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*13. Juli 2016: Ein Jäger findet die Losung eines Säugetiers im [[Pinzgau|Pinzgauer]] [[Stubachtal]] und lässt deren DNA analysieren. Das Ergebnis ist eindeutig: es handelt sich um einen Wolf. Ein anderer Jäger hat ebenfalls im Stubachtal seiner Meinung nach einen Wolf gesichtet. Man schließt nicht aus, dass jener Wolf, der im Stubachtal seine Spuren hinterlassen hat, derselbe ist, der im Fuscher Tal Kitze und Lämmer gerissen hat. Ob ein und dasselbe Tier oder ein zweites -  gesichert ist, dass beide Wölfe zur dinarischen Population, die in [[Kroatien]] und [[Slowenien]] heimisch ist, gehören.
 
*13. Juli 2016: Ein Jäger findet die Losung eines Säugetiers im [[Pinzgau|Pinzgauer]] [[Stubachtal]] und lässt deren DNA analysieren. Das Ergebnis ist eindeutig: es handelt sich um einen Wolf. Ein anderer Jäger hat ebenfalls im Stubachtal seiner Meinung nach einen Wolf gesichtet. Man schließt nicht aus, dass jener Wolf, der im Stubachtal seine Spuren hinterlassen hat, derselbe ist, der im Fuscher Tal Kitze und Lämmer gerissen hat. Ob ein und dasselbe Tier oder ein zweites -  gesichert ist, dass beide Wölfe zur dinarischen Population, die in [[Kroatien]] und [[Slowenien]] heimisch ist, gehören.
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*Juli 2016: Eine Kotprobe, die auf einer Alm im [[Stubachtal]] entnommen und untersucht wurde, konnte per DNA-Analyse einem Wolf zugeordnet werden.  
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*Juli 2016: Eine Kotprobe, die auf einer Alm im [[Stubachtal]] entnommen und untersucht wurde, konnte per DNA-Analyse einem Wolf zugeordnet werden.
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Vermutlich dasselbe Tier wurde von einer Wildkamera, die aus anderen Gründen im [[Kaprunertal]] aufgestellt worden war, im Sommer 2016 aufgenommen. Diese Aufnahmen wurden allerdings erst im Jänner 2017 ausgewertet und in den Medien erst im Juni 2017 bekannt gemacht.
    
*Februar 2017: Jäger schließen aus der Beobachtung des Wildes auf die Anwesenheit eines Wolfes im Bereich Fusch-Kaprun. Das Wild sei gegenwärtig auffallend beunruhigt und meide die Winterfütterungsstellen. Es gibt jedoch noch keinen Beleg für diese Annahme. Die Analyse jener Gewebeprobe, die die Wolfsbeauftragte Gundi Habenicht  in der ersten Februarwoche einem Wild-Kadaver in Kaprun entnommen hat, liegt noch nicht vor. Habenicht selbst meint, dass es sich eher um Fallwild handelt, über das sich ein Fuchs hergemacht hat.
 
*Februar 2017: Jäger schließen aus der Beobachtung des Wildes auf die Anwesenheit eines Wolfes im Bereich Fusch-Kaprun. Das Wild sei gegenwärtig auffallend beunruhigt und meide die Winterfütterungsstellen. Es gibt jedoch noch keinen Beleg für diese Annahme. Die Analyse jener Gewebeprobe, die die Wolfsbeauftragte Gundi Habenicht  in der ersten Februarwoche einem Wild-Kadaver in Kaprun entnommen hat, liegt noch nicht vor. Habenicht selbst meint, dass es sich eher um Fallwild handelt, über das sich ein Fuchs hergemacht hat.
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