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| | == Leben == | | == Leben == |
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| − | Johann "Hans" Paarhammer wurde am [[3. April]] [[1947]] zu Haubenödt in [[Hallwang]] als Sohn der Bauersleute Johann und Theresia Paarhammer geboren, wo er am Hof seiner Eltern aufwuchs. In seiner Jugendzeit war er auch ein fleißiger Ministrant in seiner Heimatpfarre Hallwang. Er besuchte die Volksschule in Hallwang und absolvierte anschließend von [[1958]] bis [[1966]] das [[Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]], an dem er [[1966]] maturierte. | + | Johann "Hans" Paarhammer wurde am [[3. April]] [[1947]] zu Haubenödt in [[Hallwang]] als Sohn der Bauersleute Johann und Theresia Paarhammer geboren, wo er am Hof seiner Eltern aufwuchs. In seiner Jugendzeit war er auch ein fleißiger Ministrant in seiner Heimatpfarre Hallwang. Er besuchte die Volksschule in Hallwang und absolvierte anschließend von [[1958]] bis [[1966]] das [[Borromäum|Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]], an dem er [[1966]] maturierte. |
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| − | Von [[1966]] bis [[1971]] studierte Hans Paarhammer an der Theoligischen Fakultät der [[Paris-Lodron-Universität]] in [[Salzburg]] die Fächer Philosophie und Theologie ([[1973]]: Sponsion zum Magister der Theologie). | + | Von [[1966]] bis [[1971]] studierte Hans Paarhammer an der [[Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Salzburg|Theoligischen Fakultät]] der [[Universität Salzburg|Paris-Lodron-Universität]] in [[Salzburg]] die Fächer Philosophie und Theologie ([[1973]]: Sponsion zum Magister der Theologie). |
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| − | Im Jahre [[1971]] wurde Hans Paarhammer zum Priester geweiht. Seine Primiz feierte er in der Pfarrkirche (St.Martin) seines Heimatdorfes Hallwang. Er war dann seit [[1972]] Kooperator der Pfarre [[Gnigl]] und Kooperator in [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]]. Neben diesen Seelsorglichen Tätigkeiten beteiligte er sich noch an weiterführenden Studien des Kirchenrechts ([[1974]]: Ernennung zum kirchlichen Richter; [[1976]]: Promotion zum Doktor der Theologie aus dem Fach Kirchenrecht). Anschließend schloss er das kanonistische Fachstudium in Salzburg und München ab. | + | Im Jahre [[1971]] wurde Hans Paarhammer zum Priester geweiht. Seine Primiz feierte er in der Pfarrkirche (St. Martin) seines Heimatdorfes Hallwang. Er war dann seit [[1972]] Kooperator der Pfarre [[Gnigl]] und Kooperator in [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]]. Neben diesen Seelsorglichen Tätigkeiten beteiligte er sich noch an weiterführenden Studien des Kirchenrechts ([[1974]]: Ernennung zum kirchlichen Richter; [[1976]]: Promotion zum Doktor der Theologie aus dem Fach Kirchenrecht). Anschließend schloss er das kanonistische Fachstudium in Salzburg und München ab. |
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| | [[1976]] wurde Hans Paarhammer zum Rechtsreferenten des Erzbischöflichen Ordinariates ernannt. | | [[1976]] wurde Hans Paarhammer zum Rechtsreferenten des Erzbischöflichen Ordinariates ernannt. |
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| | Hans Paarhammer war von [[1977]] bis [[1982]] Vizeoffizial (Gerichtsvikar) des Erzbischöflichen Diözesan- und Metropolitangerichtes in Salzburg. [[1982]] wurde er dann zum Offizial am [[Diözesan- und Metropolitangericht]] in Salzburg, der er bis [[1993]] war. | | Hans Paarhammer war von [[1977]] bis [[1982]] Vizeoffizial (Gerichtsvikar) des Erzbischöflichen Diözesan- und Metropolitangerichtes in Salzburg. [[1982]] wurde er dann zum Offizial am [[Diözesan- und Metropolitangericht]] in Salzburg, der er bis [[1993]] war. |
