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[[Datei:Stolpersteine Nobis.jpg|miniatur|Stolpersteine für Johann und Matthias Nobis, St. Georgen bei Salzburg]]
 
[[Datei:Stolpersteine Nobis.jpg|miniatur|Stolpersteine für Johann und Matthias Nobis, St. Georgen bei Salzburg]]
'''Johann Nobis''' (* [[16. April]] [[1899]] in [[St. Georgen bei Salzburg|St. Georgen bei Salzburg]]; † [[6. Jänner]] [[1940]] Zuchthaus Berlin-Plötzensee) war als Zeuge Jehovas ein österreichischer Kriegsdienstverweigerer.
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'''Johann Nobis''' (* [[16. April]] [[1899]] in [[St. Georgen bei Salzburg]]; † [[6. Jänner]] [[1940]] Zuchthaus Berlin-Plötzensee) war als Zeuge Jehovas ein österreichischer Kriegsdienstverweigerer.
    
==Leben==
 
==Leben==
Johann Nobis wurde als Sohn eines Bauern in [[St. Georgen bei Salzburg|Holzhausen]], Gemeinde St. Georgen geboren. Er verweigerte als Zeuge Jehovas den Eid auf [[Adolf Hitler]] und wurde verhaftet und am [[23. November]] [[1939]] wegen Zersetzung der Wehrkraft vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am [[20. Dezember]] 1939 in das Zuchthaus Berlin-Plötzensee eingeliefert, wo er am 6. Jänner 1940 hingerichtet wurde.  
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Johann Nobis wurde als Sohn eines Bauern in [[Holzhausen]], Gemeinde St. Georgen geboren. Er verweigerte als Zeuge Jehovas den Eid auf [[Adolf Hitler]] und wurde verhaftet und am [[23. November]] [[1939]] wegen Zersetzung der Wehrkraft vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am [[20. Dezember]] 1939 in das Zuchthaus Berlin-Plötzensee eingeliefert, wo er am 6. Jänner 1940 hingerichtet wurde.  
    
Sein Abschiedsbrief an seine Mutter ist von Gertrud Feichtinger-Nobis an das [[DÖW]] übergeben worden. Am Tag seiner Hinrichtung wurden fünf weitere Zeugen Jehovas aus [[Salzburg]] hingerichtet.
 
Sein Abschiedsbrief an seine Mutter ist von Gertrud Feichtinger-Nobis an das [[DÖW]] übergeben worden. Am Tag seiner Hinrichtung wurden fünf weitere Zeugen Jehovas aus [[Salzburg]] hingerichtet.
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Am [[19. Juli]] [[1997]] verlegte der Kölner Künstler [[Gunter Demnig]] auf Einladung von [[Andreas Maislinger]] vor seinem Geburtshaus in Holzhausen für ihn und seinen Bruder Matthias Nobis zwei [[Stolpersteine]].<ref>[http://www.auslandsdienst.at/press/archive/pressemitteilung_zeugen_jehovas.htm „Stolpersteine“ zur mahnenden Erinnerung (Pressemitteilung der Zeugen Jehovas, 17. Juli 1997)]</ref> Gunter Demnig war Gast der [[Kunstinitiative KNIE]] in [[Oberndorf bei Salzburg]]. Inzwischen hat Gunter Demnig über 20&nbsp;000 Stolpersteine für [[NS-Opfer]] verlegt.
 
Am [[19. Juli]] [[1997]] verlegte der Kölner Künstler [[Gunter Demnig]] auf Einladung von [[Andreas Maislinger]] vor seinem Geburtshaus in Holzhausen für ihn und seinen Bruder Matthias Nobis zwei [[Stolpersteine]].<ref>[http://www.auslandsdienst.at/press/archive/pressemitteilung_zeugen_jehovas.htm „Stolpersteine“ zur mahnenden Erinnerung (Pressemitteilung der Zeugen Jehovas, 17. Juli 1997)]</ref> Gunter Demnig war Gast der [[Kunstinitiative KNIE]] in [[Oberndorf bei Salzburg]]. Inzwischen hat Gunter Demnig über 20&nbsp;000 Stolpersteine für [[NS-Opfer]] verlegt.
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Im benachbarten [[St. Radegund]] wurde 2006 ein Stolperstein für den 2007 seliggesprochenen [[Franz Jägerstätter]] verlegt.
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Im benachbarten St. Radegund wurde 2006 ein Stolperstein für den 2007 seliggesprochenen [[Franz Jägerstätter]] verlegt.
    
==Literatur==
 
==Literatur==

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