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{{Dieser Artikel|behandelt die Geschichte des '''Schlosses Fuschl'''. Ein Artikel über das Schloss als Hotelbetrieb findet sich unter [[Schlosshotel Fuschl]].}}
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{{Dieser Artikel|behandelt die Geschichte des '''Schlosses Fuschl'''. Ein Artikel über das Schloss als Hotelbetrieb findet sich unter [[Hotel Schloss Fuschl]].}}
[[Datei:Schloss Fuschl 003.jpg|thumb|{{PAGENAME}}]]
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[[Datei:Schloss und Seeansicht von der Aussichtsplattform nahe der Schloss-Straße.jpg|thumb|Schloss Fuschl und Fuschlsee]]
[[Datei:Schloss fuschl ostseitig.JPG|thumb|Schloss Fuschl, ostseitig]]
   
[[Datei:Schloss Fuschl, Westseite.JPG|thumb|Schloss Fuschl, Westansicht]]
 
[[Datei:Schloss Fuschl, Westseite.JPG|thumb|Schloss Fuschl, Westansicht]]
 
[[Datei:Panoramabild Schloss Fuschl.JPG|thumb|Schloss Fuschl im Mai 2013]]
 
[[Datei:Panoramabild Schloss Fuschl.JPG|thumb|Schloss Fuschl im Mai 2013]]
 
[[Datei:Eingang zum Schloss Fuschl.jpg|thumb|Eingang zum Schloss Fuschl]]
 
[[Datei:Eingang zum Schloss Fuschl.jpg|thumb|Eingang zum Schloss Fuschl]]
[[Datei:Schloss fuschl 018.jpg|thumb|Kapelle gegenüber des Schlosses]]
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[[Datei:Sissi Museum.jpg|thumb|[[Jägerhaus (Hof bei Salzburg)|Jägerhaus]] mit [[Sissi-Museum Hotel Schloss Fuschl|Sissi-Museum]]]]
[[Datei:Kapelle b. Schloss Fuschl mit Bild v. ehemaligen Besitzer Stefan Schörghofer, der 2008 im Alter von 47 J. unerwartet verstarb..jpg|thumb|Kapelle b. Schloss Fuschl mit Bild v. ehemaligen Besitzer Stefan Schörghofer, der 2008 im Alter von 47 J. unerwartet verstarb]]
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[[Datei:Jägerhaus, Schloss Fuschl.jpg|thumb|Jägerhaus, Schloss Fuschl]]
Das '''Schloss Fuschl''' liegt auf einer Halbinsel im [[Fuschlsee]] im Gemeindegebiert von Hof bei Salzburg im [[Flachgau]] am Rande des [[Salzkammergut]]s.  
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[[Datei:Waldhaus, Schloss Fuschl.jpg|thumb|Waldhaus, Schloss Fuschl]]
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Das '''Schloss Fuschl''' ist ein historisches Jagdschloss auf einer kleinen Halbinsel im [[Fuschlsee]] im Gemeindegebiet von [[Hof bei Salzburg]] im [[Flachgau]] am Rande des [[Salzkammergut]]s.  
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In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts als Jagdschloss erbaut, diente es einst als Sommerresidenz der [[Salzburger Erzbischöfe]]. In den [[1950er]]-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das Schloss weltberühmt: seine romantische Lage am Ufer des Fuschlsees machte es zur idealen Filmkulisse für die „Sissi“-Filme mit [[Romy Schneider]]. Heute ist es ein 5-Sterne-Hotel.
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== Einleitung ==
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In der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s als Jagdschloss erbaut, diente es einst als Sommerresidenz der [[Salzburger Erzbischöfe]]. In den [[1950er]]-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das Schloss weltberühmt: seine romantische Lage am Ufer des Fuschlsees machte es zur idealen Filmkulisse für die „Sissi“-Filme mit [[Romy Schneider]]. Heute ist es ein fünf-Sterne-Hotel.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
 
