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| | == Einleitung == | | == Einleitung == |
| − | Eine der Auswirkungen der [[Klimaerwärmung]] im [[Land Salzburg]] ist, dass der [[Wintertourismus]] verstärkt [[Beschneiungsanlage]]n einsetzen muss, um [[Schnee]] in ausreichende Menge und rechtzeitig zu Saisonbeginn zu haben (siehe dazu [[Winter 2011 - 2012]]. Um tagsüber die Gäste vom Lärm der Geräte zu verschonen, werden die Aktivitäten in die Nacht verlegt. Dies führt aber dazu, dass nicht nur Wildtiere ihre gewohnten Futterplätze nicht mehr aufsuchen, sondern dass auch Menschen sich in ihrer Nachtruhe beeinträchtigt fühlen. | + | Eine der Auswirkungen der [[Klimaerwärmung]] im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] ist, dass der [[Wintertourismus]] verstärkt [[Beschneiungsanlage]]n einsetzen muss, um [[Schnee]] in ausreichende Menge und rechtzeitig zu Saisonbeginn zu haben (siehe dazu [[Winter 2011/2012]]. Um tagsüber die Gäste vom Lärm der Geräte zu verschonen, werden die Aktivitäten in die Nacht verlegt. Dies führt aber dazu, dass nicht nur Wildtiere ihre gewohnten Futterplätze nicht mehr aufsuchen, sondern dass auch Menschen sich in ihrer Nachtruhe beeinträchtigt fühlen. |
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| | == Urlauberin klagte Flachauer Bergbahnen == | | == Urlauberin klagte Flachauer Bergbahnen == |
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| | Eine Zweitwohnbesitzer in [[Flachau]] ging 2008 wegen des Betriebs der Schneekanonen während der Nachtstunden zu Gericht, weil sie sich durch den Lärm in ihrer Nachtruhe gestört fühlte. Wie in der Quelle dieses Beitrags zitiert wird, meinte der der Chef der [[Flachauer Bergbahnen]]], [[Ernst Brandstätter]], dass sie sich zuerst ein Haus hin bauen, um von diesem weg Skifahren zu können, dann aber wollten sie die Bergbahnen in ihrer Tätigkeit einschränken. Die Anrainerin brachte im Oktober 2008 beim [[Landesgericht Salzburg]] eine Klage auf Unterlassung ein. Brandstetter verstand die Argumentation der Zweitwohnungsbesitzer nicht, wo sie doch gewusst hätte, dass sich die Piste rund 300 Meter von ihrem Haus entfernt befinde. | | Eine Zweitwohnbesitzer in [[Flachau]] ging 2008 wegen des Betriebs der Schneekanonen während der Nachtstunden zu Gericht, weil sie sich durch den Lärm in ihrer Nachtruhe gestört fühlte. Wie in der Quelle dieses Beitrags zitiert wird, meinte der der Chef der [[Flachauer Bergbahnen]]], [[Ernst Brandstätter]], dass sie sich zuerst ein Haus hin bauen, um von diesem weg Skifahren zu können, dann aber wollten sie die Bergbahnen in ihrer Tätigkeit einschränken. Die Anrainerin brachte im Oktober 2008 beim [[Landesgericht Salzburg]] eine Klage auf Unterlassung ein. Brandstetter verstand die Argumentation der Zweitwohnungsbesitzer nicht, wo sie doch gewusst hätte, dass sich die Piste rund 300 Meter von ihrem Haus entfernt befinde. |
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| − | Von den 200 Häusern, die sich im Nahbereich der Flachauer Piste befinden, war dies der erste Fall einer Klage. Die Klägerin wohne aber am weitesten von der Piste entfernt und sei auch nicht bei der behördlichen Versammlung dabei gewesen, erkläter Brandstätter. Und weiter argumentierte er, dass es nicht tagsüber möglich sei zu bescheien, weil es in der Nacht kälter sei und tagsüber der Betrieb laufe. Eine Änderung wäre ''der Ruin für die Seilbahnen'' (Zitat Quelle). Lediglich zu Weihnachten herrsche Ruhe, gab Brandstätter an. Da stünden 90 Prozent der Schneekanonen still. Weiters meinte Brandstätter, dass allein in Flachau 1 000 Arbeitsplätze gefährdet seine und die Flachauer auch um ihren Status als Weltcup-Veranstaltungsort bangten. | + | Von den 200 Häusern, die sich im Nahbereich der Flachauer Piste befinden, war dies der erste Fall einer Klage. Die Klägerin wohne aber am weitesten von der Piste entfernt und sei auch nicht bei der behördlichen Versammlung dabei gewesen, erklärte Brandstätter. Und weiter argumentierte er, dass es nicht tagsüber möglich sei zu bescheien, weil es in der Nacht kälter sei und tagsüber der Betrieb laufe. Eine Änderung wäre ''der Ruin für die Seilbahnen'' (Zitat Quelle). Lediglich zu Weihnachten herrsche Ruhe, gab Brandstätter an. Da stünden 90 Prozent der Schneekanonen still. Weiters meinte Brandstätter, dass allein in Flachau 1 000 Arbeitsplätze gefährdet seine und die Flachauer auch um ihren Status als Weltcup-Veranstaltungsort bangten. |
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| | Der Ausgang der Klage konnte noch nicht recherchiert werden (Dezember 2011). | | Der Ausgang der Klage konnte noch nicht recherchiert werden (Dezember 2011). |