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Textersetzung - „Mondseer Land“ durch „Mondseeland
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Im Herbst [[2000]] ließ Wegscheider einen Piratensender am [[Gaisberg]] installieren, nachdem ein Ansuchen auf einen terrestrischen Probebetrieb vom Verkehrsministerium abgelehnt worden war. Binnen weniger Tage legten Beamte der Fernmeldebehörde den Sender allerdings wieder lahm, da er jeder gesetzlichen Grundlage entbehrte. Ferdinand Wegscheider trat daraufhin am [[31. Oktober]] [[2000]] in einen öffentlichen Hungerstreik und bezog dafür einen alten Baucontainer auf dem [[Alter Markt|Alten Markt]]. Anfang [[2001]] reichte er gemeinsam mit seinen neuen Partnern, [[Rudolf Quehenberger]], Salzburger Spediteur und Ex-Präsident von [[SV Austria Salzburg]], [[Heinz Kluppenegger]] von der Firma [[EMTS]], einem europaweit tätigen Serviceanbieter für Mobiltelefonie, sowie der zum [[Raiffeisen|Raiffeisenverband Salzburg]] gehörende [[Fremdenverkehrs AG]], eine Verfassungsklage ein.
 
Im Herbst [[2000]] ließ Wegscheider einen Piratensender am [[Gaisberg]] installieren, nachdem ein Ansuchen auf einen terrestrischen Probebetrieb vom Verkehrsministerium abgelehnt worden war. Binnen weniger Tage legten Beamte der Fernmeldebehörde den Sender allerdings wieder lahm, da er jeder gesetzlichen Grundlage entbehrte. Ferdinand Wegscheider trat daraufhin am [[31. Oktober]] [[2000]] in einen öffentlichen Hungerstreik und bezog dafür einen alten Baucontainer auf dem [[Alter Markt|Alten Markt]]. Anfang [[2001]] reichte er gemeinsam mit seinen neuen Partnern, [[Rudolf Quehenberger]], Salzburger Spediteur und Ex-Präsident von [[SV Austria Salzburg]], [[Heinz Kluppenegger]] von der Firma [[EMTS]], einem europaweit tätigen Serviceanbieter für Mobiltelefonie, sowie der zum [[Raiffeisen|Raiffeisenverband Salzburg]] gehörende [[Fremdenverkehrs AG]], eine Verfassungsklage ein.
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Nachdem das Ministerium die gesetzliche Grundlage für Privatfernsehen im Jahr [[2002]] endlich geschaffen hatte, wurde Salzburg TV im Sommer 2002 eine Lizenz zuerkannt. Der Sender konnte ab [[6. Dezember]] [[2002]] von einem eigens errichteten Sender am [[Untersberg]] aus sein Programm abstrahlen und war somit über normale Antennen in der [[Stadt Salzburg]], im [[Mondseer Land]], im [[Innviertel]] und [[Berchtesgadener Land]] zu empfangen. Die technische Reichweite betrug damit 550.000 Personen.
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Nachdem das Ministerium die gesetzliche Grundlage für Privatfernsehen im Jahr [[2002]] endlich geschaffen hatte, wurde Salzburg TV im Sommer 2002 eine Lizenz zuerkannt. Der Sender konnte ab [[6. Dezember]] [[2002]] von einem eigens errichteten Sender am [[Untersberg]] aus sein Programm abstrahlen und war somit über normale Antennen in der [[Stadt Salzburg]], im [[Mondseeland]], im [[Innviertel]] und [[Berchtesgadener Land]] zu empfangen. Die technische Reichweite betrug damit 550.000 Personen.
    
Am [[26. Februar]] [[2004]] erhielt Salzburg TV eine neue Eigentümerstruktur: 48% übernahm die [[Wirtschaftskammer Salzburg]], 37% eine Tochter des Raiffeisenverbandes Salzburg und 10% das [[Bankhaus Spängler]]. Die restlichen 5% blieben bei den Gründern Wegscheider und Jörgner. Der Sender wurde zu einem Praxisbetrieb der [[Fachhochschule Salzburg]]. Innerhalb von drei Jahren wurde Salzburg TV saniert und zum Verkauf angeboten: Am [[1. Jänner]] [[2007]] sicherte sich [[Red Bull]] Eigentümer [[Dietrich Mateschitz]] 95% an Salzburg TV. Wegscheider und Jörgner behielten vorerst wiederum ihre Minderheitsanteile, verabschiedeten sich dann aber Ende März [[2008]] endgültig von ihrem "Kind".
 
Am [[26. Februar]] [[2004]] erhielt Salzburg TV eine neue Eigentümerstruktur: 48% übernahm die [[Wirtschaftskammer Salzburg]], 37% eine Tochter des Raiffeisenverbandes Salzburg und 10% das [[Bankhaus Spängler]]. Die restlichen 5% blieben bei den Gründern Wegscheider und Jörgner. Der Sender wurde zu einem Praxisbetrieb der [[Fachhochschule Salzburg]]. Innerhalb von drei Jahren wurde Salzburg TV saniert und zum Verkauf angeboten: Am [[1. Jänner]] [[2007]] sicherte sich [[Red Bull]] Eigentümer [[Dietrich Mateschitz]] 95% an Salzburg TV. Wegscheider und Jörgner behielten vorerst wiederum ihre Minderheitsanteile, verabschiedeten sich dann aber Ende März [[2008]] endgültig von ihrem "Kind".

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