===Die Zeit der Fürsterzbischöfe===
 
===Die Zeit der Fürsterzbischöfe===
Im sehr gut und ausführlich gestalteten, reich bebilderten Buch "Hotel Schloss Fuschl"<ref>Chronik, Hof bei Salzburg 2006, S. 1,3,8,10,11,16</ref> wird die Errichtung des Schlosses auf das Jahr 1461 unter dem Bauherrn Fürsterzbischof Sigmund I. von Volkersdorf datiert. Als Begründung für den Bau wird die Wahrung seiner Rechte (Anm. Jagdrechte) angegeben. Hierzu ist zu bemerken, dass der genaue Errichtungszeitraum des Schlosses innerhalb des 15. Jahrhunderts noch nicht deutlich fest steht. Der Bauherr, welcher Erzbischof es auch gewesen sein mochte, wollte ein Jagdschloss in dieser wildreichen Gegend errichten, ohne damit eine Sicherung seiner ohnehin unbestrittenen Rechte notwendig zu haben. Denn bereits im 14.Jahrhundert wurde die Burg Wartenfels am Thalgauegg, die von Konrad von Wartenfels an das Erzstift gefallen war, zum Sitz des Pflegers für das Pfleggericht Wartenfels, dessen Verwaltungsbereich auch den Fuschlsee umfasste.           
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Im sehr gut und ausführlich gestalteten, reich bebilderten Buch "Hotel Schloss Fuschl"<ref>Chronik, Hof bei Salzburg 2006, S. 1,3,8,10,11,16</ref> wird die Errichtung des Schlosses auf das Jahr [[1461]] unter dem Bauherrn Fürsterzbischof [[Sigmund I. von Volkersdorf]] datiert. Als Begründung für den Bau wird die Wahrung seiner Rechte (Anm. Jagdrechte) angegeben. Hierzu ist zu bemerken, dass der genaue Errichtungszeitraum des Schlosses innerhalb des 15. Jahrhunderts noch nicht deutlich feststeht. Der Bauherr, welcher Erzbischof es auch gewesen sein mochte, wollte ein Jagdschloss in dieser wildreichen Gegend errichten, ohne damit eine Sicherung seiner ohnehin unbestrittenen Rechte notwendig zu haben. Denn bereits im [[14. Jahrhundert]] wurde die [[Burg Wartenfels]] im [[Egg (Thalgau)|Egg]], die von Konrad von Wartenfels an das [[Erzstift Salzburg|Erzstift]] gefallen war, zum Sitz des [[Pfleger]]s für das [[Pfleggericht Wartenfels]], dessen Verwaltungsbereich auch den Fuschlsee umfasste.           
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Die dendrochronologischen<ref>Datierungsmethode der Archäologie, siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Dendrochronologie Wikipedia Dendrochronologie]</ref>  Untersuchungen ergaben bei den Trambalken (eine so genannte "Waldkante", also der letzte Jahresring war vorhanden, <ref>E-Mail von Dr. Hermann Fuchsberger an Martin Gschwandtner vom 12.12.2013</ref>) ein jüngstes Fälldatum von 1461. Damit weiß man, wann der Baum geschlägert wurde, nicht aber wann das Schloss gebaut wurde. Berücksichtigt man jedoch die damals notwendige Holztrocknungszeit bei Weichholz von fünf bis zehn Jahren (heute dauert das in den Trockenkammern nur kurze Zeit), dann kommt man schon auf einen Verarbeitungsbeginn von 1466 bis 1471. Sollte jedoch der Balken aus Altholz aus einem abgetragenen anderen Haus stammen (Bauernhaus,Stall,Stadl), dann vergrößert sich die zeitliche Unsicherheit noch mehr. Ein derartiges Schloss errichtete man nicht in einem Jahr; fünf bis zehn Jahre wären plausibel. Der Bau des Schlosses wird wohl in der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s irgendwann innerhalb der Zeitspanne  der Regierungszeit der Fürsterzbischöfe  [[Burkhard II. von Weißpriach]] (1461 - 1466), [[Bernhard von Rohr]] (1466 - 1487) und  [[Johann III. Beckenschlager]]  
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Die dendrochronologischen<ref>Datierungsmethode der Archäologie, siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Dendrochronologie Wikipedia Dendrochronologie]</ref>  Untersuchungen ergaben bei den Trambalken (eine so genannte "Waldkante", also der letzte Jahresring war vorhanden,<ref>E-Mail von Dr. Hermann Fuchsberger an Martin Gschwandtner vom 12.12.2013</ref>) ein jüngstes Fälldatum von 1461. Damit weiß man, wann der Baum geschlägert wurde, nicht aber wann das Schloss gebaut wurde. Berücksichtigt man jedoch die damals notwendige Holztrocknungszeit bei Weichholz von fünf bis zehn Jahren (heute dauert das in den Trockenkammern nur kurze Zeit), dann kommt man schon auf einen Verarbeitungsbeginn von 1466 bis 1471. Sollte jedoch der Balken aus Altholz aus einem abgetragenen anderen Haus stammen (Bauernhaus, Stall, Stadl), dann vergrößert sich die zeitliche Unsicherheit noch mehr. Ein derartiges Schloss errichtete man nicht in einem Jahr; fünf bis zehn Jahre wären plausibel. Der Bau des Schlosses wird wohl in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts irgendwann innerhalb der Zeitspanne  der Regierungszeit der Fürsterzbischöfe  [[Burkhard II. von Weißpriach]] (1461 - [[1466]]), [[Bernhard von Rohr]] (1466 - [[1487]]) und  [[Johann III. Beckenschlager]] (1487 - [[1489]]) stattgefunden haben. Eine genaue Datierung wird erst nach Auffindung entsprechender Urkunden, Rechnungen, Unterlagen über Robotleistungen etc. möglich sein. Soweit bekannt, waren die diesbezüglichen Nachforschungen nicht von Erfolg gekrönt. Auch eigene<ref>Anmer. Autor [[Martin Gschwandtner]]</ref> Recherchen in verschiedenen Archiven brachten keine Klarheit.  
(1487 - 1489) stattgefunden haben. Eine genaue Datierung wird erst nach Auffindung entsprechender Urkunden, Rechnungen, Unterlagen über Robotleistungen etc. möglich sein. Soweit bekannt, waren die diesbezüglichen Nachforschungen nicht von Erfolg gekrönt. Auch eigene<ref>Anmer. Autor [[Martin Gschwandtner]]</ref> Recherchen in verschiedenen Archiven brachten keine Klarheit.  
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Laut einer Urkunde um [[1500]]<ref> bitte Quelle angeben</ref> ist der Amtmann von [[Thalgau]] verpflichtet, bei den Aufenthalten des [[Salzburger Fürstenhof]]s (des fürsterzbischöfliche Hof) in Schloss Fuschl für die notwendige Möblierung zu sorgen. Üblicherweise verfügten Schlösser, die nur zeitweise genutzt wurden, damals kaum über eine feste Ausstattung.
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Laut einer Urkunde um [[1500]] war der Amtmann von [[Thalgau]] verpflichtet, bei den Aufenthalten des [[Salzburger Fürstenhof]]s (des fürsterzbischöfliche Hof) in Schloss Fuschl für die notwendige Möblierung zu sorgen. Üblicherweise verfügten Schlösser, die nur zeitweise genutzt wurden, damals kaum über eine feste Ausstattung.
    
