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Nach Johann Dietrichs Tode (1677) war Karl Ferdinand der alleinige Besitzer, der es aber nicht behielt. 1678 ging es im Wege eines Dreiecksgeschäfts zum Preis von 6000 fl. auf das [[Domkapitel]] über, welches im Gegenzug dem [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Max Gandolf Grafen von Kuenburg]] das [[Johannesschlössl|Johannesschlösschen]] abtrat. Infolgedessen war die Nutznießung des Schlösschens Schönleiten – der Name findet sich bereits in den Tauschakten – dem jeweiligen [[Domdechant]] eingeräumt.
 
Nach Johann Dietrichs Tode (1677) war Karl Ferdinand der alleinige Besitzer, der es aber nicht behielt. 1678 ging es im Wege eines Dreiecksgeschäfts zum Preis von 6000 fl. auf das [[Domkapitel]] über, welches im Gegenzug dem [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Max Gandolf Grafen von Kuenburg]] das [[Johannesschlössl|Johannesschlösschen]] abtrat. Infolgedessen war die Nutznießung des Schlösschens Schönleiten – der Name findet sich bereits in den Tauschakten – dem jeweiligen [[Domdechant]] eingeräumt.
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1752 wurde das Schlösschen, das damals vier Ecktürme hatte, als baufällig bezeichnet. In der Folge wurde die Veräußerung angestrebt. 1768 wurde es an den Hofbibliothekar, Geheimen Rat und Hofrat-Prodirektor [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn|Franz Thaddäus von Kleimayrn]] verkauft. 1805 verkauften dessen Erben den Hof an die Salzburger Mühlenbesitzers- und Bäckersfamilie Heilmayr, die es als landwirtschaftliches Gut nutzten.
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1752 wurde das Schlösschen, das damals vier Ecktürme hatte, als baufällig bezeichnet. In der Folge wurde die Veräußerung angestrebt. 1768 wurde es an den Hofbibliothekar, [[Erklärungen_früherer_Bezeichnungen_und_Ausdrücke#G|Geheimen Rat]] und Hofrat-Prodirektor [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn|Franz Thaddäus von Kleimayrn]] verkauft. 1805 verkauften dessen Erben den Hof an die Salzburger Mühlenbesitzers- und Bäckersfamilie Heilmayr, die es als landwirtschaftliches Gut nutzten.
    
Die Herz-Jesu-Patres Peter Barral (Franzose) und Johannes Ilge (Rheinländer) konnten (nach erheblichen Schwierigkeiten) [[1889]] das Gut um 35 000 [[Gulden]] erwerben. So hießen die Patres dann bei den Lieferingern noch lange "die Heilmayr-Herren". Sie bauten das Schloss zu einem Kloster um; neben dem alten Schlösschen wurden eine stattliche Kapelle ([[1895]]) und ein Instituts- und Klostergebäude errichtet.
 
Die Herz-Jesu-Patres Peter Barral (Franzose) und Johannes Ilge (Rheinländer) konnten (nach erheblichen Schwierigkeiten) [[1889]] das Gut um 35 000 [[Gulden]] erwerben. So hießen die Patres dann bei den Lieferingern noch lange "die Heilmayr-Herren". Sie bauten das Schloss zu einem Kloster um; neben dem alten Schlösschen wurden eine stattliche Kapelle ([[1895]]) und ein Instituts- und Klostergebäude errichtet.