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Größere Flüsse im Gemeindegebiet sind neben dem Fritzbach der [[Iglsbach]], die [[Bairau (Fluss)|Bairau]], der [[Larzenbach]] und der [[Martinsbach]], wobei letzterer teilweise die Gemeindegrenze gegen [[St. Martin am Tennengebirge]] bildet.
 
Größere Flüsse im Gemeindegebiet sind neben dem Fritzbach der [[Iglsbach]], die [[Bairau (Fluss)|Bairau]], der [[Larzenbach]] und der [[Martinsbach]], wobei letzterer teilweise die Gemeindegrenze gegen [[St. Martin am Tennengebirge]] bildet.
 
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<!-- === Ausdehnung des Stadt-Orts-Gemeindegebiets === -->
===Gliederung===
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=== Gemeindegliederung ===
 
Die politische Gemeinde Hüttau besteht aus den [[Katastralgemeinden im Pongau|Katastralgemeinden]] [[KG Hüttau|Hüttau]], [[KG Sonnberg|Sonnberg]], [[KG Sonnhalb|Sonnhalb]] und [[KG Bairau|Bairau]].  
 
Die politische Gemeinde Hüttau besteht aus den [[Katastralgemeinden im Pongau|Katastralgemeinden]] [[KG Hüttau|Hüttau]], [[KG Sonnberg|Sonnberg]], [[KG Sonnhalb|Sonnhalb]] und [[KG Bairau|Bairau]].  
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Weiters unterteilt sich die Gemeinde in die Ortschaften  
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Weiters unterteilt sich die Gemeinde in die Ortschaften Bairau (185), Hüttau (507), Sonnberg (635, Sonnhalb (137 (jeweils in den gleichnamigen Katastralgemeinden liegend) und Iglsbach (91) (zur KG Hüttau gehörig). Die den Ortschaften nachgestellten Zahlen geben die anhand der Volkszählung vom [[15. Mai]] [[2001]] erhobene Wohnbevölkerung wieder.
 
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* Bairau ''185''
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* Hüttau ''507''
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* Sonnberg ''635''
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* Sonnhalb ''137'' (jeweils in den gleichnamigen Katastralgemeinden liegend) und  
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* Iglsbach ''91'' (zur KG Hüttau gehörig).
      
Das durch die Bahnstation namentlich bekannte [[Niedernfritz]] stellt einen Ortsteil von Hüttau, jedoch keine eigene Ortschaft dar.  
 
Das durch die Bahnstation namentlich bekannte [[Niedernfritz]] stellt einen Ortsteil von Hüttau, jedoch keine eigene Ortschaft dar.  
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'''Anm.:''' Die den Ortschaften nachgestellten Zahlen geben die anhand der Volkszählung vom [[15. Mai]] [[2001]] erhobene Wohnbevölkerung wieder.
   
<!-- === Eingemeindungen === -->
 
<!-- === Eingemeindungen === -->
 
=== Nachbargemeinden ===
 
=== Nachbargemeinden ===
 
Im Westen [[Bischofshofen]], im Norden [[St. Martin am Tennengebirge]] und im Osten [[Filzmoos]] und [[Eben im Pongau]]
 
Im Westen [[Bischofshofen]], im Norden [[St. Martin am Tennengebirge]] und im Osten [[Filzmoos]] und [[Eben im Pongau]]
   
=== Geologie ===
 
=== Geologie ===
 
Nordöstlich der Gemeinde erhebt sich der ''Weyerberg'' (1&nbsp;455 [[m ü. A.]], noch zu den [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] zählend, südlich der ''Schroffkoppen'' (1&nbsp;572 m ü. a.), bereits zur [[Grauwackenzone]] ([[Salzburger Schieferalpen]]) zählend. Ein Gebiet westlich des Gemeindezentrum nennt sich ''Fritzberg''.
 
