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Der Hauptgegner des Erzbischofs war zunächst Herzog Heinrich von Niederbayern, der 1285 überraschend die Salzburger Stadt [[Mühldorf am Inn]] besetzte. Nach einer militärischen Gegenattacke des Erzbischofs vermittelte im November 1285 der Herzog von Oberbayern, Pfalzgraf Ludwig der Strenge einen Waffenstillstand. Ein Schiedsgericht sollte alle offene Fragen klären. Die Stadt Mühldorf wurde an Salzburg zurückgestellt.  
 
Der Hauptgegner des Erzbischofs war zunächst Herzog Heinrich von Niederbayern, der 1285 überraschend die Salzburger Stadt [[Mühldorf am Inn]] besetzte. Nach einer militärischen Gegenattacke des Erzbischofs vermittelte im November 1285 der Herzog von Oberbayern, Pfalzgraf Ludwig der Strenge einen Waffenstillstand. Ein Schiedsgericht sollte alle offene Fragen klären. Die Stadt Mühldorf wurde an Salzburg zurückgestellt.  
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Bald darauf schlichtete der Erzbischof einen Streit zwischen den "reichen" und den "armen" Bürgern der [[Stadt Salzburg]], wie damals die auswärtigen und die heimischen Bürger genannt worden waren, wobei erstmals ein urkundliches Stadtrecht bekannt wird (siehe [[Sühnebrief]]).  
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Bald darauf schlichtete der Erzbischof einen Streit zwischen den "reichen" und den "armen" Bürgern der [[Stadt Salzburg]], wie damals die auswärtigen und die heimischen Bürger genannt worden waren, wobei erstmals mit [[20. April]] [[1287]] ein urkundliches Stadtrecht bekannt wird (siehe [[Sühnebrief]]).
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[[1287]] erwarb er [[Kaprun]].
    
Die Auseinandersetzungen in der [[Steiermark]] mit Herzog Albrecht I. verliefen für Salzburg ungünstig. Herzog Albrecht hatte Salzburger Dienstleute vom Erzstift abgeworben, worauf Rudolf im Winter [[1289]]/[[1290|90]] ins steirische [[Ennstal]] einfiel und die [[Burg Statteneck]] zerstörte. Der steirische Herzog war aber darauf militärisch stärker und so musste Rudolf am [[11. Jänner]] [[1290]] über Vermittlung der Herzogin Elisabeth in Wien einem Frieden zustimmen, in dem Salzburg u. a. auf abgefallene Dienstmannen dauerhaft verzichten musste und zudem die Beschlüsse der Salzburger Synode (in der Rudolf Herzog Albrecht und dessen Länger bannen ließ) öffentlich widerrufen musste.
 
Die Auseinandersetzungen in der [[Steiermark]] mit Herzog Albrecht I. verliefen für Salzburg ungünstig. Herzog Albrecht hatte Salzburger Dienstleute vom Erzstift abgeworben, worauf Rudolf im Winter [[1289]]/[[1290|90]] ins steirische [[Ennstal]] einfiel und die [[Burg Statteneck]] zerstörte. Der steirische Herzog war aber darauf militärisch stärker und so musste Rudolf am [[11. Jänner]] [[1290]] über Vermittlung der Herzogin Elisabeth in Wien einem Frieden zustimmen, in dem Salzburg u. a. auf abgefallene Dienstmannen dauerhaft verzichten musste und zudem die Beschlüsse der Salzburger Synode (in der Rudolf Herzog Albrecht und dessen Länger bannen ließ) öffentlich widerrufen musste.
    
==Quelle==
 
==Quelle==
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]]: Salzburg im Spätmittelalter, in: Geschichte Salzburgs- Stadt und Land, Bd.I/1, hg. von [[Heinz Dopsch]],2. Auflage Salzburg 1984, VIII. S. 437-661, hier S.452-462.  
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* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]]: ''Salzburg im Spätmittelalter'', in: ''Geschichte Salzburgs- Stadt und Land'', Bd.I/1, hg. von [[Heinz Dopsch]],2. Auflage Salzburg 1984, VIII. S. 437-661, hier S.452-462.  
    
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[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]
 
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[[Kategorie:Erzbischof]]
 
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