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== Familie ==
 
== Familie ==
[[1932]] heiratete er Rosa Petermayer (* [[1911]] † [[2005]]), eine Großnichte von [[Julius Haagn]] in der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|St. Andrä Kirche]] in der [[Neustadt]]. Bis [[1936]] wohnte er mit seiner Familie in einer Wohnung in der [[Linzer Gasse]] 62, ab [[1936]] in der so genannten [[Franz Rehrl|Rehrlsiedlung]] in der [[Mühldorfgasse]] 21. Aus dieser Ehe stammen drei Kinder: Gerhard (* [[4. Februar]] [[1933]] † [[2. August]] [[2012]] ), Gertraud verehelichte Lienbacher (* [[1936]]) sowie als Nachzügler Winfried (* [[1943]]). Während die [[Bomben auf Salzburg]] fielen, zog die Familie aus Sicherheitsgründen wieder in die Linzer Gasse.
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[[1932]] heiratete er Rosa Petermayer (* [[1911]] † [[2005]]), eine Großnichte von [[Julius Haagn]], in der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|Andräkirche]] in der [[Neustadt]]. Bis [[1936]] wohnte er mit seiner Familie in einer Wohnung in der [[Linzer Gasse]] 62, ab [[1936]] in der so genannten [[Franz Rehrl|Rehrlsiedlung]] in der [[Mühldorfgasse]] 21. Aus dieser Ehe stammen drei Kinder: Gerhard (* [[4. Februar]] [[1933]] † [[2. August]] [[2012]] ), Gertraud verehelichte Lienbacher (* [[1936]]) sowie als Nachzügler Winfried (* [[1943]]). Während die [[Bomben auf Salzburg]] fielen, zog die Familie aus Sicherheitsgründen wieder in die Linzer Gasse.
    
== Seine Haltung in der Zeit des Nationalsozialismus ==
 
== Seine Haltung in der Zeit des Nationalsozialismus ==
Während und vor dem Zweiten Weltkrieg hatte er dem [[Nationalsozialismus]] gegenüber eine klar gegnerische Haltung. Er grüßte beispielsweise nicht mit "Heil Hitler!", sondern mit "Grüß Gott!" und beteiligte sich auch an keiner militärischen Tätigkeit. Dabei wurde er beinahe beim Hören des so genannten Feindsenders von einem der nationalsozialistischen Nachbarn verraten, jedoch von einem zweiten befreundeten Nachbarn gerettet, der ihn wegen seiner Familie schützte.
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Während und vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte er dem [[Nationalsozialismus]] gegenüber eine klar gegnerische Haltung. Er grüßte beispielsweise nicht mit "Heil Hitler!", sondern mit "Grüß Gott!" und beteiligte sich auch an keiner militärischen Tätigkeit. Dabei wurde er beinahe beim Hören eines so genannten Feindsenders von einem der nationalsozialistischen Nachbarn verraten, jedoch von einem zweiten befreundeten Nachbarn gerettet, der ihn wegen seiner Familie schützte.
    
== Selbstständige Tätigkeit ==
 
== Selbstständige Tätigkeit ==
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== Politische Tätigkeiten ==
 
== Politische Tätigkeiten ==
Er hatte während seiner 45-jährigen beruflichen Tätigkeit viele politische Ämter inne: Er war in der Innung der Schuhmacher tätig, zwei Wahlperioden als Landesinnungsmeister-Stellvertreter und dann von [[1965]] bis [[1970]] als Landesinnungsmeister. Er war auch Mitglied des Bundesinnungsausschusses und bis 1973 Mitglied des Aufsichtsrates der Selbstständigenkrankenkasse. Durch zwei Perioden war er [[ÖVP]]-Mandatar im [[Salzburger Gemeinderat]], von [[1946]] bis [[1949]] und von [[1953]] bis [[1957]].
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Er hatte während seiner 45-jährigen beruflichen Tätigkeit viele politische Ämter inne: Er war in der Innung der Schuhmacher tätig, zwei Wahlperioden als Landesinnungsmeister-Stellvertreter und dann von [[1965]] bis [[1970]] als Landesinnungsmeister. Er war auch Mitglied des Bundesinnungsausschusses und bis 1973 Mitglied des Aufsichtsrates der [[Gewerbliche Selbständigenkrankenkasse für Salzburg|Selbständigenkrankenkasse]]. Durch zwei Perioden war er [[ÖVP]]-Mandatar im [[Salzburger Gemeinderat]], von [[1946]] bis [[1949]] und von [[1953]] bis [[1957]].
    
