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[[Bild:GROHAG 04.jpg|thumb|[[Fuscher Törl]]]]
 
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[[Bild:GROHAG 02.jpg|thumb|Blick von der [[Edelweißspitze]] Richtung [[Fuscher Törl]]]]
 
[[Bild:GROHAG 02.jpg|thumb|Blick von der [[Edelweißspitze]] Richtung [[Fuscher Törl]]]]
[[Datei:Fuscher Lacke.jpg|thumb|Blick von der [[Edelweißspitze]] über die [[Fuscher Lacke]] hin zum [[Mittertörl]]- und [[Hochtor (Tunnel)]]-Tunnel, Blickrichtung ziemlich genau nach Süden]]
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[[Datei:Fuscher Lacke.jpg|thumb|Blick von der [[Edelweißspitze]] über die [[Fuscher Lacke]] hin zum [[Mittertörl]]- und [[Hochtor (Tunnel)|Hochtor-Tunnel]], Blickrichtung ziemlich genau nach Süden]]
 
[[Bild:GROHAG 03.jpg|thumb|[[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]]]]
 
[[Bild:GROHAG 03.jpg|thumb|[[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]]]]
 
[[Bild:Pasterze_1935.jpg|thumb|Die [[Pasterze]] mit Blick zur [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]]]]
 
[[Bild:Pasterze_1935.jpg|thumb|Die [[Pasterze]] mit Blick zur [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]]]]
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: ''Hauptartikel: [[Großglockner Hochalpenstraße Baugeschichte]]''
 
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Erstmals kam Ende der [[1890er]]-Jahre beim Alpenverein Sektion Klagenfurt die Idee auf, im Zuge der Errichtung ihrer geplanten [[Alte Glocknerhausstraße|Glocknerhausstraße]] von Heiligenblut zum [[Glocknerhaus]], eine Straße von [[Guttal]] über das [[Hochtor (Tunnel)]] nach [[Ferleiten]] zu errichten. [[1896]] wurde dieses Projekt aber dann mangels Interesse bei den öffentlichen Stellen und fehlender Finanzierung - vorerst - wieder aufgegeben.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18960520&seite=8&zoom=33&query=%22Glocknerhausstra%C3%9Fe%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at] "Dillinger's Reise- und Fremden-Zeitung", Ausgabe 20. Mai 1896, Seite 8</ref> [[1894]] stellte Ingenieur [[Raimund Pierl]] bei der Jahreshauptversammlung der Sektion Klagenfurt sein Projekt einer Straße nach Ferleiten vor. Auf seinen Antrag hin beschloss die Sektion, den [[Oesterreichischer Alpenverein|Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein]] dafür zu interessieren, dass er anlässlich des 50jährigen Regierungsjubliäums von Kaiser [[Franz Joseph I.]] einen Straßenbau über die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] anregen möge. Ing. Th. Schenkel hatte bereits eine Vortrassierung vorgenommen: Von der Glocknerhausstraße abzweigend über das [[Mittertörl]] und [[Fuscher Törl]], den ''[[Gasthof Lukashansl|Lucashansl]]'' zur [[Trauneralpe]]. Die Trasse hatte eine durchschnittliche Steigung von 10 Prozent und eine Länge von 27,5 Kilometern.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18950801&seite=8&zoom=33&query=%22Glocknerhausstra%C3%9Fe%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at] "Dillinger's Reise- und Fremden-Zeitung", Ausgabe 1. Augst 1895, Seite 8</ref>
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Erstmals kam Ende der [[1890er]]-Jahre beim Alpenverein Sektion Klagenfurt die Idee auf, im Zuge der Errichtung ihrer geplanten [[Alte Glocknerhausstraße|Glocknerhausstraße]] von Heiligenblut zum [[Glocknerhaus]], eine Straße von [[Guttal]] über das [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] nach [[Ferleiten]] zu errichten. [[1896]] wurde dieses Projekt aber dann mangels Interesse bei den öffentlichen Stellen und fehlender Finanzierung - vorerst - wieder aufgegeben.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18960520&seite=8&zoom=33&query=%22Glocknerhausstra%C3%9Fe%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at] "Dillinger's Reise- und Fremden-Zeitung", Ausgabe 20. Mai 1896, Seite 8</ref> [[1894]] stellte Ingenieur [[Raimund Pierl]] bei der Jahreshauptversammlung der Sektion Klagenfurt sein Projekt einer Straße nach Ferleiten vor. Auf seinen Antrag hin beschloss die Sektion, den [[Oesterreichischer Alpenverein|Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein]] dafür zu interessieren, dass er anlässlich des 50jährigen Regierungsjubliäums von Kaiser [[Franz Joseph I.]] einen Straßenbau über die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] anregen möge. Ing. Th. Schenkel hatte bereits eine Vortrassierung vorgenommen: Von der Glocknerhausstraße abzweigend über das [[Mittertörl]] und [[Fuscher Törl]], den ''[[Gasthof Lukashansl|Lucashansl]]'' zur [[Trauneralpe]]. Die Trasse hatte eine durchschnittliche Steigung von 10 Prozent und eine Länge von 27,5 Kilometern.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18950801&seite=8&zoom=33&query=%22Glocknerhausstra%C3%9Fe%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at] "Dillinger's Reise- und Fremden-Zeitung", Ausgabe 1. Augst 1895, Seite 8</ref>
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Als im Jahr [[1922]] eine Gruppe österreichischer Experten Pläne für eine Straße über das [[Hochtor (Tunnel)]] vorlegte, erntete sie vorwiegend Spott. In einer Zeit, in der es in [[Österreich]], [[Deutschland]] und [[Italien]] zusammen erst 154&nbsp;000 Pkw, 92&nbsp;000 Motorräder und knapp 2&nbsp;000 km asphaltierte Überlandstraßen gab, durchlitt Österreich die wirtschaftlich katastrophalen Folgen der Niederlage im  [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].
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Als im Jahr [[1922]] eine Gruppe österreichischer Experten Pläne für eine Straße über das [[Hochtor (Kärnten)|Kärnten]] vorlegte, erntete sie vorwiegend Spott. In einer Zeit, in der es in [[Österreich]], [[Deutschland]] und [[Italien]] zusammen erst 154&nbsp;000 Pkw, 92&nbsp;000 Motorräder und knapp 2&nbsp;000 km asphaltierte Überlandstraßen gab, durchlitt Österreich die wirtschaftlich katastrophalen Folgen der Niederlage im  [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].
    
