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| | [[Datei:Euro 1.jpg|thumb|der Residenzplatz während der [[EURO 2008]]]] | | [[Datei:Euro 1.jpg|thumb|der Residenzplatz während der [[EURO 2008]]]] |
| | [[Datei:Residenzplatz Salzburg.jpg|thumb|der Residenzplatz mit dem renovierten [[Residenzbrunnen]] und im Hintergrund der [[Salzburger Dom]]]] | | [[Datei:Residenzplatz Salzburg.jpg|thumb|der Residenzplatz mit dem renovierten [[Residenzbrunnen]] und im Hintergrund der [[Salzburger Dom]]]] |
| − | Der '''Residenzplatz''' in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] ist ein repräsentativer Vorplatz der prunkvollen [[Erzbischof|fürsterzbischöflichen]] Residenzen. Der Residenzplatz ist auch der Standplatz der Salzburger [[Fiaker]]. | + | Der '''Residenzplatz''' in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] ist ein repräsentativer (Haupt-)Platz für die zwei prunkvollen [[Erzbischof|fürsterzbischöflichen]] Residenzen. Der Residenzplatz ist auch der Standplatz der Salzburger [[Fiaker]]. |
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| | + | == Lage == |
| | + | Der rechteckige Platz, dessen größte Länge in West-Ost-Richtung etwa 90 Meter und dessen größte Breite in Nord-Süd-Richtung etwa 70 Meter beträgt, umfasst |
| | + | eine Fläche von etwa 6 500 Quadratmetern. Architektonisch ist er als dreiseitig funktionales Bindeglied zwischen den beiden fürstlichen Residenzen und der bischöflichen Domkirche konzipiert. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Der Residenzplatz, der etwa eine Fläche von 6 500 m<sup>2</sup> umfasst, wurde erst durch [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] geschaffen. Er ließ zu diesem Zweck zahlreiche Bürgerhäuser abtragen und hatte den auf diesem Platz ursprünglich vorhandenen [[Domfriedhof]] aufgelassen. Als Ersatz dafür ließ er einen neuen [[Sebastiansfriedhof|Friedhof]] neben der [[St.-Sebastians-Kirche]] anlegen. | + | Der Residenzplatz, früher ''Hauptplatz'' genannt, wurde erst durch [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] geschaffen. Er ließ zu diesem Zweck zahlreiche Bürgerhäuser abtragen und hat den auf diesem Platz ursprünglich vorhandenen [[Domfriedhof]] aufgelassen. Als Ersatz dafür ließ er einen neuen [[Sebastiansfriedhof|Friedhof]] neben der [[St.-Sebastians-Kirche]] anlegen. |
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| | + | Anstelle des Residenzplatzes befanden sich früher der kleinere [[Aschhof]] mit etwa 1 500 m², eine Zeile von Bürgerhäusern und der Domfriedhof. Am Aschhof und gegen die Bürgerhäuser zu, zog sich rund um den Domfriedhof damals eine feste Mauer, die Burgmauer, die die Grenze zwischen der [[Fürstenstadt]] und der [[Bürgerstadt]] darstellte. Wolf Dietrich versetzte diese Mauer [[1593]] in Richtung Dom zurück. |
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| − | Anstelle des Residenzplatzes befanden sich früher der kleinere [[Aschhof]] mit etwa 1 500 m², eine Zeile von Bürgerhäusern und der Domfriedhof. Am Aschhof und gegen die Bürgerhäuser zu zog sich rund um den Domfriedhof damals eine feste Mauer, die Burgmauer, die die Grenze zwischen der [[Fürstenstadt]] und der [[Bürgerstadt]] darstellte. Wolf Dietrich versetzte diese Mauer [[1593]] in Richtung Dom zurück.
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| | === Alte Ansichten === | | === Alte Ansichten === |
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