Nordöstlich der Gemeinde erhebt sich der ''Weyerberg'' (1&nbsp;455 [[m ü. A.]], noch zu den [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] zählend, südlich der ''Schroffkoppen'' (1&nbsp;572 m ü. a.), bereits zur [[Grauwackenzone]] ([[Salzburger Schieferalpen]]) zählend. Ein Gebiet westlich des Gemeindezentrum nennt sich ''Fritzberg''.
 
<!-- === Klima === -->
 
<!-- === Klima === -->
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=== Bevölkerungsentwicklung ===
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Die Wohnbevölkerung Hüttaus beträgt laut der letzten Volkszählung vom 15. Mai 2001 exakt 1555 Personen. Gegenüber dem Ergebnis der Volkszählung von [[1991]] ergab sich damit ein Zuwachs von 57 Personen bzw. 3,8%. Die Veränderungen resultieren aus dem Zuzug von 46 Personen und der Geburt von 11 Kindern. Insgesamt unterhalten in der Gemeinde 73 Personen einen Nebenwohnsitz. Die Einwohnerdichte beträgt 29 Einwohner pro km2.
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Nach Altersgruppen eingeteilt zeigt sich, dass 64,1 % der Einwohner der Gruppe der Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren, 18,5% der Altersgruppe der unter 15jährigen und 17,4% jener der über 65jährigen angehören. Der Anteil der Männer und Frauen zeigt sich ausgeglichen, einzig bei den Senioren überwiegt der Anteil der Frauen im Verhältnis 2:1.
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Nach Staatsangehörigkeit gerechnet zählen zur Wohnbevölkerung der Gemeinde 1419 Österreicher (91,4%) und 134 Ausländer (8,6%), wobei von den österreichischen Staatsbürgern 34 Personen im Ausland zur Welt kamen. Mit 4,4% Anteil an der Wohnbevölkerung stellt die Gruppe der aus Ex-Jugoslawien stammenden Personen die größte Gruppe der nicht-österreichischen Staatsbürger. Dahinter folgen die in der Türkei geborenen Gemeindebürger (1,6 %) und Personen aus dem Nachbarland Deutschland (1,2 %). Insgesamt stammen 2 % der Einwohner aus Staaten der Europäischen Union und 6,6%aus Drittstaaten.
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<!-- == Religionen == -->
 
== Geschichte ==</noinclude>
 
== Geschichte ==</noinclude>
 
===Zum Ortsnamen===
 
===Zum Ortsnamen===
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Die älteste urkundliche Erwähnung des „Gutes Hüttawe“ stammt aus dem [[Admonter Stiftsurbar]] aus dem Jahr [[1325]]. Bereits [[1170]], also 155 Jahre zuvor wurde jedoch schon das Gut Fritzwald in dieser Gegend erwähnt. [[1451]] findet sich die Namensform „Hüt(t)aw“ wobei das „w“ damals als „u“ ausgesprochen wurde und sich der Ortsname damit bis heute nur noch unwesentlich in seiner schriftlichen Form veränderte. [[Hannsen Goldseysn]], ein erzbischöflicher Pfennigmeister des [[15. Jahrhundert]]s hielt in seinen noch heute erhaltenen Reisekostenabrechnungen aber auch die Form „Hytta“ schriftlich fest.  
 