[[1545]] kommt es dann zur ersten urkundlichen Erwähnung der fürstbischöflichen Jagd in Fuschl. Und [[1558]] besucht Fürsterzbischof [[Johann Jakob von Kuen-Belasy]] das Schloss Fuschl im Rahmen der jährlichen Prunkjagd. Auch Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] hält sich [[1593]] zur Jagd im Schloss Fuschl auf. Seit dieser Zeit wird das Schloss zunehmend mit Mobiliar ausgestattet, das dort nun auch ständig aufbewahrt wird. [[1624]] ist Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] zur Jagd auf Schloss Fuschl.
 
[[1545]] kommt es dann zur ersten urkundlichen Erwähnung der fürstbischöflichen Jagd in Fuschl. Und [[1558]] besucht Fürsterzbischof [[Johann Jakob von Kuen-Belasy]] das Schloss Fuschl im Rahmen der jährlichen Prunkjagd. Auch Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] hält sich [[1593]] zur Jagd im Schloss Fuschl auf. Seit dieser Zeit wird das Schloss zunehmend mit Mobiliar ausgestattet, das dort nun auch ständig aufbewahrt wird. [[1624]] ist Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] zur Jagd auf Schloss Fuschl.
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Als Salzburg [[1816]] zu Österreich kommt, geht das Schloss in österreichischen Staatsbesitz über und wird durch das Salinenamt [[Hallein]] verwaltet. Bis [[1833]] bleibt es fast unbewohnt und verfällt zusehends. Eine Versteigerung im selben Jahr bringt auch kein Ergebnis. So entschließt man sich zur Verpachtung des Schlosses.
 
