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[[Gudrun Pflüger]], Naturwissenschaftlerin und  bedeutende Wolfexpertin ([[Radstadt]], [[Pongau]])  und Peter Sürth aus [[Deutschland]], Wissenschaftler für Tier- und  Wildtiermanagement, haben kürzlich die [[Alpenexpedition 2010 – 2012]] in  das Leben gerufen, um zum Thema Großraubtiere im Alpenraum zu  informieren. Auch der Österreichische Naturschutzbund und der Pinzgauer Arzt und Bauer Willi Schwarzenbacher setzen sich im Bundesland sehr für die Wiedereinbürgerung dieser großen aber in der Regel äußerst scheuen Beutegreifer ein.
 
[[Gudrun Pflüger]], Naturwissenschaftlerin und  bedeutende Wolfexpertin ([[Radstadt]], [[Pongau]])  und Peter Sürth aus [[Deutschland]], Wissenschaftler für Tier- und  Wildtiermanagement, haben kürzlich die [[Alpenexpedition 2010 – 2012]] in  das Leben gerufen, um zum Thema Großraubtiere im Alpenraum zu  informieren. Auch der Österreichische Naturschutzbund und der Pinzgauer Arzt und Bauer Willi Schwarzenbacher setzen sich im Bundesland sehr für die Wiedereinbürgerung dieser großen aber in der Regel äußerst scheuen Beutegreifer ein.
 
==Bärensichtungen in Österreich==
 
==Bärensichtungen in Österreich==
Am Pfingstsonntag, dem 15. Mai 2016, beschäftigte ein Braunbär die Villacher Polizei. Das Tier verirrte sich nächtens im Bereich des Villacher Westbahnhofs auf Villacher Stadtgebiet und wurde von Polizisten mittels fünf Streifenwägen zurück in den Wald gescheucht. Der Vorfall veranlasste den Kärntner Bärenanwalt zu Anmerkung, dass dies wohl „der Rekord von einer blöden Idee des Bären“ gewesen sei. Rudolf, so wurde der Jungbär, der auf seiner Reviersuche bisher keinerlei Schäden angerichtet hat, von Kindern, die ihn gesehen hatten, benannt, war damit noch nicht überzeugt, dass [[Kärnten]] für ihn kein Pflaster ist. Am Pfingstmontag wurde er erneut gesichtet.
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*Am Pfingstsonntag, dem 15. Mai 2016, beschäftigte ein Braunbär die Villacher Polizei. Das Tier verirrte sich nächtens im Bereich des Villacher Westbahnhofs auf Villacher Stadtgebiet und wurde von Polizisten mittels fünf Streifenwägen zurück in den Wald gescheucht. Der Vorfall veranlasste den Kärntner Bärenanwalt zu Anmerkung, dass dies wohl „der Rekord von einer blöden Idee des Bären“ gewesen sei. Rudolf, so wurde der Jungbär, der auf seiner Reviersuche bisher keinerlei Schäden angerichtet hat, von Kindern, die ihn gesehen hatten, benannt, war damit noch nicht überzeugt, dass [[Kärnten]] für ihn kein Pflaster ist. Am Pfingstmontag wurde er erneut gesichtet.
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*Im Juni 2017 riss ein Bär ein einen Tag altes Kalb und verletzte auch die Mutterkuh im Gemeindegebiet von Maria Rain im Bezirk Klagenfurt-Land.
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Der Kärntner Bärenanwalt Bernhard Gutleb schätzt, dass im Dreiländereck Kärnten, Slowenien und Italien etwa zehn Bären leben, die hier ohne Berücksichtigung der von Menschen auf Papier festgelegten nationalen Grenzen herumstreifen.
 
Der Kärntner Bärenanwalt Bernhard Gutleb schätzt, dass im Dreiländereck Kärnten, Slowenien und Italien etwa zehn Bären leben, die hier ohne Berücksichtigung der von Menschen auf Papier festgelegten nationalen Grenzen herumstreifen.
  
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