Nachdem Netrebko im März 2006 in Wien um die österreichische Staatsbürgerschaft angesucht hatte, wurde ihre Einbürgerung im Ministerrat vom 25. Juli 2006 von der österreichischen Bundesregierung beschlossen [5]. Zuvor war Netrebko in ihrem Heimatland vereinzelt als „charakterlos“ und „Verräterin“ bezeichnet worden, Netrebko verwies aber auf die rigorosen Visabestimmungen für russische Bürger, die es ihr unmöglich machten, international in vollem Umfange künstlerisch tätig zu sein. Netrebko wolle die russische Staatsbürgerschaft behalten, „Natürlich bin und bleibe ich Russin“, obwohl sie zukünftig in St. Petersburg, Wien und New York wohnen werde. | Nachdem Netrebko im März 2006 in Wien um die österreichische Staatsbürgerschaft angesucht hatte, wurde ihre Einbürgerung im Ministerrat vom 25. Juli 2006 von der österreichischen Bundesregierung beschlossen [5]. Zuvor war Netrebko in ihrem Heimatland vereinzelt als „charakterlos“ und „Verräterin“ bezeichnet worden, Netrebko verwies aber auf die rigorosen Visabestimmungen für russische Bürger, die es ihr unmöglich machten, international in vollem Umfange künstlerisch tätig zu sein. Netrebko wolle die russische Staatsbürgerschaft behalten, „Natürlich bin und bleibe ich Russin“, obwohl sie zukünftig in St. Petersburg, Wien und New York wohnen werde. |