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'''Balderich''' war von [[1125]] bis zu seinem Tode [[1147]] [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Erzstift St. Peter|Stiftes St. Peter]].

Balderich war kaum zwei Jahre im Amt, als St. Peter [[1127]] einem verheerenden Stadtbrand zum Opfer fiel. Er ließ die [[Stiftskirche St. Peter|Kirche]] schleifen und komplett neu und noch größer erbauen. [[Erzbischof]] [[Konrad I.]] kam dem Kloster nach dem Brand mit Geld und Arbeitern für den Wiederaufbau zu Hilfe. Außerdem beschenkte er St. Peter mit Ländereien in [[Abtenau]], Dornbach (Wien) und Pichl im [[Ennstal]] ([[Steiermark]]).

[[1137]] erhält Balderich vom Erzbischof die Bauleitung für den [[Almkanal]] übertragen, dessen Bau über vier Jahre zügig voranschreitet, bevor ein Felssturz das Vorhaben an den Start zurücksetzt. Balderich glaubte nicht mehr an ein Gelingen und legte die Bauleitung zurück. Er bezahlte dem [[Domkapitel]] für die spätere allfällige Verwendung von Wasser aus dem Stollen 10 Talente Silber.

[[1141]] ersetzte er die alte Friedhofskapelle durch einen nur wenig größeren Neubau und weihte sie dem Hl. Amandus ([[Amandus-Kapelle]]).

Unter Balderich finden auch die [[Petersfrauen]] erstmals Erwähnung, was erahnen lässt, dass der Frauenkonvent von ihm gegründet wurde. Die Petersfrauen wohnten an der Stelle des heutigen [[Franziskanerkloster]]s zwischen St. Peter und der [[Franziskanerkirche]].

Nach seinem Tod [[1147]] wurde Balderich in der Mittelachse der Kirche in einem Hochgrab bestattet. Balderich ist als Abt mit wirtschaftlichen Fähigkeiten, als strenge und doch menschliche Führungsperson überliefert.

==Quelle==
{{Quelle St. Peter}}

{{Zeitfolge
|AMT=[[Äbte von St. Peter|Abt von St. Peter]]
|ZEIT=[[1125]] - [[1147]]
|VORGÄNGER= [[Reginbert]]
|NACHFOLGER=[[Heinrich I.]]
}}

[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Abt]]

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