Selbst der bescheidene Entwurf eines drei Meter breiten Schottersträßchens mit Ausweichen auf Sichtweite mutete damals wie Luftschlossarchitektur an. Den Anstoß zum Bau einer Straße, die karge Alpentäler dem automobilen [[Fremdenverkehr]] erschließen sollte, gab schließlich [[1929]] der New Yorker Börsenkrach. Diese Katastrophe traf das ohnehin ärmliche Österreich mit verheerender Wucht. Die Arbeitslosigkeit stieg über die 500&nbsp;000-Personen-Grenze, das waren 26 Prozent der österreichischen Bevölkerung. Binnen drei Jahren sackte die Wirtschaftsleistung um ein Viertel ab. Jetzt holte die Bundesregierung die Pläne für die Glocknerstraße wieder aus der Schublade, um wenigstens 3&nbsp;200<ref>diese Zahl war jedoch zu hoch und aus Gründen der Propaganda von Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl verwendet worden; tatsächlich betrug der Höchststand gleichzeitig tätiger Arbeiter 2&nbsp;357 im Sommer 1931, Quelle [[Großglockner Hochalpenstraße: Zur Geschichte eines österreichischen Monuments]] Seite 258</ref> von durchschnittlich 520&nbsp;000 Arbeitslosen zu beschäftigen.  
 
Selbst der bescheidene Entwurf eines drei Meter breiten Schottersträßchens mit Ausweichen auf Sichtweite mutete damals wie Luftschlossarchitektur an. Den Anstoß zum Bau einer Straße, die karge Alpentäler dem automobilen [[Fremdenverkehr]] erschließen sollte, gab schließlich [[1929]] der New Yorker Börsenkrach. Diese Katastrophe traf das ohnehin ärmliche Österreich mit verheerender Wucht. Die Arbeitslosigkeit stieg über die 500&nbsp;000-Personen-Grenze, das waren 26 Prozent der österreichischen Bevölkerung. Binnen drei Jahren sackte die Wirtschaftsleistung um ein Viertel ab. Jetzt holte die Bundesregierung die Pläne für die Glocknerstraße wieder aus der Schublade, um wenigstens 3&nbsp;200<ref>diese Zahl war jedoch zu hoch und aus Gründen der Propaganda von Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl verwendet worden; tatsächlich betrug der Höchststand gleichzeitig tätiger Arbeiter 2&nbsp;357 im Sommer 1931, Quelle [[Großglockner Hochalpenstraße: Zur Geschichte eines österreichischen Monuments]] Seite 258</ref> von durchschnittlich 520&nbsp;000 Arbeitslosen zu beschäftigen.  
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=== Hochtor ===
 
=== Hochtor ===
 
: ''Hauptartikel: [[Hochtor (Tunnel)]]''
 
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In der Mitte des  Hochtortunnels befindet sich die Landesgrenze zwischen Salzburg und  Kärnten. Der etwa 100 Meter lange Tunnel hat an seiner Nordseite eine Höhe von 2&nbsp;504 m ü. A. und neigt sich im Tunnel einige Meter nach Süden. Im Winter müssen beide Tunneleinfahrten mit Holzverschalungen  verschlossen werden, da ansonsten der Wind den kompletten Tunnel im  Laufe des Winters mit Schnee füllen würde.
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In der Mitte des  Hochtor-Tunnels befindet sich die Landesgrenze zwischen Salzburg und  Kärnten. Der etwa 100 Meter lange Tunnel hat an seiner Nordseite eine Höhe von 2&nbsp;504 m ü. A. und neigt sich im Tunnel einige Meter nach Süden. Im Winter müssen beide Tunneleinfahrten mit Holzverschalungen  verschlossen werden, da ansonsten der Wind den kompletten Tunnel im  Laufe des Winters mit Schnee füllen würde.
    
=== Mittertörl-Tunnel ===
 
=== Mittertörl-Tunnel ===

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