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| | Am [[23. Februar]] [[1964]] fand das bisher letzte Gedächtnisrennen am See statt. | | Am [[23. Februar]] [[1964]] fand das bisher letzte Gedächtnisrennen am See statt. |
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| − | Die unsicheren Witterungsverhältnisse, unerfüllbare behördliche Auflagen und letztlich ein Unglück mit Todesfolgen [[1974]] führten aber dann zum Aus dieser beliebten und gut besuchten Veranstaltung.
| + | == 1969 und 1970: Eisrennen am Alpenflugplatz == |
| | + | :'' siehe Artikel [[Eisrennen am Alpenflugplatz Zell am See]] |
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| | + | == 1971 == |
| | + | 1971 fand wieder ein Rennen am See statt. |
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| | + | Rund 5 000 Zuschauer erlebten Sonntag, [[14. Februar]] [[1971]] beim Eisrennen auf dem Zeller See überaus spannende und schnelle Rennen. "Mann des Tages" war der [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfeldner]] [[Walter Wartbichler]], der auf seiner ESA die schnellste Runde des Tages drehte (Durchschnittsgeschwindigkeit 121,9 km/h) und auch den bisher höchsten Schnitt in der Geschichte des Zeller Eisrennens markierte. |
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| | + | Bei den Automobilen überraschte der Grazer Josl mit seinem NSU 1200 TT, mit dem er zwei Klassensiege und drei dritte Plätze eroberte. Darüber hinaus war er schneller als z. B. der Münchner Stammgast Sepp Greger auf Porsche 914/6. Den absolut schnellsten Wagen steuerte der Villacher Egger, der die Formel V-Klasse mit 101,2 km/h dominierte. (Zitat Quelle [[Salzburger Nachrichten]] vom 15. Februar 1971) |
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| | + | == 1972 == |
| | + | In diesem Jahr fand kein Rennen statt. |
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| | + | == 1973 == |
| | + | Trotz des Warmwetter-Einbruchs in der Vorwoche und Schneetreibens am Renntag wurde am Sonntag, [[11. Februar]] [[1973]], das Eisrennen am Zeller See durchgeführt. Der Schwede Börje Sjöbom konnte auf Jawa alle drei Speedway-Rennen für sich entscheiden. Außerdem fuhr er die schnellste Runde mit 31,5 Sekunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 114,28 km/h. |
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| − | == Eisrennen am Alpenflugplatz == | + | In der Beiwagenklasse dominierte der Steirer Gottlieb Sonnweber auf ESO, während bei den Automobilien der Zweikampf zwischen Kurt Brückl aus Tirol und dem Rallye-Spezialisten Klaus Russling aus Kärnten im Vordergrund stand. Kurt Brückl entschied alle drei Rennen für sich. (Zitat Quelle Salzburger Nachrichten vom 12. Februar 1973) |
| − | :'' siehe Artikel [[Eisrennen am Alpenflugplatz Zell am See]]
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| | + | == 1974 == |
| | + | Nachdem die Probleme wegen der Energie- bzw. Benzinkrise geklärt wurden, begann man mit den Vorbereitungen für das diesjährige Porsche Gedächtnisrennen, da es das einzige internationale motorsportliche Ereignis des Pinzgaus war. Teilnehmer aus der ganzen Welt waren angesagt. Bei den Automobilien mag der Name des weltbesten schwedischen Rallyefahrers Björn Waldegaard der bekannteste sein. Der Favorit bei den Motorrad-Eisspezialisten war zweifellos der schwedische WM-Teilnehmer Kurt Westlund. (Zitate Quellen Salzburger Nachrichten, 9. Februar 1974 und [[Pinzgauer Post]], 6. Februar 1974) |
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| | + | Die Veranstaltung am [[10. Februar]] [[1974]] musste aber aufgrund eines tödlichen Unfalls beim Schneeräumen kurzfristig abgesagt werden. |
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| | + | == Das Ende der Veranstaltung == |
| | + | Die unsicheren Witterungsverhältnisse, unerfüllbare behördliche Auflagen und letztlich ein [[Unglück mit Todesfolgen am Zeller See 1974|Unglück mit Todesfolgen 1974]] führten aber dann zum Aus dieser beliebten und gut besuchten Veranstaltung. |
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| | ==Weblinks== | | ==Weblinks== |