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| − | [[Bild:Josef Reschen.jpg|thumb|Josef Reschen]]'''Josef Reschen''' (* [[5. Mai]] [[1941]] in Untergraden, Steiermark) ist ein ehemaliger [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] der [[Stadt Salzburg]] und aktueller Präsident des [[Salzburger Museumsverein|Museumsvereins]]. | + | [[Bild:Josef Reschen.jpg|thumb|Josef Reschen]] |
| | + | '''Josef Reschen''' (* [[5. Mai]] [[1941]] in Untergraden, Steiermark) ist ein ehemaliger [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] der [[Stadt Salzburg]] und aktueller Präsident des [[Salzburger Museumsverein|Museumsvereins]]. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| | Nach dem Studium arbeitete Reschen zunächst im Amt der Kärntner Landesregierung, um dann [[1967]] in den Dienst des Landes Salzburg zu treten. [[1974]] zog er in den Salzburger Gemeinderat ein. Am [[11. Februar]] [[1980]] übernahm er das Amt eines Stadtrats, am [[12. September]] [[1980]] wurde er schließlich Bürgermeister. | | Nach dem Studium arbeitete Reschen zunächst im Amt der Kärntner Landesregierung, um dann [[1967]] in den Dienst des Landes Salzburg zu treten. [[1974]] zog er in den Salzburger Gemeinderat ein. Am [[11. Februar]] [[1980]] übernahm er das Amt eines Stadtrats, am [[12. September]] [[1980]] wurde er schließlich Bürgermeister. |
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| − | Im siebten Jahr seiner Regierung errang Reschen die Absolute Mehrheit im Gemeinderat. Er übergab sein Amt am [[7. März]] [[1990]] an seinen [[SPÖ]]-Parteikollegen [[Harald Lettner]]: Die Anschuldigungen einer vor dem WEB-Untersuchungsauschuss verschwiegenen Geschäftsverbindung mit dem WEB-Imperium hatten ihn zum Rücktritt bewogen. | + | Im siebten Jahr seiner Regierung errang Reschen die absolute Mehrheit im Gemeinderat. Er übergab sein Amt am [[7. März]] [[1990]] an seinen [[SPÖ]]-Parteikollegen [[Harald Lettner]]: Die Anschuldigungen einer vor dem WEB-Untersuchungsausschuss verschwiegenen Geschäftsverbindung mit dem WEB-Imperium hatten ihn zum Rücktritt bewogen. |
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| − | Josef Reschens Regierungszeit war zu Beginn geprägt von einem rigorosen Sparkurs. Unter seiner "Regentschaft" wurden die [[Salzburger Stadtwerke|Stadtwerke]] in eine AG umgewandelt, wichtige Infrastrukturinvestitionen in Wasserversorgung, Kanal und [[Salzburger Lokalbahn|Lokalbahn]] getätigt und ein langfristiges Kulturstättenkonzept erstellt. Er war wesentlich an der Kür [[Gerard Mortier]]s zum [[Festspielintendant]]en beteiligt und trug zum Widerstand gegen die bayrische Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf bei. | + | Josef Reschens Regierungszeit war zu Beginn geprägt von einem rigorosen Sparkurs. Unter seiner "Regentschaft" wurden die [[Salzburger Stadtwerke|Stadtwerke]] in eine AG umgewandelt, wichtige Infrastrukturinvestitionen in Wasserversorgung, Kanal und [[Salzburger Lokalbahn|Lokalbahn]] getätigt und ein langfristiges Kulturstättenkonzept erstellt. Er war wesentlich an der Kür [[Gérard Mortier]]s zum [[Festspielintendant]]en beteiligt und trug zum Widerstand gegen die bayrische Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf bei. |
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| | Am [[1. März]] [[2003]] wurde Josef Reschen zum Präsidenten des Museumsvereins gewählt. Er übernahm dieses Amt von [[Karl-Heinz Ritschel]]. | | Am [[1. März]] [[2003]] wurde Josef Reschen zum Präsidenten des Museumsvereins gewählt. Er übernahm dieses Amt von [[Karl-Heinz Ritschel]]. |
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| | {{Zeitfolge | | {{Zeitfolge |
| | |AMT=[[Bürgermeister der Stadt Salzburg]] | | |AMT=[[Bürgermeister der Stadt Salzburg]] |
| − | |ZEIT=[[1980]] - [[1990]] | + | |ZEIT=[[1980]]–[[1990]] |
| | |VORGÄNGER=[[Heinrich Salfenauer]] | | |VORGÄNGER=[[Heinrich Salfenauer]] |
| | |NACHFOLGER=[[Harald Lettner]] | | |NACHFOLGER=[[Harald Lettner]] |