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| | ==Die Regulierung der Glan== | | ==Die Regulierung der Glan== |
| | [[Datei:Naturnaher Rückbau der Glan auf der Höhe der Rauchmühle.jpg|thumb|400px|naturnaher Rückbau der Glan auf der Höhe der Rauchmühle]] | | [[Datei:Naturnaher Rückbau der Glan auf der Höhe der Rauchmühle.jpg|thumb|400px|naturnaher Rückbau der Glan auf der Höhe der Rauchmühle]] |
| − | Die Glan trat früher immer wieder im Bereich Maxglan und Liefering bei Hochwässern über die Ufer. Eine besonders große Überschwemmung im Jahr [[1924]] führte zur Entscheidung, den Fließverlauf der Glan zu regulieren. Nach intensiven Bemühungen von Landeshauptmann Dr. [[Franz Rehrl]] und Landesrat [[Josef Hauthaler]] erfolgte dazu am [[24. November]] [[1933]] der Spatenstich. Angesichts der damaligen Arbeitslosigkeit hatte der Bau auch eine beschäftigungspolitische Bedeutung, weil er für über 300 Personen Arbeit brachte. Die Regulierung erfolgte in mehreren Abschnitten. Durch die Verbauung verkürzte sich der Glanverlauf um ca. 3 km. Mit der Regulierung der Nebenbäche aus den Walser Wiesen wurde die Glanverbauung abgeschlossen. Weiteres siehe Abbildung der Schautafel "Die Glan und ihre Regulierung" vom Lieferinger Kulturwanderweg in der Bildergalerie des Artikels. | + | Die Glan trat früher immer wieder im Bereich Maxglan und Liefering bei [[Hochwasser|Hochwässern]] über die Ufer. Eine besonders große Überschwemmung im Jahr [[1924]] führte zur Entscheidung, den Verlauf der Glan zu regulieren. Nach intensiven Bemühungen von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und [[Landesrat]] [[Josef Hauthaler]] erfolgte dazu am [[24. November]] [[1933]] der Spatenstich. Angesichts der damaligen Arbeitslosigkeit hatte der Bau auch eine beschäftigungspolitische Bedeutung, weil er für über 300 Personen Arbeit brachte. Die Regulierung erfolgte in mehreren Abschnitten. Durch die Verbauung verkürzte sich der Glanverlauf um ca. drei Kilometer. Mit der Regulierung der Nebenbäche aus den Walser Wiesen wurde die Glanverbauung abgeschlossen (siehe [[:Kategorie:Datei:Glan|Abbildung]] der Schautafel "''Die Glan und ihre Regulierung''" vom [[Lieferinger Kulturwanderweg]]). |
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| − | Nach den beiden Abschnitten 2008 und 2011 im Stadtteil Leopoldskron wurde im Jahr 2016 die Glan in Maxglan auf Höhe [[Rauchmühle]], zwischen Eisenbahnbrücke und [[Ignaz-Harrer-Straße]], auf einer Länge von ca. 300 m naturnah rückgebaut. Finanziert wurde der Großteil des Projektes durch eine naturschutzrechtlich vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahme. Die Stadt Salzburg leistete dazu einen Beitrag von rund 120.000 €. | + | Nach den beiden Abschnitten 2008 und 2011 im Stadtteil [[Leopoldskroner-Moos]] wurde im Jahr 2016 die Glan in Maxglan auf Höhe [[Rauchmühle]], zwischen Eisenbahnbrücke und [[Ignaz-Harrer-Straße]], auf einer Länge von ca. 300 m naturnah rückgebaut. Finanziert wurde der Großteil des Projektes durch eine naturschutzrechtlich vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahme. Die [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadt Salzburg]] leistete dazu einen Beitrag von rund 120.000 €. |
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| − | Zum Abschluss der Regulierung der Glan wurde von der Bundeswasserverwaltung des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]] zur Erinnerung an die Verdienste von [[Landesrat]] [[Josef Hauthaler]] die [[Hauthalerkapelle]] errichtet.. | + | Zum Abschluss der Regulierung der Glan wurde von der Bundeswasserverwaltung des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]] zur Erinnerung an die Verdienste von Landesrat Josef Hauthaler die [[Hauthalerkapelle]] errichtet.. |
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| | == Gemeinden und Stadtteile an der Glan == | | == Gemeinden und Stadtteile an der Glan == |