Die älteste urkundliche Erwähnung des „Gutes Hüttawe“ stammt aus dem [[Admonter Stiftsurbar]] aus dem Jahr [[1325]]. Bereits [[1170]], also 155 Jahre zuvor wurde jedoch schon das Gut Fritzwald in dieser Gegend erwähnt. [[1451]] findet sich die Namensform „Hüt(t)aw“ wobei das „w“ damals als „u“ ausgesprochen wurde und sich der Ortsname damit bis heute nur noch unwesentlich in seiner schriftlichen Form veränderte. [[Hannsen Goldseysn]], ein erzbischöflicher Pfennigmeister des [[15. Jahrhundert]]s hielt in seinen noch heute erhaltenen Reisekostenabrechnungen aber auch die Form „Hytta“ schriftlich fest.  
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<!-- === Religionen === -->
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=== Bevölkerungsentwicklung ===
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Die Wohnbevölkerung Hüttaus beträgt laut der letzten Volkszählung vom 15. Mai 2001 exakt 1555 Personen. Gegenüber dem Ergebnis der Volkszählung von [[1991]] ergab sich damit ein Zuwachs von 57 Personen bzw. 3,8%. Die Veränderungen resultieren aus dem Zuzug von 46 Personen und der Geburt von 11 Kindern. Insgesamt unterhalten in der Gemeinde 73 Personen einen Nebenwohnsitz. Die Einwohnerdichte beträgt 29 Einwohner pro km2.
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Nach Altersgruppen eingeteilt zeigt sich, dass 64,1 % der Einwohner der Gruppe der Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren, 18,5% der Altersgruppe der unter 15jährigen und 17,4% jener der über 65jährigen angehören. Der Anteil der Männer und Frauen zeigt sich ausgeglichen, einzig bei den Senioren überwiegt der Anteil der Frauen im Verhältnis 2:1.  
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=== Wappen ===
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[[File:Wappen at huettau.png|thumb]]
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Das Wappen wurde der Gemeinde am [[31. Dezember]] [[1953]] von der [[Salzburger Landesregierung]] verliehen. Es zeigt einen vor einem Hüttengebäude stehenden Hochofen, der Bezug auf die Eisenhütte nimmt, die dem Ort einst den Namen gab, sowie je eine rote und silberfarbene Raute, die dem Wappen des Stiftes Admont entnommen wurden, das bis in das [[16. Jahrhundert]] der größte Grundbesitzer im [[Fritztal]] war.
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Nach Staatsangehörigkeit gerechnet zählen zur Wohnbevölkerung der Gemeinde 1419 Österreicher (91,4%) und 134 Ausländer (8,6%), wobei von den österreichischen Staatsbürgern 34 Personen im Ausland zur Welt kamen. Mit 4,4% Anteil an der Wohnbevölkerung stellt die Gruppe der aus Ex-Jugoslawien stammenden Personen die größte Gruppe der nicht-österreichischen Staatsbürger. Dahinter folgen die in der Türkei geborenen Gemeindebürger (1,6 %) und Personen aus dem Nachbarland Deutschland (1,2 %). Insgesamt stammen 2 % der Einwohner aus Staaten der Europäischen Union und 6,6%aus Drittstaaten.
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Heraldische Beschreibung: "''In grünem Schild, begleitet rechts oben von einer facettierten roten und links oben von einer ebensolchen silbernen Raute, eine rotbedachte Hütte und davor ein gemauerter Schmelzofen, aus dem Flammen schlagen. Alles in seinen natürlichen Farben.''"<noinclude>
 
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==  
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
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<!-- === Aussichtspunkte === -->
===Historische Kupferzeche am Larzenbach===
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=== Bauwerke ===
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====Historische Kupferzeche am Larzenbach====
 
Schaustollen im ehemaligen Kupferbergwerk aus dem [[13. Jahrhundert]]. Durch Stollen wandert man über Leitern und Stiegen zu drei verschiedenen Horizonten. Man erhält einen Einblick in die mittelalterliche Arbeitswelt unter Tag mit farbenprächtigen Ausblühungen des Kupfererzes in grün und blau.
 
