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Die '''Schmotzbirne''' ist eine der wenigen Mostbirnensorten, die auch als in Salzburg heimisch bekannt ist.
 
Die '''Schmotzbirne''' ist eine der wenigen Mostbirnensorten, die auch als in Salzburg heimisch bekannt ist.
 
==Namen==
 
==Namen==
Sie zählt zu den Großfrüchtigen Holzbirnen und trägt wie die [[Grüne Pichelbirne]] in verschiedenen Landstrichen unterschiedliche Namen. In der Gegend um Amstetten ist sie auch als Schmoderbirne, Schmödocher, Baumweichbirne und Schwanzlbirne bekannt. In Pottenbrunn nennt man sie Veigelbirne, in Sindlburg Schneiderbirne, in Wieselburg Willersbirne und im Bundesland [[Niederösterreich]] ist sie auch als Langstielbirne bekannt. In anderen Orten vorwiegend in Nieder- und Oberösterreich heißt sie auch Wolfsbirne, Bauchwehbirne, Rumbirne, Weiße Pullabirne, Schmalzbirne, Kachlirerbirne, Weiße Pillerbirne und Gelbe Pichelbirne. Darüpber hinaus wird sie auch Krautbirne oder Weißbirne genannt.
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Sie zählt zu den Großfrüchtigen Holzbirnen und trägt wie die [[Grüne Pichelbirne]] in verschiedenen Landstrichen unterschiedliche Namen. In der Gegend um Amstetten ist sie auch als Schmoderbirne, Schmödocher, Baumweichbirne und Schwanzlbirne bekannt. In Pottenbrunn nennt man sie Veigelbirne, in Sindlburg Schneiderbirne, in Wieselburg Willersbirne und im Bundesland [[Niederösterreich]] ist sie auch als Langstielbirne bekannt. In anderen Orten vorwiegend in Nieder- und Oberösterreich heißt sie auch Wolfsbirne, Bauchwehbirne, Rumbirne, Weiße Pullabirne, Schmalzbirne, Kachlirerbirne, Weiße Pillerbirne und Gelbe Pichelbirne. Darüber hinaus wird sie auch Krautbirne oder Weißbirne genannt.
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==Beschreibung der Frucht==
 
==Beschreibung der Frucht==
 
Die Frucht wird kaum mittelgroß und ist kugel- oder breiteiförmig, seltener kreiselförmig. Zwei Früchte wiegen 87 g. Die Schale der Schmotzbirne ist glatt, wird in der Reife gelb und ist dann dicht mit feinen Rostpunkten übersät. Der Kelch ist groß und geöffnet. Die meist vollkommenen Blättchen  sind sternförmig ausgebreitet. Der Stiel wird lang bis sehr lang, ist dünn und holzig, größtenteils grün und nur am Ende braun. Er wirkt wie eingesteckt und öfters schwach gebogen. Das Fruchtfleisch  ist grobkörnig und gelblich weiß. Es ist sehr saftreich und schmeckt herbsüßsäuerlich. Das kernhaus ist schwach hohlachsig, die Kammern sind klein, die Samen sind länglichoval, zuweilen unvollkommen, ihre Farbe ist fast schwarz. Die Früchte reifen in der ersten Oktoberhälfte, werden öfters bereits auf dem Baum weich und fallen rasch vom Baum. Im Lager wenig haltbar, ist die Schmotzbirne für den Transport nur im unreifen Zustand geeignet.
 
Die Frucht wird kaum mittelgroß und ist kugel- oder breiteiförmig, seltener kreiselförmig. Zwei Früchte wiegen 87 g. Die Schale der Schmotzbirne ist glatt, wird in der Reife gelb und ist dann dicht mit feinen Rostpunkten übersät. Der Kelch ist groß und geöffnet. Die meist vollkommenen Blättchen  sind sternförmig ausgebreitet. Der Stiel wird lang bis sehr lang, ist dünn und holzig, größtenteils grün und nur am Ende braun. Er wirkt wie eingesteckt und öfters schwach gebogen. Das Fruchtfleisch  ist grobkörnig und gelblich weiß. Es ist sehr saftreich und schmeckt herbsüßsäuerlich. Das kernhaus ist schwach hohlachsig, die Kammern sind klein, die Samen sind länglichoval, zuweilen unvollkommen, ihre Farbe ist fast schwarz. Die Früchte reifen in der ersten Oktoberhälfte, werden öfters bereits auf dem Baum weich und fallen rasch vom Baum. Im Lager wenig haltbar, ist die Schmotzbirne für den Transport nur im unreifen Zustand geeignet.
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