss Tüßling ereignete, wurde behauptet, dass er vergiftet wurde, die wahre Todesursache war jedoch Fleckfieber. Er liegt im [[Salzburger Dom]] begraben.
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