Schaustollen im ehemaligen Kupferbergwerk aus dem [[13. Jahrhundert]]. Durch Stollen wandert man über Leitern und Stiegen zu drei verschiedenen Horizonten. Man erhält einen Einblick in die mittelalterliche Arbeitswelt unter Tag mit farbenprächtigen Ausblühungen des Kupfererzes in grün und blau.
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===Museum im Dachgeschoss des Gemeindeamtes ===
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====Spätgotische Kirche====
:Thema: "Erze, Gold und Mineralien"
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Das Museum bietet einen Querschnitt durch die mineralogischen Spezialitäten des Bundeslandes Salzburg.
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===Spätgotische Kirche===
   
:''Hauptartikel: [[Pfarrkirche Hüttau]]''
 
:''Hauptartikel: [[Pfarrkirche Hüttau]]''
 
Der dreischiffige gotische Bau stammt aus dem Jahre [[1472]]. Der Westturm wurde [[1492]] angefügt. Der Hochaltar wurde vom Hoftischler [[August Claner]] im Jahre [[1619]] gefertigt. Das Altarbild stellt den hl. Leonhard dar.
 
Der dreischiffige gotische Bau stammt aus dem Jahre [[1472]]. Der Westturm wurde [[1492]] angefügt. Der Hochaltar wurde vom Hoftischler [[August Claner]] im Jahre [[1619]] gefertigt. Das Altarbild stellt den hl. Leonhard dar.
 
<!-- === Theater === -->
 
<!-- === Theater === -->
<!-- === Museen === -->
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=== Museen ===  
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====Museum im Dachgeschoss des Gemeindeamtes ====
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:Thema: "Erze, Gold und Mineralien"
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Das Museum bietet einen Querschnitt durch die mineralogischen Spezialitäten des Bundeslandes Salzburg.
 
<!-- === Musik === -->
 
<!-- === Musik === -->
 
<!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. -->
 
<!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. -->
<!-- === Bauwerke === -->
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<!-- === Theater === -->
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<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
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<!-- === Natur === -->
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<!-- === Naturdenkmäler === -->
 
<!-- === Parks === -->
 
<!-- === Parks === -->
<!-- === Naturdenkmäler === -->
   
<!-- === Sport === -->
 
<!-- === Sport === -->
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<!-- z. B. alle Sporteinrichtungen und Sportmöglichkeiten, nicht jedoch die Sportvereine, diese bitte unter Vereine -->
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<!-- === Theater === -->
 
<!-- === Vereine === -->
 
<!-- === Vereine === -->
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<!-- ==== Sportvereine ==== -->
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<!-- ==== Volkskulturvereine ==== -->
 
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
 
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
   
<!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  -->
 
<!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  -->
 
<!-- === Verkehr === -->
 
<!-- === Verkehr === -->
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<!-- === Bildung === -->
 
<!-- === Bildung === -->
 
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. -->
 
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. -->
<!-- == Politik == -->
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== Politik ==
 
<!-- === Gemeinderat === -->
 
<!-- === Gemeinderat === -->
 
<!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
 
<!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
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=== Bürgermeister ===  
 
=== Bürgermeister ===  
 
: ''Hauptartikel: [[Bürgermeister der Gemeinde Hüttau]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Bürgermeister der Gemeinde Hüttau]]''
</noinclude>=== Wappen ===
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[[File:Wappen at huettau.png|thumb]]
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Das Wappen wurde der Gemeinde am [[31. Dezember]] [[1953]] von der [[Salzburger Landesregierung]] verliehen. Es zeigt einen vor einem Hüttengebäude stehenden Hochofen, der Bezug auf die Eisenhütte nimmt, die dem Ort einst den Namen gab, sowie je eine rote und silberfarbene Raute, die dem Wappen des Stiftes Admont entnommen wurden, das bis in das [[16. Jahrhundert]] der größte Grundbesitzer im [[Fritztal]] war. 
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Heraldische Beschreibung: ''"In grünem Schild, begleitet rechts oben von einer facettierten roten und links oben von einer ebensolchen silbernen Raute, eine rotbedachte Hütte und davor ein gemauerter Schmelzofen, aus dem Flammen schlagen. Alles in seinen natürlichen Farben."''<noinclude>
   
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
 
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
 
=== Auszeichnungen der Gemeinde ===
 
=== Auszeichnungen der Gemeinde ===

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