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[[Datei:Walchen.jpg|thumb|Walchen vor den [[Kitzbüheler Alpen]]]]
 
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[[Datei:Walchen 8 klein.jpg|thumb|Walchen mit [[Salzachtal]], vom Naglköpfl fotografiert. Im Hintergrund liegt Piesendorf]]
 
[[Datei:Walchen 8 klein.jpg|thumb|Walchen mit [[Salzachtal]], vom Naglköpfl fotografiert. Im Hintergrund liegt Piesendorf]]
'''Walchen''' ist eine [[Katastralgemeinde]] und Ortschaft im Gemeindegebiet von [[Piesendorf]] und liegt westlich des Hauptortes an der Sonnseite des [[Salzachtal]]s.  
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'''Walchen''' ist eine [[Katastralgemeinde Walchen|Katastralgemeinde]] und Ortschaft im Gebiet der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Piesendorf]].
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== Lage ==
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Er befindet sich westlich des Hauptortes an der Sonnseite des [[Salzachtal]]s.  
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
 
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===Naglköpfl===
=====Naglköpfl=====
   
Westlich von Walchen liegt das [[Naglköpfl]], eine Rückfallkuppe, die weithin sichtbar ist und seinerseits einen grandiosen Weitblick über das [[Salzachtal]] bietet. Das dort befindliche Bauerngut, heute Naglkölpflbauer genannt, hieß eigentlich >Naglgitschn<, was sich von >gitzen< in der Bedeutung von >gutzen< und >guckezen< ableitet und auf den Ausblick Bezug nimmt. Auf dem Naglköpfl befand sich eine bronzezeitliche Siedlung, die als solche von [[Martin Hell]] durch Lesefunde identifiziert, jedoch bisher archäologisch nicht näher untersucht wurde.
 
Westlich von Walchen liegt das [[Naglköpfl]], eine Rückfallkuppe, die weithin sichtbar ist und seinerseits einen grandiosen Weitblick über das [[Salzachtal]] bietet. Das dort befindliche Bauerngut, heute Naglkölpflbauer genannt, hieß eigentlich >Naglgitschn<, was sich von >gitzen< in der Bedeutung von >gutzen< und >guckezen< ableitet und auf den Ausblick Bezug nimmt. Auf dem Naglköpfl befand sich eine bronzezeitliche Siedlung, die als solche von [[Martin Hell]] durch Lesefunde identifiziert, jedoch bisher archäologisch nicht näher untersucht wurde.
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=====Die Walcher=====
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===Die Walcher===
„Nach dem Ort Walchen nannte sich das letzte hochfreie Geschlecht im Gebiete von [[Salzburg]].“ Die Walcher gingen Mitte des [[13. Jahrhundert]] in die [[Ministerialen|Ministerialität]] über und starben in der zweiten Hälfte des [[14. Jahrhundert]] aus. Dieser Adelsfamilie entstammte der Erzbischof [[Friedrich II. von Walchen]] ([[1270]] – [[1284]]). Er war der tätigste Verbündete von König [[Rudolf von Habsburg]] im Kampf gegen Otakar II. Premisl.
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„''Nach dem Ort Walchen nannte sich das letzte hochfreie Geschlecht im Gebiete von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]].''“ Die Walcher gingen Mitte des [[13. Jahrhundert]] in die [[Ministerialen|Ministerialität]] über und starben in der zweiten Hälfte des [[14. Jahrhundert]] aus. Dieser Adelsfamilie entstammte der Erzbischof [[Friedrich II. von Walchen]] ([[1270]] – [[1284]]). Er war der tätigste Verbündete von König [[Rudolf von Habsburg]] im Kampf gegen Otakar II. Premisl.
    
=====Die Burg Walchen=====
 
=====Die Burg Walchen=====
Die Burgstelle der Walcher, d.h. des Walcherturms befand sich auf einer Rückfallkuppe nördlich des Dorfes Walchen nahe dem noch heute bestehenden Bauerngut [[Guthunden]]. Sie ist leider im Jahr [[1976]] Bauarbeiten zum Opfer gefallen. Bei den im Jahr [[1974]] erfolgten Grabungen konnten nördlich davon die Reste eines Vorgängerbaues aufgefunden und dokumentiert werden. Bei diesem handelte es sich um den wohl ältesten Sitz derer von Walchen, die eigentliche [[Burg Walchen|Walcherburg]].
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:''Hauptartikel [[Burg Walchen]]''
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Die Burgstelle der Walcher, d.h. des Walcherturms befand sich auf einer Rückfallkuppe nördlich des Dorfes Walchen nahe dem noch heute bestehenden Bauerngut [[Guthunden]]. Sie ist leider im Jahr [[1976]] Bauarbeiten zum Opfer gefallen. Bei den im Jahr [[1974]] erfolgten Grabungen konnten nördlich davon die Reste eines Vorgängerbaues aufgefunden und dokumentiert werden. Bei diesem handelte es sich um den wohl ältesten Sitz derer von Walchen, die eigentliche Burg Walchen.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* „Handbuch der Historischen Stätten Österreich, Alpenländer und Südtirol, Zweiter Band, Alfred Kröner Verlag Stuttgart, Kröners Taschenausgabe279, Hrsg. DDr. Franz Huter, 2. überarb. Auflage 1978
 
* „Handbuch der Historischen Stätten Österreich, Alpenländer und Südtirol, Zweiter Band, Alfred Kröner Verlag Stuttgart, Kröners Taschenausgabe279, Hrsg. DDr. Franz Huter, 2. überarb. Auflage 1978
* Franz Hörburger, "[[Salzburger Ortsnamenbuch]]", S. 43, Hrsg. Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1982
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* [[Franz Hörburger]]: "[[Salzburger Ortsnamenbuch]]", S. 43, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg, 1982
* Leopold Ziller, „Die Salzburger Familiennamen“, S. 96 – 97, Hrsg. Ges. f. Sbg. Landeskunde, Salzburg 1986
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* [[Leopold Ziller]]: „Die Salzburger Familiennamen“, S. 96 – 97, Hrsg. Gesellschaft für Salzburger Landeskundee, Salzburg, 1986
    
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]

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