Als Salzburg [[1816]] zu Österreich kommt, geht das Schloss in österreichischen Staatsbesitz über und wird durch das Salinenamt [[Hallein]] verwaltet. Bis [[1833]] bleibt es fast unbewohnt und verfällt zusehends. Eine Versteigerung im selben Jahr bringt auch kein Ergebnis. So entschließt man sich zur Verpachtung des Schlosses.
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[[1864]] erwirbt der Linzer Schiffmeister Michael Fink das Schloss, das damit erstmals in Privatbesitz übergeht. Fink erwirbt auch alle Fischereirechte am Fuschlsee. Das Schloss wird [[1873]] an Finks Tochter Amelie und ihren Mann, den königlich bayerischen Ober-Auditeur (Militärstaatsanwalt) Michael Erl, verkauft. Die Familie Erl lässt in den folgenden Jahren zahlreiche Erneuerungen, Umbauten und Veränderungen am Schloss vornehmen.
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[[1864]] erwirbt der Linzer Schiffmeister Michael Fink das Schloss, das damit erstmals in Privatbesitz übergeht. Fink erwirbt auch alle Fischereirechte am Fuschlsee. Das Schloss wird [[1873]] an Finks Tochter Amelie und ihren Mann, den königlich bayerischen Ober-Auditeur (Militärstaatsanwalt) Michael Erl, verkauft. Die Familie Erl lässt in den folgenden Jahren zahlreiche Erneuerungen, Umbauten und Veränderungen am Schloss vornehmen. Der bayerische Oberst Alfred Erl, Sohn von Michael und Amelie Erl, erben [[1894]] das „gelbe Schloss“, in dem er bis [[1910]] in den Sommermonaten lebt.
 
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Der bayerische Oberst Alfred Erl, Sohn von Michael und Amelie Erl, erbt [[1894]] das „gelbe Schloss“, in dem er bis [[1910]] in den Sommermonaten lebt.
      
===Nach dem Ersten Weltkrieg===
 
===Nach dem Ersten Weltkrieg===
 
[[1910]] kommen neue Schlossbesitzer: der Hof-Fischmeister Fritz Steinbacher und seine Frau Babette aus München, Bayern. Schließlich kaufen [[1918]] die Brüder Eduard Mayer, [[Postwirt in Hof]], und Martin Mayer vom [[Gasthof Baderluck]] in Hof das Schloss, das [[1925]] in den alleinigen Besitz des Postwirtes übergeht.
 
[[1910]] kommen neue Schlossbesitzer: der Hof-Fischmeister Fritz Steinbacher und seine Frau Babette aus München, Bayern. Schließlich kaufen [[1918]] die Brüder Eduard Mayer, [[Postwirt in Hof]], und Martin Mayer vom [[Gasthof Baderluck]] in Hof das Schloss, das [[1925]] in den alleinigen Besitz des Postwirtes übergeht.
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Der Besitzwechsel geht [[1929]] weiter. [[Gustav Edler von Remiz]] und seine Frau Hedwig (eine Enkelin des deutschen Großindustriellen August Thyssen) kaufen das Schloss, um es als angemessenen Wohnsitz auszubauen. In den nächsten Jahren erfolgen umfassende Renovierungen und Ausbauten, die auch das Jägerhaus einschließen, und die Anlage des Parks. Der Schlossbesitzer von Remiz wird nach der deutschen Besetzung Österreichs als Aktivist der ständestaatlich-katholischen „Vaterländischen Front“ verhaftet und im [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] festgehalten. Sein gesamter Besitz ist beschlagnahmt.
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Der Besitzwechsel geht [[1929]] weiter. [[Gustav Edler von Remiz]] und seine Frau Hedwig (eine Enkelin des deutschen Großindustriellen August Thyssen) kaufen das Schloss, um es als angemessenen Wohnsitz auszubauen. In den nächsten Jahren erfolgen umfassende Renovierungen und Ausbauten, die auch das [[Jägerhaus (Hof bei Salzburg)|Jägerhaus]] einschließen, und die Anlage des Parks. Der Schlossbesitzer von Remiz wird nach der [[Anschluss|deutschen Besetzung]] Österreichs als Aktivist der ständestaatlich-katholischen „Vaterländischen Front“ verhaftet und im [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] festgehalten. Sein gesamter Besitz ist beschlagnahmt.
    
===Das Schloss unter Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop===
 
===Das Schloss unter Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop===
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===Romy Schneider: Drehort für "Sissi"-Film===
 
