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'''Ulrich Hofbauer''' [[OSB]] (* um [[1580]] in Altenbuch bei Straubing, † [[23. August]] [[1637]] in Michaelbeuern) war von 1614 bis 1626 der 38. Abt der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]].
 
'''Ulrich Hofbauer''' [[OSB]] (* um [[1580]] in Altenbuch bei Straubing, † [[23. August]] [[1637]] in Michaelbeuern) war von 1614 bis 1626 der 38. Abt der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]].
 
==Leben==
 
==Leben==
Ulrich Hofbauer (auch: Hoffpauer)war der  Sohn des Hufschmieds Sebastian Hofbauer und seiner Frau Regina. Seine Ordensgelübde legte er am [[25. August]] [[1605]] im [[Stift St. Peter]] ab. Von [[1611]] bis [[1613]] war er Prior des Stifts. Am [[24. Februar]] [[1613]] wurde er zum Administrator des Stiftes Michaelbeuern ernannt. Zum Abt wurde er am [[11. Juli]] [[1614]] gewählt. In seine Amtszeit fielen verschiedene Um- und Neubauten im Kloster. So wurde in Salzburg bei Leopold Rottendorfer eine neue Orgel in Auftrag gegeben und zwei Altäre in der Stiftskirche neu errichtet. Auch wurden Werke für die Bibliothek neu angeschafft. Von Erzbischof [[Markus Sittikus]] erhielt er das Dekanat über die Pfarren Köstendorf, Seekirchen, Berndorf und Thalgau.  
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Ulrich Hofbauer (auch: Hoffpauer) war der  Sohn des Hufschmieds Sebastian Hofbauer und seiner Frau Regina. Seine Ordensgelübde legte er am [[25. August]] [[1605]] im [[Stift St. Peter]] ab. Von [[1611]] bis [[1613]] war er Prior des Stifts. Am [[24. Februar]] [[1613]] wurde er zum Administrator des Stiftes Michaelbeuern ernannt. Zum Abt wurde er am [[11. Juli]] [[1614]] gewählt. In seine Amtszeit fielen verschiedene Um- und Neubauten im Kloster. So wurde in Salzburg bei Leopold Rottendorfer eine neue Orgel in Auftrag gegeben und zwei Altäre in der Stiftskirche neu errichtet. Auch wurden Werke für die Bibliothek neu angeschafft. Von Erzbischof [[Markus Sittikus]] erhielt er das Dekanat über die Pfarren Köstendorf, Seekirchen, Berndorf und Thalgau.  
    
Wie Filz berichtet gab es innerhalb des Konvents Unstimmigkeiten, sodass Hofbauer am [[1. Dezember]] [[1626]] vom Amt des Abtes zurücktrat. Danach hospitierte er im [[Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal|Stift St. Paul]] in Kärnten. Im Mai 1637 kam er nach Michaelbeuern, weil man ihn zur Abtwahl eingeladen hatte, dort verstarb er am 23. August 1637. Er liegt in der Gruft der Abteikirche begraben.
 
Wie Filz berichtet gab es innerhalb des Konvents Unstimmigkeiten, sodass Hofbauer am [[1. Dezember]] [[1626]] vom Amt des Abtes zurücktrat. Danach hospitierte er im [[Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal|Stift St. Paul]] in Kärnten. Im Mai 1637 kam er nach Michaelbeuern, weil man ihn zur Abtwahl eingeladen hatte, dort verstarb er am 23. August 1637. Er liegt in der Gruft der Abteikirche begraben.
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