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"Treib es nicht, als wenn du zehntausend Jahre zu leben hättest!" Diesen schönen Aphorismus hat uns der römische  Kaiser Marc Aurel hinterlassen. Die Worte könnten auch von Erik Schnaitl stammen. Der gebürtige [[Innviertel|Innviertler]] scheint  alles daranzusetzen, bloß keine Stunde Lebenszeit unsinnig verstreichen zu lassen. Doch wie geht das in der Praxis? Schnaitl hat schon alle möglichen Berufe und Beschäftigungen probiert, um eine Antwort zu finden.  
 
"Treib es nicht, als wenn du zehntausend Jahre zu leben hättest!" Diesen schönen Aphorismus hat uns der römische  Kaiser Marc Aurel hinterlassen. Die Worte könnten auch von Erik Schnaitl stammen. Der gebürtige [[Innviertel|Innviertler]] scheint  alles daranzusetzen, bloß keine Stunde Lebenszeit unsinnig verstreichen zu lassen. Doch wie geht das in der Praxis? Schnaitl hat schon alle möglichen Berufe und Beschäftigungen probiert, um eine Antwort zu finden.  
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Am Anfang verlief alles noch in herkömmlichen Bahnen. Aufgewachsen in [[Tarsdorf]], als  erster von vier Söhnen eines Schlossers und einer Alten- und Krankenpflegerin,  ging er in [[Braunau]] an die HTL für Elektrotechnik, die er als "Klassenschlechtester" abschloss, wie er sagt.  Nach der Matura arbeitete er in einem Planungsbüro, nach zweieinhalb Jahren wechselte er  als Kundenberater in eine [[Raiffeisen]]bank. "Ich hätte damals einen Grund kaufen und ein Haus bauen können", sagt Schnaitl.  
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Am Anfang verlief alles noch in herkömmlichen Bahnen. Aufgewachsen in Tarsdorf, als  erster von vier Söhnen eines Schlossers und einer Alten- und Krankenpflegerin,  ging er in [[Braunau am Inn]] an die HTL für Elektrotechnik, die er als "Klassenschlechtester" abschloss, wie er sagt.  Nach der Matura arbeitete er in einem Planungsbüro, nach zweieinhalb Jahren wechselte er  als Kundenberater in eine [[Raiffeisen]]bank. "Ich hätte damals einen Grund kaufen und ein Haus bauen können", sagt Schnaitl.  
    
Doch es kam anders. Nach einem Jahr in der Bank begann er, Sportwissenschaften zu studieren.  Doch  nach drei Jahren  hatte er auch davon genug,  wollte nicht  bis zum Studienende zwei weitere Semester studieren. Denn, so Schnaitl: "Zwei Semester sind auch Lebenszeit."  Mit seiner damaligen Freundin versuchte er sich daraufhin sieben Monate lang als Entwicklungshelfer in Ghana, half in einem Waisen- und einem Krankenhaus.  Nach seiner Rückkehr  arbeitete er als Verkäufer in einer Linzer Biobäckerei und als "Knecht" bei  Biobauern, bis ihm klar wurde: "Ich will nicht mehr Knecht sein."  
 
Doch es kam anders. Nach einem Jahr in der Bank begann er, Sportwissenschaften zu studieren.  Doch  nach drei Jahren  hatte er auch davon genug,  wollte nicht  bis zum Studienende zwei weitere Semester studieren. Denn, so Schnaitl: "Zwei Semester sind auch Lebenszeit."  Mit seiner damaligen Freundin versuchte er sich daraufhin sieben Monate lang als Entwicklungshelfer in Ghana, half in einem Waisen- und einem Krankenhaus.  Nach seiner Rückkehr  arbeitete er als Verkäufer in einer Linzer Biobäckerei und als "Knecht" bei  Biobauern, bis ihm klar wurde: "Ich will nicht mehr Knecht sein."  
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==Quelle==
 
==Quelle==
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)
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*[[Salzburger Nachrichten]] (Thomas Hödlmoser)
    
[[Kategorie:Person|Schnaitl, Erik]]
 
[[Kategorie:Person|Schnaitl, Erik]]
 
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Schnaitl, Erik]]
 
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Schnaitl, Erik]]
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[[Kategorie:Oberösterreich|Schnaitl, Erik]]
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[[Kategorie:Innviertel|Schnaitl, Erik]]