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==Biographie==
 
==Biographie==
 
===Abstammung und Familie===
 
===Abstammung und Familie===
Koppler übte den Beruf eines Schmieds aus und erkaufte sich [[1453]] das Bürgerrecht der Stadt [[Salzburg]]. Seine Familie lässt sich bereits vorher in der Stadt nachweisen, auch er selbst wurde schon [[1449]] „als Bürger zu Salzburg“ als Zeuge einer Urkunde genannt. Dass seine Familie schon des längeren in Salzburg ansässig gewesen sein dürfte geht auch aus seinem Testament hervor, in dem er verfügt, am Grab seines Vaters auf dem [[Domfriedhof]] beigesetzt zu werden.  
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Koppler übte den Beruf eines Schmieds aus und erkaufte sich [[1453]] das Bürgerrecht der Stadt Salzburg. Seine Familie lässt sich bereits vorher in der Stadt nachweisen, auch er selbst wurde schon [[1449]] „als Bürger zu Salzburg“ als Zeuge einer Urkunde genannt. Dass seine Familie schon des Längeren in Salzburg ansässig gewesen sein dürfte, geht auch aus seinem Testament hervor, in dem er verfügt, im Grab seines Vaters auf dem [[Domfriedhof]] beigesetzt zu werden.  
    
Er war der Schwager des vormaligen Bürgermeisters [[Wilhelm Stumpf]] und des Wenzel Weygl zu Passau, dessen Tochter Anna [[1457]] kurz in seinem Dienst gestanden hat. Über seine erste Gattin Agate finden sich keine näheren Angaben. Seine zweite Frau war die Tochter des Christian Lunz. Er hatte einen Sohn namens Hans, der [[1470]] verstarb.  
 
Er war der Schwager des vormaligen Bürgermeisters [[Wilhelm Stumpf]] und des Wenzel Weygl zu Passau, dessen Tochter Anna [[1457]] kurz in seinem Dienst gestanden hat. Über seine erste Gattin Agate finden sich keine näheren Angaben. Seine zweite Frau war die Tochter des Christian Lunz. Er hatte einen Sohn namens Hans, der [[1470]] verstarb.  
    
===Weitere Nennungen===
 
===Weitere Nennungen===
[[1458]] erwarb er von den Geschwistern Georg, Martin und Scolastica Schaurer das Leibgedinge auf dem Haus [[Getreidegasse]] 43/[[Siegmundsplatz]] 3, das er [[1468]] an den Spitalmeister Andre Swaiger veräußerte. Daneben scheint er noch als Besitzer des Hauses [[Judengasse]] 10 und des [[1466]] von Anna Lampotinger erworbenen Gutes Khindhausen bei [[Tittmoning]] auf.  
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[[1458]] erwarb er von den Geschwistern Georg, Martin und Scolastica Schaurer das Leibgedinge auf dem Haus [[Getreidegasse]] 43/[[Sigmundsplatz]] 3, das er [[1468]] an den Spitalmeister Andre Swaiger veräußerte. Daneben scheint er noch als Besitzer des Hauses [[Judengasse]] 10 und des [[1466]] von Anna Lampotinger erworbenen Gutes Khindhausen bei [[Tittmoning]] auf.  
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In seinem Testament bedingte er [[Hans Elsenheimer]], Kaspar Laubinger und Wolfgang Faust mit einer festgelegten Summe von 4 bis 5 Pfund zur Stiftung eines Jahrtages für sein und seiner Vorfahren Seelenheil. Drei Jahre nach seinem Ableben wurden diese Bestimmungen erfüllt. Für den Jahrtag und wohltätige Zwecke wurden Gülten (Pfandrechte) auf die Häuser Judengasse 10 und Getreidegasse 43 und die Einnahmen des Gutes Khindhausen an das Spital gegeben, wobei das Pfandrecht auf dem Haus in der Getreidegasse erst nach dem Tod seiner Witwe fällig wurde.  
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In seinem Testament bedingte er [[Hans Elsenheimer]], Kaspar Laubinger und Wolfgang Faust mit einer festgelegten Summe von vier bis fünf Pfund zur Stiftung eines Jahrtages für sein und seiner Vorfahren Seelenheil. Drei Jahre nach seinem Ableben wurden diese Bestimmungen erfüllt. Für den Jahrtag und wohltätige Zwecke wurden Gülten (Pfandrechte) auf die Häuser Judengasse 10 und Getreidegasse 43 und die Einnahmen des Gutes Khindhausen an das Spital gegeben, wobei das Pfandrecht auf dem Haus in der Getreidegasse erst nach dem Tod seiner Witwe fällig wurde.  
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[[1455]] und [[1466]] wurde er weitere Male als Zeuge zweier Urkunden genannt, [[1458]] musste er Streitigkeiten mit anderen Schmieden vor dem Stadtgericht austragen, wo er auch einmal als Geschworener tätig war. [[1460]] verklagte er die Witwe seines Bruders, [[1469]] die Erben des Jorg Aichinger und [[1473]] die Erben seines Sohnes Hans wegen Schulden. [[1471]]/[[1472|72]] trug er ein weiteres Male eine Auseinandersetzung mit einem Schmiedegesellen vor dem Stadtgericht aus.  
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[[1455]] und [[1466]] wurde er weitere Male als Zeuge zweier Urkunden genannt, [[1458]] musste er Streitigkeiten mit anderen Schmieden vor dem Stadtgericht austragen, wo er auch einmal als Geschworener tätig war. [[1460]] verklagte er die Witwe seines Bruders, [[1469]] die Erben des Jorg Aichinger und [[1473]] die Erben seines Sohnes Hans wegen Schulden. [[1471]]/[[1472|72]] trug er ein weiteres Mal eine Auseinandersetzung mit einem Schmiedegesellen vor dem Stadtgericht aus.  
    
===Amtszeiten als Bürgermeister===
 
===Amtszeiten als Bürgermeister===
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==Quellenangaben==
 
==Quellenangaben==
 
* [[Salzburg Museum]], Spitalsurkunde vom [[18. Dezember]] [[1475]] (zum Todesdatum)
 
* [[Salzburg Museum]], Spitalsurkunde vom [[18. Dezember]] [[1475]] (zum Todesdatum)
* [[Ludwig Pezolt]]: ''Die urkundlich nachgewiesenen Bürgermeister bis zur Aufhebung des geschworenen Rates 1511.'' Seite 151. In: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Band 39. Salzburg 1899.
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* [[Ludwig Pezolt]]: ''Die urkundlich nachgewiesenen Bürgermeister bis zur Aufhebung des geschworenen Rates 1511.'' Seite 151. In: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Band 39. Salzburg 1899  
* Michaela Krissl:'' Die Salzburger Neubürger im 15. und 16. Jahrhundert.'' Seite 98f. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Band 129. Salzburg 1989
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* Michaela Krissl:'' Die Salzburger Neubürger im 15. und 16. Jahrhundert.'' Seite 98 f. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Band 129. Salzburg 1989
     
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