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Textersetzung - „Pfarrkirche zum hl. Martin“ durch „Pfarrkirche zum hl. Martin Thalgau“
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Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] waren der Gemeinde Thalgau knapp 800 russische und serbische Gefangene des  Lagers Niederalm für die unterschiedlichsten Tätigkeiten, vor allem auch für den Bau der „[[Russenstraße]]“, zugeteilt worden.
 
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] waren der Gemeinde Thalgau knapp 800 russische und serbische Gefangene des  Lagers Niederalm für die unterschiedlichsten Tätigkeiten, vor allem auch für den Bau der „[[Russenstraße]]“, zugeteilt worden.
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Wie die [[Pfarrchronik Thalgau|Pfarrchronik]] berichtet, wurde am [[Palmsonntag]], [[16. April]] [[1916]], auf der Wiese vor dem „Tanzbergerstadl“ neben der [[Pfarrkirche zum hl. Martin|Pfarrkirche Thalgau]] eine gemeinsame Feldmesse der Bevölkerung mit einigen hundert russischen Gefangenen des Lagers zum Zeichen für die allgemeine Friedenssehnsucht gefeiert.
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Wie die [[Pfarrchronik Thalgau|Pfarrchronik]] berichtet, wurde am [[Palmsonntag]], [[16. April]] [[1916]], auf der Wiese vor dem „Tanzbergerstadl“ neben der [[Pfarrkirche zum hl. Martin Thalgau|Pfarrkirche Thalgau]] eine gemeinsame Feldmesse der Bevölkerung mit einigen hundert russischen Gefangenen des Lagers zum Zeichen für die allgemeine Friedenssehnsucht gefeiert.
    
Am [[21. Jänner]][[ 1917]] verstarb im „Knechtstöckl“ des Pfarrhofes der als Feldarbeiter eingesetzte 27-jährige Kriegsgefangene Korporal Sawaty Maslejnikov mit der Strafnummer 81243 an Herzversagen. Das Begräbnis am 24. Jänner um drei Uhr nachmittags wurde, wie die Salzburger Chronik berichtete, unter der Teilnahme sämtlicher Kriegsgefangenen der drei Lager im Dorf zu einer beeindruckenden Kundgebung. Mitgeführt wurde ein Transparent mit der Aufschrift „''In ewiger Erinnerung an den in der Gefangenschaft verstorbenen Genossen''“.
 
Am [[21. Jänner]][[ 1917]] verstarb im „Knechtstöckl“ des Pfarrhofes der als Feldarbeiter eingesetzte 27-jährige Kriegsgefangene Korporal Sawaty Maslejnikov mit der Strafnummer 81243 an Herzversagen. Das Begräbnis am 24. Jänner um drei Uhr nachmittags wurde, wie die Salzburger Chronik berichtete, unter der Teilnahme sämtlicher Kriegsgefangenen der drei Lager im Dorf zu einer beeindruckenden Kundgebung. Mitgeführt wurde ein Transparent mit der Aufschrift „''In ewiger Erinnerung an den in der Gefangenschaft verstorbenen Genossen''“.

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