| − | Hegi war salzburgischer Hof- und Kriegsrat.<ref name="Wp">[[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/ Schloss_Ursprung ''„Schloss Ursprung“''.]</ref>
| + | In der Stadt Salzburg besaß er - damals in bester Lage - in der Kirchengasse (heute: [[Sigmund-Haffner-Gasse]] Nr 18) ein Haus schräg gegenüber der [[Franziskanerkirche]]. |
| − | | + | Hegi war salzburgischer hochfürstlicher Geheimer Rat und oberster Kriegskommissar. Der Salzburger Dompropst Carl Graf von Castelbarco verleiht dem Augustin Friderich von Hegi zudem das Gut Niderzill in der Gaissau (Pfleggericht Golling) und 7 Zehenthäuser in der Gaissau (Schenau, Ottenreith, Resstfeicht, Senglperg und 2 Häuser zu Riedtmansau) als Lehen. |
| | ''Im Jahr 1675 wußte er blos aus muthwilliger Schadenfreude einen Studentenaufstand anzuzetteln, der von gefährlichen Aussichten war. Von Worten kam es zu Tätlichkeiten, welche Hegi, ein bekannter Feind der Studenten und aller Gelehrten, zuerst mit Stock und Degen unterstüzte, und dann mit einer Kompagnie Bewaffneter zu dämpfen suchte. Die Studenten stellten sich tapfer zur Gegenwehre, und gegen 300 standen unter Waffen auf dem [[Brodmarkt]]. Der polnische Graf Kuttler war ihr Anführer. Eben standen sie unter dem [[Ritzerbogen|Rizerbogen]] einander gegenüber in Schlachtordnung, als der Erzbischof dazwischen kam, und beiden Theilen Frieden gebot.''<ref name="Melchinger"> Johann W. Melchinger, ''Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Baiern'', ''Dritter und lezter Band'', Ulm 1797. [http://books.google.at/books?id=ohxBAAAAcAAJ&pg=PT262&lpg=PT262&dq=%22freiherren+von+hegi%22 Spalte 583 f.,] gestützt auf [[Joseph Benignus Schlachtner|Schlachtner]]s salzburgische Chronik.</ref> | | ''Im Jahr 1675 wußte er blos aus muthwilliger Schadenfreude einen Studentenaufstand anzuzetteln, der von gefährlichen Aussichten war. Von Worten kam es zu Tätlichkeiten, welche Hegi, ein bekannter Feind der Studenten und aller Gelehrten, zuerst mit Stock und Degen unterstüzte, und dann mit einer Kompagnie Bewaffneter zu dämpfen suchte. Die Studenten stellten sich tapfer zur Gegenwehre, und gegen 300 standen unter Waffen auf dem [[Brodmarkt]]. Der polnische Graf Kuttler war ihr Anführer. Eben standen sie unter dem [[Ritzerbogen|Rizerbogen]] einander gegenüber in Schlachtordnung, als der Erzbischof dazwischen kam, und beiden Theilen Frieden gebot.''<ref name="Melchinger"> Johann W. Melchinger, ''Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Baiern'', ''Dritter und lezter Band'', Ulm 1797. [http://books.google.at/books?id=ohxBAAAAcAAJ&pg=PT262&lpg=PT262&dq=%22freiherren+von+hegi%22 Spalte 583 f.,] gestützt auf [[Joseph Benignus Schlachtner|Schlachtner]]s salzburgische Chronik.</ref> |