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'''Johann März''' (* [[1941]] in der Batschka, [[Serbien]]) ist ein ehemaliger Bewohner des [[Flüchtlingslager Bergheim|Flüchtlingslagers Bergheim]] und hat dessen Geschichte umfassend dokumentiert.
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Im Zuge der Strafaktionen und ethnischen Säuberungen, die dem Rückzug der [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] aus dem besetzten [[Jugoslawien]] folgten, wurde die Familie März im Jahr [[1945]] im jugoslawischen Vernichtungslager Gakowa interniert. Dort starben 8 500 [[Volksdeutsche]], die Märzens aber konnten im Oktober [[1946]] nach 18 Monaten fliehen und landeten im Flüchtlingslager Bergheim, wo sie unter teilweise katastrophalen Umständen viele Jahre verbrachten. Aus dem Flüchtlingslager ging die Siedlung [[Kirchfeld]] hervor.

Als sein 184-seitiges Buch im Druck erschien, war der 74-jährige Johann März einer von nur mehr vier ehemaligen Lagerbewohnern, die noch in [[Bergheim]] lebten.

==Werke==
* ''Das Flüchtlingslager Bergheim 1944 bis 1965''. In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 152, 2012, S. 153, und 153, 2013, S. 173.
* ''Das Flüchtlingslager Bergheim 1944 bis 1965''. Salzburg : Verein Donauschwäbisches Kulturzentrum, 2014. ISBN 978-3-200-03758-8
==Quelle==
*[[SN]], 18. Juni 2015: ''1965 wurde die letzte Baracke abgerissen
{{SORTIERUNG:März, Johann}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Bergheim]]
[[Kategorie:Zuagroaste]]

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