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| − | Von [[1977]] bis [[1993]] war Hans Paarhammer der Pfarrer von [[Koppl]]. | + | Von [[1977]] bis [[1993]] war Hans Paarhammer Pfarrer von [[Koppl]]. |
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| | [[1977]] bis [[1981]]: Habilitationsstudium und Lehraufträge für Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät der Paris-Lodron-Universität in Salzburg. [[1981]] erfolgte schließlich seine Habilitation für das Fach Kirchenrecht an der Universität Graz. | | [[1977]] bis [[1981]]: Habilitationsstudium und Lehraufträge für Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät der Paris-Lodron-Universität in Salzburg. [[1981]] erfolgte schließlich seine Habilitation für das Fach Kirchenrecht an der Universität Graz. |
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| | Von [[1987]] bis [[1989]] war Hans Paarhammer Dekan der Theologischen Fakultät der Paris-Lodron-Universität in Salzburg. | | Von [[1987]] bis [[1989]] war Hans Paarhammer Dekan der Theologischen Fakultät der Paris-Lodron-Universität in Salzburg. |
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| − | [[1988]] wurde Hans Paarhammer Domkapitular in Salzburg. | + | [[1988]] wurde Hans Paarhammer [[Domkapitular]] in Salzburg. |
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| − | Seit [[1990]] ist Hans Paarhammer Landesschützenkurat und geistlicher Assistent für die Heimat- und Brauchtumspflege im [[Land Salzburg]]. Weiters war er von [[1993]] bis [[1999]] Generalvikar der [[Erzdiözese Salzburg]]. [[1993]] wurde er schließlich zum Päpstlichen Ehrenprälaten ernannt. | + | Seit [[1990]] ist Hans Paarhammer [[Landesschützenkurat]] und geistlicher Assistent für die Heimat- und Brauchtumspflege im [[Land Salzburg]]. Weiters war er von [[1993]] bis [[1999]] [[Generalvikar]] der [[Erzdiözese Salzburg]]. [[1993]] wurde er schließlich zum Päpstlichen Ehrenprälaten ernannt. |
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| | Seit [[1996]] ist Hans Paarhammer Konsultor des Apostolischen Stuhles im Päpstlichen Rat für die Interpretation kirchlicher Gesetzestexte. | | Seit [[1996]] ist Hans Paarhammer Konsultor des Apostolischen Stuhles im Päpstlichen Rat für die Interpretation kirchlicher Gesetzestexte. |
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| − | Hans Paarhammer ist seit [[1984]] Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses des Katholischen Hochschulwerkes. Von [[1982]] bis [[1987]] war er Mitglied des Direktoriums und von [[1987]] bis [[1989]] Mitglied des Präsidiums der [[Salzburger Hochschulwochen]]. | + | Hans Paarhammer ist seit [[1984]] Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses des [[Katholisches Hochschulwerk|Katholischen Hochschulwerkes]]. Von [[1982]] bis [[1987]] war er Mitglied des Direktoriums und von [[1987]] bis [[1989]] Mitglied des Präsidiums der [[Salzburger Hochschulwochen]]. |
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| | In seiner kurzen Amtszeit ist es ihm dank der Hilfe großzügiger Fördere gelungen, die Sektion Salzburg der Stiftung Pro Oriente im IFZ (Internationales Forschungszentrum) zu beheimaten und das bisherige Institut für Religionswissenschaft und Theologie als Institut für den Christlichen Osten in seinem Bestand zu sichern. Er selbst wird ein Institut leiten, dessen Forschungsschwerpunkt den Beziehungen von Kirche und Staat gewidmet ist. | | In seiner kurzen Amtszeit ist es ihm dank der Hilfe großzügiger Fördere gelungen, die Sektion Salzburg der Stiftung Pro Oriente im IFZ (Internationales Forschungszentrum) zu beheimaten und das bisherige Institut für Religionswissenschaft und Theologie als Institut für den Christlichen Osten in seinem Bestand zu sichern. Er selbst wird ein Institut leiten, dessen Forschungsschwerpunkt den Beziehungen von Kirche und Staat gewidmet ist. |