== Sportliches Engagement ==
 
== Sportliches Engagement ==
Er förderte neben seinen politischen Tätigkeiten auch das Salzburger Sportleben. Er war vor dem zweiten Weltkrieg Begründer der Christlich-Deutschen Turnerschaft Salzburg, die sich vom Österreichischen Turnerbund loslöste, und deren letzter Gauturnwart. Nach dem Krieg begründete er gemeinsam mit Oberst [[Erich Haas-Ehrenfeldt|Haas-Ehrenfeldt]] und [[Karl Iser]] den Landesverband Salzburg der Österreichischen Turn- und Sportunion. Laut der Homepage der TGUS Salzburg: "1946 : Vereinsgründung von Josef Koppler und Rupert Oberhofer des damaligen Stadtvereinen mit mehreren Sektionen ( die bekanntesten davon ULA-Union Leichtathletik, UBBC Basketball, UTTC-Tischtennis UHC –Handball und die Sektion Turnen usw ...
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Er förderte neben seinen politischen Tätigkeiten auch das Salzburger Sportleben. Er war vor dem zweiten Weltkrieg Begründer der Christlich-Deutschen Turnerschaft Salzburg, die sich vom Österreichischen Turnerbund loslöste, und deren letzter Gauturnwart. Nach dem Krieg begründete er gemeinsam mit Oberst [[Erwin Haas-Ehrenfeldt|Haas-Ehrenfeldt]] und [[Karl Iser]] den Landesverband Salzburg der Österreichischen Turn- und Sportunion. Laut der Homepage der TGUS Salzburg: "1946 : Vereinsgründung von Josef Koppler und Rupert Oberhofer des damaligen Stadtvereines mit mehreren Sektionen (die bekanntesten davon: ULA Union Leichtathletik, UBBC Basketball, UTTC Tischtennis, UHC − Handball und die Sektion Turnen usw. ...
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Aus damaligen Notizen - " Man erinnert sich ": Herr Koppler hat im Jahre 1938 die alte Fahne der christlichen deutschen Turnerschaft bei sich zu Hause während des Krieges versteckt und somit konnte ein altes Erbstück, ( denn aus dem christlichen deutschen Turnerbund ging dann die Union hervor) gerettet werden.  
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Aus damaligen Notizen - "Man erinnert sich": Herr Koppler hat im Jahre [[1938]] die alte Fahne der christlichen deutschen Turnerschaft bei sich zu Hause während des Krieges versteckt und somit konnte ein altes Erbstück (denn aus dem christlichen deutschen Turnerbund ging dann die Union hervor) gerettet werden.  
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Zitat: "Diese Fahne wurde bei der Vereinsgründung feierlich geschwungen und ist heute noch im Salzburger Landesverband ( nicht bestätigt ) aufbewahrt"<ref>http://www.tgus.org/content/index.php/id353.html</ref>. Die damalige Turnhalle war die heutige Jahnturnhalle am Giselakai. Bomben auf Salzburg treffen auch die alte Union-Turnhalle. "Er war Landesobmannstellvertreter und maßgeblich am Bau der Unionsporthalle in Nonntal (1952 - 2007) beteiligt, indem er für den Verein von der Bundesleitung in Wien das benötigte Geld mit viel Verhandlungsgeschick bekam.
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Zitat: "Diese Fahne wurde bei der Vereinsgründung feierlich geschwungen und ist heute noch im Salzburger Landesverband (nicht bestätigt) aufbewahrt"<ref>http://www.tgus.org/content/index.php/id353.html</ref>. Die damalige Turnhalle war die heutige Jahnturnhalle am Giselakai. Bomben auf Salzburg treffen auch die alte Union-Turnhalle. "Er war Landesobmannstellvertreter und maßgeblich am Bau der Unionsporthalle in Nonntal (1952 - 2007) beteiligt, indem er für den Verein von der Bundesleitung in Wien das benötigte Geld mit viel Verhandlungsgeschick bekam.
    
== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==
Koppler war [[Bürgerbrief der Stadt Salzburg|Bürger der Stadt Salzburg]] und erhielt unter anderem das Goldene Verdienstzeichen um die Republik Österreich, den [[Ring der Stadt Salzburg]], das [[Salzburger Sport-Ehrenzeichen|Silberen]] und [[Salzburger Sport-Ehrenzeichen|Goldene Sportehrenzeichen des Landes Salzburg]].
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Koppler war [[Bürgerbrief der Stadt Salzburg|Bürger der Stadt Salzburg]] und erhielt unter anderem das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich, den [[Ring der Stadt Salzburg]] sowie das [[Salzburger Sport-Ehrenzeichen|Silberne]] und das [[Salzburger Sport-Ehrenzeichen|Goldene Sportehrenzeichen]] des Landes Salzburg.
    
== Der Ruhestand und die letzten Jahre ==
 
== Der Ruhestand und die letzten Jahre ==

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