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Nach seinen „Materialexzessen“ konzentriert sich Suppin seit den frühen [[1980er]] Jahren wieder auf die eigentlichen malerischen Werte, auf Fläche und Farbe in ihrer gegenseitigen Bedingtheit. Er lotet dieses Terrain nach verschiedenen Richtungen aus, wobei er insbesondere für den abstrakten Expressionismus und die amerikanische Farbflächenmalerei ein offenes Auge hat. Immer deutlicher erweist sich Suppin als eigenwilliger „Grenzgänger“ zwischen den „ismen“, der Anregungen unterschiedlichster Herkunft mit seinem Selbstverständnis als „peintre méditerranéen“ und „Barockmensch“ in Einklang zu bringen weiß.
 
Nach seinen „Materialexzessen“ konzentriert sich Suppin seit den frühen [[1980er]] Jahren wieder auf die eigentlichen malerischen Werte, auf Fläche und Farbe in ihrer gegenseitigen Bedingtheit. Er lotet dieses Terrain nach verschiedenen Richtungen aus, wobei er insbesondere für den abstrakten Expressionismus und die amerikanische Farbflächenmalerei ein offenes Auge hat. Immer deutlicher erweist sich Suppin als eigenwilliger „Grenzgänger“ zwischen den „ismen“, der Anregungen unterschiedlichster Herkunft mit seinem Selbstverständnis als „peintre méditerranéen“ und „Barockmensch“ in Einklang zu bringen weiß.
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[[Bild:Suppin_Sahara.jpg|thumb|Sahara, 1989]]
    
Seine Spannweite reicht von monochromen und geometrisierenden Tafeln bis zu einem üppigen Ornamentalismus und kaleidoskopischen Bildmustern. Die Formate werden größer, gleichzeitig schwächt sich die zentralisierende Bildkomposition ab, ergibt sich eine Annäherung an textile Gestaltungsformen. Suppins vordringliches Anliegen bleibt es, das primäre Material der Farbe zu ultimativer Leuchtkraft zu steigern. Die Werke, die im Anschluss an seinen Aufenthalt in Algerien entstehen und das ekstatische Erleben der Wüste verarbeiten, können dies am eindrucksvollsten bezeugen.
 
Seine Spannweite reicht von monochromen und geometrisierenden Tafeln bis zu einem üppigen Ornamentalismus und kaleidoskopischen Bildmustern. Die Formate werden größer, gleichzeitig schwächt sich die zentralisierende Bildkomposition ab, ergibt sich eine Annäherung an textile Gestaltungsformen. Suppins vordringliches Anliegen bleibt es, das primäre Material der Farbe zu ultimativer Leuchtkraft zu steigern. Die Werke, die im Anschluss an seinen Aufenthalt in Algerien entstehen und das ekstatische Erleben der Wüste verarbeiten, können dies am eindrucksvollsten bezeugen.
[[Bild:Suppin_Sahara.jpg|thumb|Sahara, 1989]]
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== Ausstellung ==
 
== Ausstellung ==
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