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| | Die '''Frohnburg''', (auch Fronburg), die als ein landschaftliches und kulturhistorisches Kleinod idyllisch am südlichen Stadtrand von [[Salzburg]] an der [[Hellbrunner Allee]] liegt, wurde zuletzt [[2003]] renoviert. Der Ausbau nach Norden im gleichen Jahr war ist kulturhistorisch problematisch, da er die historische Einheit entfremdet. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg]]. | | Die '''Frohnburg''', (auch Fronburg), die als ein landschaftliches und kulturhistorisches Kleinod idyllisch am südlichen Stadtrand von [[Salzburg]] an der [[Hellbrunner Allee]] liegt, wurde zuletzt [[2003]] renoviert. Der Ausbau nach Norden im gleichen Jahr war ist kulturhistorisch problematisch, da er die historische Einheit entfremdet. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg]]. |
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| − | ==Geschichte== | + | == Geschichte == |
| | Um 1620 als kleinerer Bau (bestehend aus dem Schlösschen, dem Lustgarten und der [[Frohnburghof|Meierei]]) erbaut, war es anfangs im Besitz des Freiherrn Kuenburg, dann des Freiherrn Froberg und zwischen 1670 und 1960 wieder ununterbrochen der Grafen von [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Kuenburg]]. In der Bausubstanz stammt das Schloss aus der Zeit 1670/80, als [[Johann Josef Graf von Kuenburg]] das Schloss neu gestaltete und erweiterte. | | Um 1620 als kleinerer Bau (bestehend aus dem Schlösschen, dem Lustgarten und der [[Frohnburghof|Meierei]]) erbaut, war es anfangs im Besitz des Freiherrn Kuenburg, dann des Freiherrn Froberg und zwischen 1670 und 1960 wieder ununterbrochen der Grafen von [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Kuenburg]]. In der Bausubstanz stammt das Schloss aus der Zeit 1670/80, als [[Johann Josef Graf von Kuenburg]] das Schloss neu gestaltete und erweiterte. |
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| | Die Wappenkartusche über dem Eingangsportal im Osten erinnert auch heute an die Zeit der Kuenburger. Das Schloss ist allseitig von einer hohen Mauer umgeben. | | Die Wappenkartusche über dem Eingangsportal im Osten erinnert auch heute an die Zeit der Kuenburger. Das Schloss ist allseitig von einer hohen Mauer umgeben. |
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| − | ==Schlossgarten und Schlosshof== | + | == Schlossgarten und Schlosshof == |
| | Der Schlosshof ist an der Westseite des Schlosses (Alleeseite) ausgeführt. Das schmiedeeiserne Einfahrtstor an der Hellbrunner Allee von beiderseitigen Pförtner- und Gärtnerhäuschen flankiert, stammt aus dem [[17. Jahrhundert]]. | | Der Schlosshof ist an der Westseite des Schlosses (Alleeseite) ausgeführt. Das schmiedeeiserne Einfahrtstor an der Hellbrunner Allee von beiderseitigen Pförtner- und Gärtnerhäuschen flankiert, stammt aus dem [[17. Jahrhundert]]. |
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| − | Das Schloss mit dem einst prachtvollen [[Barock|barocken]] Schlossgarten blickt nach Osten zur [[Salzach]] hin. Vom barocken Schlossgarten sind vor allem zwei geometrische Gartenweiher, die zentrale Brunnenschale (um 1954 wohl von Besatzungssoldaten eingegraben, im Jahr 2000 ausgegraben und wiederhergestellt) erhalten. Bemerkenswert ist auch der Wandbrunnen mit der Darstellung eines Delphins, ein Mädchen umschlingend. | + | Das Schloss mit dem einst prachtvollen [[Barock|barocken]] Schlossgarten blickt nach Osten zur [[Salzach]] hin. Vom barocken Schlossgarten sind vor allem zwei geometrische Gartenweiher, die zentrale Brunnenschale (um 1954 wohl von Besatzungssoldaten eingegraben, im Jahr 2000 ausgegraben und wiederhergestellt) erhalten. Bemerkenswert ist auch der [[Delphinbrunnen Frohnburg|Wandbrunnen]] mit der Darstellung eines Delphins, ein Mädchen umschlingend. |
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| | Die einst landschaftsprägende baumbestandene Schlossachse in die Grafenau (auch [[Herrenau]] oder [[Josefiau]] genannt), ist teilweise erkennbar, und heute als asymmetrische Zuckerahornallee ausgeführt. Die einstige Brücke in der Schlossachse über den einstigen [[Eschenbach]] ist heute nur mehr ansatzweise zu erkennen und von einem Parkplatz landschaftlich stark beeinträchtigt. Es handelt sich um die einzige erhaltene barocke Brücke Salzburgs (!). | | Die einst landschaftsprägende baumbestandene Schlossachse in die Grafenau (auch [[Herrenau]] oder [[Josefiau]] genannt), ist teilweise erkennbar, und heute als asymmetrische Zuckerahornallee ausgeführt. Die einstige Brücke in der Schlossachse über den einstigen [[Eschenbach]] ist heute nur mehr ansatzweise zu erkennen und von einem Parkplatz landschaftlich stark beeinträchtigt. Es handelt sich um die einzige erhaltene barocke Brücke Salzburgs (!). |
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| | Über eine Wiederbelebung des Eschenbaches wurde ebenso wie über eine Wiederanlage des Barockgartens mehrfach nachgedacht. Sie würden das Schlossensemble der Fronburg entscheidend aufwerten. | | Über eine Wiederbelebung des Eschenbaches wurde ebenso wie über eine Wiederanlage des Barockgartens mehrfach nachgedacht. Sie würden das Schlossensemble der Fronburg entscheidend aufwerten. |
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| − | ==Der Meierhof== | + | == Der Meierhof == |
| | : ''Hauptartikel: [[Frohnburghof]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Frohnburghof]]'' |
| | Der alte Hof der Fronburg-Meierei, östlich des Schlossparks gelegen, ist vorbildlich erhalten und wird jüngst als Montessori-Kindergarten genutzt. | | Der alte Hof der Fronburg-Meierei, östlich des Schlossparks gelegen, ist vorbildlich erhalten und wird jüngst als Montessori-Kindergarten genutzt. |
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| − | ==Quellen== | + | == Quellen == |
| | * [http://www.salzburg.com/sn/sonderbeilagen/artikel/498435.html www.salzburg.com] | | * [http://www.salzburg.com/sn/sonderbeilagen/artikel/498435.html www.salzburg.com] |
| | * [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus| Reinhard Medicus]] | | * [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus| Reinhard Medicus]] |