===Romy Schneider: Drehort für "Sissi"-Film===
[[1955]] wird das Hotel Schloss Fuschl Schauplatz des ersten Sissi-Films mit [[Romy Schneider]] in der Hauptrolle. Es steht für das ähnlich malerisch gelegene Schloss Possenhofen, das sich am Starnberger See in [[Bayern]] befindet. Während der Dreharbeiten wohnte Romy Schneider im Schlosshotel, woran die luxuriöse Sissi-Suite mit ihrem atemberaubenden Ausblick auf den Fuschlsee noch heute erinnert. Durch den anhaltenden Erfolg des Films ist das Hotel Schloss Fuschl für ein weltweites Millionenpublikum untrennbar mit dem Sissi-Mythos verbunden, woran noch heute ein kleines Museum erinnert.
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[[1955]] wird das Hotel Schloss Fuschl Schauplatz des ersten Sissi-Films mit [[Romy Schneider]] in der Hauptrolle. Es steht für das ähnlich malerisch gelegene Schloss Possenhofen, das sich am Starnberger See in [[Bayern]] befindet. Während der Dreharbeiten wohnte Romy Schneider im Schlosshotel, woran die luxuriöse Sissi-Suite mit ihrem atemberaubenden Ausblick auf den Fuschlsee noch heute erinnert. Durch den anhaltenden Erfolg des Films ist das Hotel Schloss Fuschl für ein weltweites Millionenpublikum untrennbar mit dem Sissi-Mythos verbunden, woran noch heute ein kleines Museum erinnert. Heute gibt es im Jägerhaus ein [[Sissi-Museum Hotel Schloss Fuschl|Sissi-Museum]].
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== Weitere Gebäude ==
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* Waldhaus
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* eine [[Hubertuskapelle]]
    
==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
 
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Datei:Sissi Museum.jpg|Sissi-Museum beim Schloss Fuschl  
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Datei:Schloss fuschl ostseitig.JPG|Schloss Fuschl, ostseitig
 
Datei:Schloss Fuschl Nahaufnahme.jpg|Schloss Fuschl,  Nahaufnahme
 
Datei:Schloss Fuschl Nahaufnahme.jpg|Schloss Fuschl,  Nahaufnahme
Datei:St. Hubertuskapelle beim Schloss Fuschl, Ostansicht.jpg|[[Hubertuskapelle]] beim Schloss Fuschl, Ostansicht
   
Datei:Wappen beim Schlosseingang.JPG|alte Wappen über dem Schlosseingang
 
Datei:Wappen beim Schlosseingang.JPG|alte Wappen über dem Schlosseingang
Datei:Waldhaus, Schloss Fuschl.jpg|Waldhaus, Schloss Fuschl
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Datei:Jägerhaus, Schloss Fuschl.jpg|Jägerhaus, Schloss Fuschl
   
Datei:Hubertusbild am Jägerhaus.jpg|Hubertusbild am Jägerhaus
 
Datei:Hubertusbild am Jägerhaus.jpg|Hubertusbild am Jägerhaus
Datei:Aschermittwochruhetag.jpg|Schloss Fuschl in der Winterpause
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Datei:St. Hubertuskapelle beim Schloss Fuschl, Ostansicht.jpg|[[Hubertuskapelle]] beim Schloss Fuschl, Ostansicht
Datei:Schloss Fuschl, Ansicht von Thalgauegg aus.jpg|Schloss Fuschl, Ansicht von Thalgauegg aus
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Datei:Schloss fuschl 018.jpg|Hubertuskapellegegenüber des Schlosses
Datei:Schloss und Seeansicht von der Aussichtsplattform nahe der Schloss-Straße.jpg|Schloss und Seeansicht von der Aussichtsplattform, zu der man von der Schloss-Straße gelangt
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Datei:Kapelle b. Schloss Fuschl mit Bild v. ehemaligen Besitzer Stefan Schörghofer, der 2008 im Alter von 47 J. unerwartet verstarb..jpg|Hubertuskapelle mit Bild v. ehemaligen Besitzer Stefan Schörghofer, der 2008 im Alter von 47 J. unerwartet verstarb
 
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</gallery>
   
=== weitere Bilder ===
 
=== weitere Bilder ===
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{{Bildkat}}
 
{{Commonscat|Schloss Fuschl}}
 
{{Commonscat|Schloss Fuschl}}
   
==Quelle==
 
==Quelle==
 
* [http://www.schlossfuschlsalzburg.com/ Homepage vom Schloss Fuschl]
 
* [http://www.schlossfuschlsalzburg.com/ Homepage vom Schloss Fuschl]
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<references/>
 
<references/>
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[[Kategorie:Flachgau|Fuschl, Schloss]]
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{{SORTIERUNG: Fuschl, Schloss}}
[[Kategorie:Hof bei Salzburg|Fuschl, Schloss]]
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[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Architektur|Fuschl, Schloss]]
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[[Kategorie:Hof bei Salzburg]]
[[Kategorie:Schloss|Fuschl, Schloss]]
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[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Geschichte|Fuschl, Schloss]]
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[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Historische Gebäude|Fuschl, Schloss]]
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[[Kategorie:Schloss]]
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[[Kategorie:Historische Gebäude]]
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[[Kategorie:Salzburgs Schätze]]

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