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[[File:Zinkwand.jpg|thumb|Zinkwand (Bildmitte)vom Weißpriachtal aus]]
[[File:Zinkwand Stolleneingang SW.jpg|thumb|Lungauer Stolleneingang mit verfallener Knappenschmiede]]
[[Datei:Zinkwand_Knappenstube.jpg|thumb|Die Knappenstube in der Zinkwand]]
Die '''Zinkwand''' ist eine Felswand im nördlichen [[Weißpriachtal]] in den [[Schladminger Tauern]]. Sie befindet sich auf der Grenze [[Steiermark]] - [[Bundesland Salzburg]].
== Bergbau ==
Bereits im [[7. Jahrhundert|7.]] und [[8. Jahrhundert]] suchten die [[Römer]] und [[Kelten]] im Weißpriachtal am Fuße der Zinkwand nach Edelmetallen. Der erste urkundliche Nachweis stammt aus dem Jahre [[1287]]. Das Bergwerk wurde ca. [[1790]] aufgelöst. Heute können noch verschiedene Überreste, wie ein steingemauerter Gang und die Ruine einer Brunnenstube sowie die der ehemaligen Knappenunterkünfte, besichtigt werden.
== Salzburger Grenzfäll ==
Warum der erste [[Tauerntunnel]] keine 300 Meter lang ist, mit der Himmelskönigin zu tun hat und nicht nach [[Kärnten]] führt, warum in der Lungauer Zinkwand vieles, nur kein Zink zu finden ist und welcher Afrikaner vor mehr als 200 Jahren Bergbau-Anteile hielt, bringt dieser [[Salzburger Grenzfälle|Grenzfall]] aus der gleichnamigen Serie ans Licht.
Wahrscheinlich waren es bereits Kelten und Römer, mit Sicherheit aber seit [[1287]] mittelalterliche Bergleute, die Stollen in die Zinkwand im Gemeindegebiet von Weißpriach trieben und Berg und Umgebung wie einen Schweizer Emmentaler durchlöcherten. Dabei wurden auch Stollen quer durch den Berg von der Lungauer zur steirischen Seite getrieben und somit die erste unterirdische Verbindung durch den Tauernkamm geschaffen. Dieser erste, knapp 300 Meter lange "Tauerntunnel" kann noch heute benutzt werden, wenn auch nur mit leichtem Gepäck.
== Ausführliche Beschreibung ==
Da der Bergbau in der Zinkwand überwiegend vom Ennstal aus betrieben wurde, hat das [[EnnstalWiki]] diese Felswand und deren Stollen ausführlich dokumentiert:
* [[enns:Zinkwand]]
* [[enns:Himmelsköniginstollen]]
* [[enns:Knappenstube]]
== Quelle ==
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=57843 1. März 2017]
[[Kategorie:Lungau]]
[[Kategorie:Weißpriach]]
[[Kategorie:Bergbau]]
[[Kategorie:Niedere Tauern]]
[[Kategorie:Schladminger Tauern]]