| Zeile 1: |
Zeile 1: |
| | {{#ev:youtube|dcUgjh3Y-OE|280|right|über das erste Rennen 1935, 2:30 min Video}} | | {{#ev:youtube|dcUgjh3Y-OE|280|right|über das erste Rennen 1935, 2:30 min Video}} |
| | [[Datei:Grossglockner_Automobil_Motorradrennen.jpg|thumb|Mario Tadini auf Alfa Romeo von der Scuderia Ferrari, Sieger 1935]] | | [[Datei:Grossglockner_Automobil_Motorradrennen.jpg|thumb|Mario Tadini auf Alfa Romeo von der Scuderia Ferrari, Sieger 1935]] |
| | + | [[Datei:Großglockner Automobil- und Motorradrennen Martin Schneeweiß Austro Omega.jpg|thumb|1935: Martin Schneeweiß aus Wien in der Klasse über 500 cm³]] |
| | + | [[Datei:Großglockner Automobil- und Motorradrennen 935_Carlo_Pintacuda_Alfa_Romeo.jpg|thumb|1935: Scuderia Ferrari, Fahrer Carlo Pintacuda, Modena, Italien, auf Alfa Romeo 3000, Sieger der Klasse bis 3 000 cm³]] |
| | Die '''Großglockner Automobil- und Motorradrennen''' waren motorsportliche Wettkämpfe auf der [[Großglockner Hochalpenstraße]] in den Jahren [[1935]], [[1938]] und [[1939]]. | | Die '''Großglockner Automobil- und Motorradrennen''' waren motorsportliche Wettkämpfe auf der [[Großglockner Hochalpenstraße]] in den Jahren [[1935]], [[1938]] und [[1939]]. |
| | | | |
| Zeile 33: |
Zeile 35: |
| | | | |
| | ====Der Rennverlauf ==== | | ====Der Rennverlauf ==== |
| − | [[4. August]] [[1935]]: Auf der anfangs noch regennassen, 19,5 Kilometer langen, damals noch größtenteils aus gewalzter Sandstraße bestehenden Strecke gewann bei der 250-cm³-Klasse der Italiener Bianchi auf seiner Miller Balsamo (der Schnellste war eigentlich der Salzburger [[Ludwig Zangerl]] auf Rudge gewesen, er wurde aber wegen eines Regelverstoßes disqualifiziert); in der 350-cm³-Klasse gewann der Wiener Hermann Deimel auf Velocette mit einem Schnitt von 72,7 km/h; in der Halbliterklasse war Michael Gayer, ebenfalls ein Wiener, auf seiner Werks-Husqvarna-Zweizylinder erfolgreich und kam auf 75,4 km/h im Schnitt. Die schnellste Motorradzeit absolvierte der damals noch nicht auf Sandbahnen spezialisierte Martin Schneeweiß, ebenfalls aus Wien, in der Klasse über 500 cm³. Mit seiner Austro Omega (600 cm³ JAP Motor) schaffte er einen Schnitt von 76,5 ;km/h, was einer Zeit von 15:17,57 Minuten entsprach. | + | [[4. August]] [[1935]]: Auf der anfangs noch regennassen, 19,5 Kilometer langen, damals noch größtenteils aus gewalzter Sandstraße bestehenden Strecke gewann bei der 250-cm³-Klasse der Italiener Bianchi auf seiner Miller Balsamo (der Schnellste war eigentlich der Salzburger [[Ludwig Zangerl]] auf Rudge gewesen, er wurde aber wegen eines Regelverstoßes disqualifiziert); in der 350-cm³-Klasse gewann der Wiener Hermann Deimel auf Velocette mit einem Schnitt von 72,7 km/h; in der Halbliterklasse war Michael Gayer, ebenfalls ein Wiener, auf seiner Werks-Husqvarna-Zweizylinder erfolgreich und kam auf 75,4 km/h im Schnitt. Die schnellste Motorradzeit absolvierte der damals noch nicht auf Sandbahnen spezialisierte Martin Schneeweiß, ebenfalls aus Wien, in der Klasse über 500 cm³. Mit seiner Austro Omega (600 cm³ JAP Motor) schaffte er einen Schnitt von 76,55 km/h, was einer Zeit von 15:17,57 Minuten entsprach. |
| | | | |
| | Bei den Automobilen gelang die beste Sportwagenzeit dem Italiener Carlo Pintacuda, dessen von der Scuderia Ferrari stammender Alfa Romeo einen Schnitt von 76,7 km/h (15:15,69 Min.) hinlegte, nur knapp zwei Sekunden schneller als der schnellste Motorradfahrer. Höhepunkt bei den Rennwagen war die Fahrt von Mario Tadini, der mit seinem Alfa Romeo, ebenfalls von der Scuderia Ferrari, in einer Zeit von 14:42,74 Minuten (79,59 km/h) hinauf schoss. | | Bei den Automobilen gelang die beste Sportwagenzeit dem Italiener Carlo Pintacuda, dessen von der Scuderia Ferrari stammender Alfa Romeo einen Schnitt von 76,7 km/h (15:15,69 Min.) hinlegte, nur knapp zwei Sekunden schneller als der schnellste Motorradfahrer. Höhepunkt bei den Rennwagen war die Fahrt von Mario Tadini, der mit seinem Alfa Romeo, ebenfalls von der Scuderia Ferrari, in einer Zeit von 14:42,74 Minuten (79,59 km/h) hinauf schoss. |